About this Recording
8.225334 - STRAUSS I, J.: Edition - Vol. 14
English  German 

Johann Strauß-Vater • Edition • Folge 14

 

[1] Adelaiden-Walzer, op. 129

Der Volksgarten galt wegen seiner Nähe zur Hofburg als einer der nobelsten Veranstaltungsorte in und um Wien für die Produktionen der Strauß-Kapelle. Das Benefizkonzert, das am 22 Juni 1841 zugunsten des Kapellmeisters Johann Strauß (Vater) dort stattfand, lockte naturgemäß ein breites Publikum an. Dennoch ließen sich auch Vertreter des Hochadels wie Erzherzog Stephan und Prinz Leopold von Salerno blicken. Möglicherweise war mit deren Anwesenheit auch die für dieses Fest komponierte neue Walzerpartie in irgendeiner Weise verbunden. Die Zeitungen hatten—ganz im Gegensatz zu sonst—auf die Ankündigung der Novität verzichtet, und in den Berichten über die Veranstaltung wird nur eine „neue, sehr gelungene Walzerparthie“ erwähnt, ohne jedoch deren Titel zu nennen. Einer der—wahrscheinlich—Anwesenden dürfte das Musikstück jedoch mehr als allen anderen bedeutet haben, lässt sich doch an mehreren Stellen die Vertonung einer Variante ihres Vornamens, Adelaide, heraushören. Adelaiden-Walzer lautete denn auch der Titel, den das Werk bei seinem Erscheinen im Druck erhielt. Die Widmungsträgerin—und vermutliche Auftraggeberin—war Adele von Latinovits, geborene Baronin von Geramb, eine ungarische Adelige. Sie besaß ein Schloss in Katymár in der Nord-Batschka und dürfte zu jenem Zeitpunkt bereits verwitwet gewesen sein. Im gesellschaftlichen Leben Wiens muss sie eine gewisse Rolle gespielt haben, denn ein Jahr zuvor hatte ihr Joseph Lanner seine Walzer Hoffnungs-Strahlen, op. 158, gewidmet.

[2] Die Wettrenner, Walzer, op. 131

Dass ein neues Werk von Strauß von der zeitgenössischen Kritik rundweg abgelehnt wurde, kam einfach nicht vor. Wenn ein Rezensent einmal besonders reserviert war, liest sich das so: „Die neue Parthie: ,Die Wettrenner,‘ obwohl bei weitem nicht eine seiner vorzüglicheren Compositionen, enthält doch so viel Schwung, kraft [sic] und Leben, daß man sich bei deren Anhören angenehm berührt fühlt; selbst das Schwächere, was Strauß liefert, hat noch seinen Werth.“ Ein anderer Journalist ging einem kritischen Urteil von vornherein aus dem Weg und zog sich mit der neutralen Floskel „Ein Wettrennen Strauß um seine schönste Palme, die Gunst des Publikums“ aus der Affäre. Der Titel der am 24. Mai 1841 bei einem Blumenfest im renommierten Sperl uraufgeführten Komposition nimmt in Wahrheit aber wohl auf den Wettlauf der herrschaftlichen „Laufer“ Bezug. Diese Personen hatten von Berufs wegen die Kutschen ihrer Dienstherren gleichsam als Herolde zu Fuß zu begleiten und mit Hilfe von langen Stangen für freie Fahrt zu sorgen. Die Route des Rennens, das in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts seinen Ursprung nahm und alljährlich am 1. Mai veranstaltet wurde, führte vom heutigen Praterstern entlang der Hauptallee bis zum Lusthaus und zurück. 1841 benötigte der Sieger des zehnköpfigen Teilnehmerfelds für die rund neun Kilometer lange Strecke vierzig Minuten. Das war weit von dem 1836 aufgestellten Rekord von 30 Minuten entfernt, einer allerdings beachtlichen Zeit. Zum Vergleich: Der aktuelle Weltrekord über die 10.000 Meter der Männer liegt bei knapp über 26 Minuten. 1847 wurde der Beruf des Laufers als „inhuman und unzeitgemäß“ abgeschafft; auch die Rennen fanden wegen „Unmenschlichkeit“ nicht mehr statt.

