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SCHNITZLER, A.: Casanovas Heimfart

    

About this Recording

SCHNITZLER, A.: Casanovas Heimfart



Disc 1

  Casanovas Heimfahrt
1.   In seinem 53. Lebensjahre, als Casanova langst nicht mehr 00:07:13
2.   Der Schatten der Baume nahm der emporsteigenden Sonne nur wenig von ihrer 00:09:17
3.   Wahrend die beiden Manner die staubige, im sengenden Mittagsglanz daliegende Strasse 00:07:41
4.   Die Madchen nahmen, Olivo und Casanova gegenuber, unter Lachen und scherzhaftem 00:07:40
5.   Als er das, im Erdgeschoss gelegene, holzgetafelte Speisezimmer betrat, sah er 00:09:44
6.   Die drei Madchen hatten sich an den Abbate herangemacht. Sie wussten wohl warum 00:08:09
7.   Sie gingen die Allee nicht zu Ende, als scheuten beide die Nahe des Wiesenplatzes 00:06:19
8.   Marcolina, mit den Kindern, kam heran. Diese liefen an ihr voruber ins Haus 00:08:12
9.   Casanova horte ihr mit wachsendem Staunen zu. Da er sich ausserstande fuhlte 00:06:27


Disc 2

  Casanovas Heimfahrt
1.   Die Sonne neigte sich dem Untergang zu, aber noch war es heiss genug 00:07:15
2.   Es zeigte sich, dass der Marchese auch auf diesem Gebiete nicht zu den Kennern gehorte 00:07:21
3.   Er horte Amaliens Stimme. Sie fragte ihn, wie aus der Ferne, obzwar sie neben ihm stand 00:06:39
4.   Casanova sass neben ihr. Er wagte es nicht einmal leise ihren Fuss zu beruhren 00:05:08
5.   Man hatte sich vom Tisch erhoben. Die Kinder waren schon fruher verschwunden 00:07:03
6.   Da der Marchese sein ganzes Bargeld verloren hatten, ubernahm Casanova die Bank 00:06:31
7.   Casanova stand allein in seinem, durch zwei Kerzen matt erhellten Zimmer 00:06:37
8.   Nein, er bereute nichts. Er hatte sein Leben gelebt, wie keiner. Und lebte er es nicht noch heute 00:06:48
9.   Es war ihm, als raschelte irgendetwas hinter ihm langs der Mauer hin 00:08:12
10.   So stand er denn wieder vor der Saaltur, die er offen gelassen, und sah ein, dass ihm 00:07:07
11.   Die Magd hatte indess einen grossen, irdenen Krug mit quellkaltem Wasser heraufgebracht 00:03:12


Disc 3

  Casanovas Heimfahrt
1.   Wahrend sie durch die Kastanienallee dem Tore zuschritten, richtete Marculina an Casanova 00:04:30
2.   "Mit Lorenzis Reichtum," sagte Olivo, "ist es nicht weit her. Sein Vater ist zwar ziemlich begutert 00:05:31
3.   Eine plotzliche Biegung des Wegs und das Kloster lag vor ihnen. Uber die hohe Umfassungsmauer 00:05:06
4.   Plotzlich, als sie eben den Saal verlassen wollten, erklang es aus der Gegend des Gitters her 00:05:21
5.   Mit dem letzten Gang zugleich, brachte die Magd ein Schreiben, das ein Bote aus Mantua 00:05:56
6.   Aber erlauben sie mir, als ihrem alten und aufrichtigen Freunde, der auch einmal jung gewesen ist 00:05:23
7.   Er war freilich nicht mehr jung und schon genug, um ein tugendhaftes Madchen zu verfuhren 00:06:10
8.   Es war die hochste Zeit, dass sie aus der Ture traten, denn Olivo kam eben erhitzt 00:05:46
9.   "Ein Dukaten also!" sagte Lorenzi und nahm Karten auf. Der Marchese schlug sie mit den seinen 00:05:56
10.   "Lorenzi" rief Olivo, "von uns allen haben sie das Wort, dass keine Seele jemals erfahren wird 00:05:16
11.   Und wahrend sie langsam hugelaufwarts stiegen, zwischen den Rebenstocken 00:07:16
12.   Er blieb plotzlich stehen. Die Sonne neigte sich zum Niedergang. Ein leiser Wind strich uber 00:04:41


Disc 4

  Casanovas Heimfahrt
1.   Bald darauf, nachdem er sein Gold, vorerst an sicherer Stelle im Turmgemach, verwahrt hatte 00:04:37
2.   Sind wir so genau, mein Freund, dachte Casanova, so darf ich mich umso sicherer darauf verlassen 00:05:22
3.   Er sprach von der wunderbaren Unbekannten, die wochenlang mit ihm, als Offizier verkleidet 00:04:42
4.   Der Himmel war von Wolken verhangt. Nachdem man das Dorf hinter sich gelassen 00:05:26
5.   Das Fenster war noch immer fest geschlossen, auch dahinter ruhrte sich nichts 00:07:10
6.   Und schon begann er es fur moglich zu halten, dass ihm der ersehnte und doch gefurchtete Augenblick 00:05:48
7.   Durch einen schmalen Spalt, zwischen Vorhang und Fensterrand, war ein Strahl der Dammerung 00:05:52
8.   Und ist sicher nicht bezahlt. Diese nuchternen Erwagungen brachten ihn vollig zur Besinnung 00:05:54
9.   Da sank Lorenzi hin, mit einem Stich mitten ins Herz.. Der Degen entfiel seiner Hand 00:06:34
10.   "Ein Brief aus Venedig ist gestern abend fur sie angekommen, Herr Chevalier", sagte die Wirtin 00:04:24
11.   Dass sein Fahrgast es eilig hatte, konnte dem Kutscher nicht entgangen sein 00:05:18
12.   Schon fuhr das Schiff durch die Kanale der Vorstadt. Schmutzige Hauser starrten ihn aus truben 00:04:55
13.   Nun brachte der Diener das Fruhstuck fur Casanova, der sich's, ohne sich viel zureden zu lasssen 00:08:36

Total Playing Time: 04:44:05






Author(s):
Schnitzler, Arthur

Reader(s):
Futterknecht, Christian

Label: Naxos Hörbücher

Genre: Classic Fiction

Catalogue No: NHB40092

Barcode: 9783898162241

Physical Release: 2006

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