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Opera Libretti




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Handel
Allegro
English
Introduction
Introduction
Part the First
Part the Second
Part the Third
German
Introduction
Part the First
Part the Second
Part the Third

Zweiter Teil


(1)

Nr. 24 Ouverture

 

Larghetto
Polonaise

(„Twelve Grand Concertos“,
Concerto grosso e-moll,
op. 6, Nr. 3, HWV 321)

(2)

Nr. 25 Accompagnato
Il Penseroso (Sopran)

 

Fort, eitle, trügerische Freuden,
Brut der Torheit, vaterlos gezeugt!
Wie wenig Nutzen bringt ihr doch
dem ernsthaften Geist mit all euren Spielereien!
O laß meine Lampe um Mitternacht
in einem hohen, einsamen Turm26 leuchten,
dort, wo ich, wenn der Große Bär27 bereits verblaßt ist,
gemeinsam mit Hermes28, dem Dreimalgrößten, wachen
und den Geist Platons29 beschwören will,
die Himmelssphäre zu verlassen,
um uns zu enthüllen, welche fernen Welten,
welche unfaßbaren Regionen30
diesen unsterblichen Geist halten,
der seine fleischliche Hülle verlassen hat.

(3)

Nr. 26 Arie (Sopran)

 

Zuweilen laß eine ergreifende Tragödie,
in königlichem Mantel gehüllt, vorbeischweben,
mit einem Spiel über Theben31 oder Pelops32,
über die Sage vom göttlichen Troja33
oder mit einem der seltenen edlen Trauerspiele34,
die in späteren Zeiten der Bühne geschenkt wurden.

(4)

Nr. 27 Arie (Sopran)

 

Ach, betrübte Jungfrau, stünde es doch in deiner Macht,
Musaios35 aus dem Totenreich aufsteigen zu lassen
oder die Seele des Orpheus36zu veranlassen,
jene Lieder zu singen, die einst zur Leier erklangen,
die Pluto37 eiserne Tränen über die Wange rinnen ließen
und die Hölle zwangen, das Begehren der Liebe zu erfüllen.

(5)

Nr. 28 Rezitativ (Sopran)

 

So sieh mich oft, Nacht, auf deiner fahlen Bahn,
bis das unwillkommene Morgenlicht erscheint.

(6)

Nr. 29 Baß solo und Chor
L’Allegro (Baß)

 

Mir gefallen die menschenreichen Städte
und ihr geschäftiges Stimmengewirr.
Chor
Uns gefallen die menschenreichen Städte
und ihr geschäftiges Stimmengewirr,
dort, wo Scharen kühner Ritter und Barone
in höfischer Tracht ihre Triumphe feiern;
inmitten eines Heeres von Damen,
deren strahlende Augen
die Macht haben, dem funkelnden Geist
oder der Fechtkunst
den Siegespreis zuzusprechen,
die beide um die Gunst der Schönen buhlen,
der alles Streben gilt.

(7)

No. 30 Air (soprano)

 

Dort laß Hymen38 oft erscheinen
in safrangelbem Gewand, mit leuchtender Fackel,
mit Pomp und festlichem Getümmel,
mit Masken und bunten Festzügen aus alter Zeit,
Bilder, wie sie junge Dichter an einem Sommerabend
an einem kleinen verzauberten Fluß sitzend erträumen.

(8)

Nr. 31 Accompagnato
Il Penseroso (Sopran)

 

Mich aber bring, wenn die Sonne beginnt,
ihre flammenden Strahlen zu schleudern,
o Göttin, in die Dämmerung der Hohlwege kühler Haine,
in den dunklen Schatten, die Sylvanus39 so liebt;
dorthin, wo mich dichtes Laubwerk an einem Bach
vor schamlosen Blicken schützt.

(9)

Nr. 32 Arie (Sopran)

 

Verbirg mich vor den grellen Blicken des Tages,
während das Lied der Bienen, die honigtriefend
den Nektar aus den Blüten tragen,
und das wohlklingende Murmeln der Wasserläufe
den Schlaf in seinem vom Tau benetzten
Gefieder herbeilocken,
und laß einen wundersamen, rätselhaften Traum
sich im Lufthauch seiner Flügel
zu einem lebensvollen Bild entfalten
und sich zart auf meine Augenlider legen.
Wenn ich dann erwache, ertöne
über mir, ringsumher und unter mir der Atem
lieblicher Musik,
gesandt von einem den Sterblichen
wohlgesonnenen Schöpfer,
oder vom unsichtbaren Schutzgeist des Waldes.

(10)

Nr. 33 Arie
L’Allegro (Tenor)

 

Mich lockt das geschickte Treiben der Schauspieler
auf der Bühne,
wenn eine von Jonsons gelehrten Komödien
gespielt wird
oder der wunderbare Shakespeare,
dieses Kind der Phantasie,
frei und ungestüm sein Lied erklingen läßt.

(11)

Nr. 34 Arie (Sopran)

 

Und wann immer Sorgen an mir zehren,
umhülle mich mit sanften lydischen Weisen40;
tröste mich mit unsterblichen Versen,
deren Klänge die Seele durchdringen,
deren gewundener Töne Lauf
in gebundenem Wohlklang, langgedehnt,
leichtfertig achtsam, mit schwindelerregender Kunstfertigkeit
und schmelzender Stimme durch Labyrinthe dringt
und alle Ketten löst, die die verborgene Seele
der Harmonie gefesselt halten.

(12)

Nr. 35 Arie (Sopran)

 

Selbst Orpheus erwacht aus goldenem Schlummer
auf einem Bett aus aufgehäuften elysischen Blumen41,
erhebt sein Haupt und hört die Klänge,
die auch das Ohr des Pluto so betört hätten,
daß er die schon halb zurückeroberte Eurydike
ganz freigegeben hätte.

(13)

Nr. 36 Arie (Tenor) und Chor

 

Wenn du solche Wonnen zu schenken vermagst,
dann, o Fröhlichkeit, möchte ich wohl mit dir leben.
Chor
Wenn du solche Wonnen zu schenken vermagst,
dann, o Fröhlichkeit, möchten wir wohl mit dir leben.

(14)

Nr. 37 Rezitativ
Il Penseroso (Sopran)

 

Gib meinen Füßen stets die Kraft,
durch die gelehrten Klostergänge zu wandeln,
unter dem hochgewölbten Dach,
von mächtigen Säulen getragen,
dort, wo durch die mit reichem Bildwerk
verzierten Fenster
ein zartes, andächtiges Licht fällt.

(15)

Nr. 38 Chor und Arie (Sopran)

 

Chor
Dort laß mit mächtigem Ton die Orgel erschallen,
hinunter zu dem volltönenden Chor,
der liturgische Gesänge und Motetten singt,
Sopran
und laß mich durch die Süße solcher Klänge
in einem Taumel des Entzückens vergehen
und meine Augen den Himmel schauen.

(16)

Nr. 39 Arie (Sopran)

 

Möge schließlich mein müdes Alter
in einer friedvollen Einsiedelei seine Heimstatt finden;
in härenem Hemd in bemooster Zelle
möchte ich sitzen und alles mit Sorgfalt erforschen,
jeden Stern, den der Himmel zeigt,
und jede Pflanze, die den Tau trinkt,
bis das Wissen eines langen Lebens
mir fast prophetische Gaben verleiht.

(17)

Nr. 40 Chor

 

Solche Freuden schenke uns, o Melancholie,
und so wollen wir mit dir leben.

Ende des zweiten Teiles

 


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7:33:00 PM, 17 April 2014
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