[3] Die Debutanten, Walzer, op. 132

Das in der Wiener Vorstadt Landstraße, dem heutigen dritten Gemeindebezirk, gelegene Lokal „Zur goldenen Birne“ war seit 1839 eine ausgesprochene Lanner-Hochburg. Umso größer muss die Überraschung gewesen sein, als Strauß dort für den 16. August 1841 ein außerordentliches Gartenfest mit Ball ankündigen ließ. „Der Unterzeichnete“, fügte er in der Annonce hinzu, „glaubt bey dem Anlasse, daß obige so beliebte Localitäten, wie bekannt, nur noch kurze Zeit es gestatten, ein derley großes Fest-Arrangement auszuführen“. Was war geschehen? Der bisherige Inhaber des Lokals bereitete dessen Übergabe an einen Pächter, einen gelernten Architekten, vor; größere Umbauarbeiten waren daher nicht auszuschließen. Und so lenkte Strauß den Blick des Publikums lieber zurück auf besseren Zeiten: „Bilder heiterer Erinnerungen“ lautete das Motto der Veranstaltung. Das unstete Wetter erzwang allerdings wie so oft in diesen Jahren eine Verschiebung, und zwar um genau eine Woche. Gleichsam zum Trost kündigte Strauß an, dass er „nunmehr neue Walzer, betitelt: Die Debutanten, zum ersten Mahle vorzutragen die Ehre haben“ würde. Wie gewöhnlich wurde die Darbietung der Novität immer wieder von stürmischem Applaus unterbrochen, wobei besonders der erste, vierte und fünfte Walzer gefielen. Vier Mal musste Strauß das Werk wiederholen.

[4] Egerien-Tänze, Walzer, op. 134

Der Rezensent des satirischen Wochenblatts „Neue komische Briefe des Hans-Jörgels von Gumpoldskirchen an seinen Schwager Maxel in Feselau, und dessen Gespräche über verschiedene Tagesbegebenheiten in Wien“, kurz „Hans-Jörgel“ genannt, mokierte sich anlässlich der Veröffentlichung der Egerien-Tänze über die Angewohnheit der Tanzkomponisten, sich bei der Titelwahl für ihre Hervorbringungen allzu oft von der griechischen und römischen Mythologie inspirieren zu lassen: „Es is schon gar kein Gott, kein Halbgott, und kein Viertel- und Achtelgott, den’s net wie die halben, viertel und achtel Noten in ihre Walzer g’habt hätten. Wer war den eigentli diese Egeria? Eine Nymphe, von der der römische König Numa Pompilius d’ Gsetz für die Römer erhalten hat. Dös hat sich die liebe Person g’wiß net denkt, daß sie einmal zu einem Walzertitel wird herhalten müssen, sie hätt g’wiß glei ein’ Paragraph in ihr G’setzbuch hineing’setzt, wo’s dem guten Strauß schlecht gangen wär’.“ Strauß zeigte sich jedoch unbeeindruckt und ließ wie zum Trotz binnen Jahresfrist Latonen-Walzer und Minos-Klänge folgen. Das Zielpublikum, das er zu erreichen hoffte, war offenbar verständig genug, die Bedeutung des Titels zu verstehen. Im konkreten Fall waren es die „Herren Hörer der Rechte an der Hochschule in Wien“, denen die Egerien-Tänze gewidmet sind. Dabei hatte Strauß das Werk am 17 Jänner 1841 in einem gänzlich anderen Zusammenhang aus der Taufe gehoben, nämlich auf dem alljährlichen Ball zum Besten der Versorgungs- und Beschäftigungs-Anstalt für arme, erwachsene Blinde. Da wie gewöhnlich Erzherzog Franz Carl, der Bruder des regierenden Kaisers Ferdinand und Vater des zukünftigen Souveräns Franz Joseph, den Ehrenschutz dieser Veranstaltung übernommen hatte, erschienen einige Mitglieder des Hochadels und „verherrlichten durch Ihre höchste Gegenwart dieses frohe und schöne Fest“, wie man damals zu sagen sich bemüßigt fühlte. Da auch noch über den neu angebauten Tanzsaal im ersten Stock der Sperl-Lokalitäten zu berichten war, rückte die Tätigkeit von Strauß ausnahmsweise etwas in den Hintergrund.

[5] Die Tanzmeister, Walzer, op. 135

Anfang November 1841 hatte sich Strauß mit seinem Orchester auf eine dreiwöchige Konzertreise nach Preßburg und Pest begeben. Zum Katharinenfest, das traditionell am 24 November stattfand und einen Fixpunkt im Wiener Veranstaltungskalender bildete, war er allerdings rechtzeitig zurück, um im Sperl mit einer neuen Walzerpartie unter dem Titel Die Tanzmeister aufzuwarten. Getanzt wurde abwechselnd Walzer und Quadrille, wobei sich die Letztere neben dem Dauerbrenner Walzer zu einem regelrechten Modetanz entwickelt hatte. Da die Quadrille eine Interaktion aller Tanzenden vorsieht und ein reibungsloser Ablauf nur durch das Eingreifen einer ordnenden Hand zu erreichen ist, hatten die Tanzmeister Hochsaison. Strauß wusste, dass sein Erfolg auch von ihren Leistungen abhing und verbündete sich daher stets mit den Besten ihres Fachs. Die Titelwahl der neuen Walzerpartie war zweifelsohne eine strategisch kluge Verbeugung vor diesem Berufsstand. Dem einen oder andren aus der Zunft dürfte sein Ruhm allerdings zu Kopf gestiegen sein, wenn man dem bereits zitierten „Hans-Jörgel“ Glauben schenkt: „Da hat so a Tanzmeister auf seine Tür aufgmalt: Ordiniert von 9–12 und 3–6 Uhr. Er ordiniert! Ja, was denn? Recipe drei Walzer und fahr wie ein B’sessener herum, und zwei Galopp, hernach kriagst eine Anlag’ zu einer Lungenschwindsucht.“ An der Tanzbegeisterung der Wiener Bevölkerung haben Tiraden wie diese allerdings rein gar nichts zu ändern vermocht. Auch der Umstand, dass beim Katharinen-Festball im Sperl wegen der Bauarbeiten im ersten Stock—dort wurde ein neuer Saal angebaut—nur in den ebenerdigen Räumlichkeiten getanzt werden konnte, tat der Begeisterung der Anwesenden keinen Abbruch. Speziell das neue Werk gefiel: „,Die Tanzmeister‘ haben vor so vielen übrigen Meistern noch das voraus, daß sie nie den gehörigen Tact verfehlen lassen.“

[6] Stadt-und Landleben, Walzer, op. 136

Viele Titel, die Strauß seinen Kompositionen gab, zeugen von seinem untrüglichen Gespür für den Puls der Zeit. Ein solches Beispiel ist die Walzerpartie Stadt- und Landleben. Die neuen Verkehrsverbindungen ermöglichten zahleichen Städtern die Begegnung mit der Natur und der dörflichen Lebensweise, die bis dahin keine Gelegenheit dazu gehabt hatten. Die traditionellen Feste in der Umgebung Wiens wie etwa das beliebte, alljährlich am vierten Sonntag nach Pfingsten und dem Folgetag stattfindende Brigittenauer Kirchweihfest verzeichneten einen verstärkten Besucherzustrom mit allen Anzeichen des beginnenden Massentourismus. Die damit einhergehende Umweltzerstörung war bereits damals ein Thema: „Wenn mir die Brigittenau im Prater begegnet wäre, ich hätte sie wahrlich nicht mehr erkannt, so jungfräulich und schüchtern sieht sie aus, seitdem sie ihr Collier grec, die Waldungen und Auen, verloren hat, es ist mehr Brigittenebene; da sind aber die Leute selbst daran Schuld, weil sie in früheren Zeiten am Kirchtag unendlich viel durchgehauen haben. Bäume bilden Wälder, in der Brigittenau bilden Menschen Wälder“. Strauß, dem ein massenhaft auftretendes Publikum keinerlei Unbehagen bereitete, spielte allerdings nie in der Brigittenau selbst, sondern veranstaltete an diesen Tagen sein eigenes Fest in seinem Stammlokal, dem Sperl, das praktischerweise gerade unweit der günstigsten Verbindungslinie zwischen der Stadt und der Brigittenau lag. Auch 1841 bot er wieder Erlesenes. „Der Heimath schönster Schmuck“ lautete die Devise des Festes, für das ein professioneller Bühnenmaler die Kulissen angefertigt hatte. Die bei dieser Gelegenheit uraufgeführte eingangs erwähnte Walzerpartie bietet getreu ihrem Titel eine Gegenüberstellung von stilisierten städtischen und ländlichen Melodien: hier verfeinerte, rhythmisch zugespitzte Walzermotive, dort ungekünstelte, herzhafte Ländlerthemen.

[7] Beliebte Annen-Polka, op. 137

Wenn der Kaiser oder seine Gemahlin Namenstag feierte, bedeutete das ein Fest für die Wiener Bevölkerung. Bei solchen Gelegenheiten war Strauß, der ja die Musik bei den Hofbällen leitete, stets an vorderster Front zu finden, im Volksgarten nämlich, wo er mit seinem Orchester ein anspruchsvolles Konzertprogramm zu gestalten pflegte. 1842 wurden bei der Namensfeier der Kaiserin Maria Anna unter anderem die beiden Mittelsätze der Siebenten Symphonie von Beethoven geboten. Gleichwohl stellte sich Strauß bei einem solchen Anlass aber auch stets mit einer neuen Eigenkomposition ein, im gegenständlichen Fall mit einer Polka, dem erst zweiten derartigen Werk aus seiner Feder. Der Titel lautete wenig überraschend Annen-Polka, was den verkaufsfördernden Vorteil besaß, dass sich nicht nur die Regentin, sondern auch alle anderen Trägerinnen dieses Namens geehrt fühlen konnten. Der Annentag fällt eigentlich auf den 26. Juli, doch konnte das unter freiem Himmel stattfindende Fest 1842 infolge ungünstiger Witterung erst am 2. August abgehalten werden. Die Druckausgabe der Klavierfassung erschien nur acht Tage später, am 10. August. Das ist selbst dann eine unglaublich kurze Zeit, wenn man davon ausgeht, dass die Polka bereits zum ursprünglich geplanten Aufführungstermin fertig vorlag. Dabei fällt noch ein interessantes Detail auf. In dieser Edition trägt das Werk nämlich den Titel Beliebte Annen-Polka. Im Grunde konnte der Verleger zur Zeit der Drucklegung ja noch gar nicht wissen, ob sich die Novität—selbst in Anbetracht der viermaligen Wiederholung bei der Uraufführung—dauerhaft zu einem Zugstück entwickeln würde. Der tiefere Sinn der lobenden Beifügung dürfte einen ganz konkreten Zweck verfolgt haben, nämlich die Polka als neuen Modetanz zu lancieren—was letztlich von Erfolg gekrönt war.

[8] Die Fantasten, Walzer, op. 139

Am 26 Jänner 1842 veranstaltete Strauß im Sperl einen großen Benefiz-Festball unter der Bezeichnung „Der Kranz der Anmuth“, dessen Reinerträgnis ihm zufiel. Es versteht sich von selbst, dass er bei solchen Gelegenheiten alles aufbot, um ein möglichst zahlreiches Publikum anzulocken. Ein neues, eigens für das Benefiz komponiertes Werk aus seiner Feder war dabei ein absolutes Muss. Wie es scheint, hatte Strauß wieder einmal alles richtig gemacht, denn die Presse überschlug sich vor Begeisterung: „Ich glaube, wenn Hr. Strauß auf dem Marchfelde ein Fest gäbe, man würde schwer einen Platz erhalten, denn seine Beliebtheit hat sich in neuester Zeit so potenzirt wie bei keinem anderen. Strauß spielte außer seinen neuesten und höchst gelungenen Compositionen, wie die ,Tanzmeister,‘ ,Egerien-Tänze,‘ der ,Mode-Quadrille,‘ eine noch ganz neue Walzerparthie: ,Die Fantasten.‘ Was ich über diese jüngste Composition sagen soll, ich weiß es wirklich nicht; originell, anmuthig, melodiös, das ist schon zu verbraucht. Kurz, wer von Strauß’s Compositionen nicht Fantast ist, der gehe hin, höre die ,Fantasten‘ und er wird schon Fantast. Es ist gewiß, daß diese seine neueste Walzerparthie unter seine gelungensten gezählt werden kann; er mußte sie dreimal unter stürmischem Applause wiederholen.“ Im Bestreben selbst originell zu sein hatte der Rezensent allerdings das Wort „Fantast“, das einen Träumer, einen Menschen mit übersteigerter Einbildungskraft, bezeichnet, mit dem Begriff „Fanatiker“ verwechselt. Nun, möge der Wille für das Werk zählen!

[9] Musik-Verein-Tänze, Walzer, op. 140

Die Bälle der Gesellschaft der Musikfreunde des österreichischen Kaiserstaates zählten zu den elegantesten und glänzendsten in ganz Wien. Das lag in erster Linie daran, dass nur Mitglieder der Gesellschaft und „distinguirte“ Personen, die von einem Mitglied namentlich vorgeschlagen wurden, Zutritt hatten. Zudem fanden die Musikvereins-Bälle seit 1840 in einem Lokal statt, das bei der Ausrichtung repräsentativer Tanzfeste europaweit Maßstäbe gesetzt hatte, dem Sperl. 1842 konnte das Etablissement mit der zusätzlichen Attraktion des bereits mehrfach erwähnten neuen Tanzsaals im ersten Stock aufwarten, worauf in den Annoncen sogar eigens hingewiesen wurde. Für das Arrangement der Tänze hatte man mit Rabensteiner einen der prominentesten Tanzmeister seiner Zeit engagiert. Die größte Anziehungskraft ging aber wohl von Johann Strauß aus, der wieder die Leitung der Ballmusik übernommen hatte. „Strauß wußte durch die Gewalt seiner unwiderstehlichen Tanzweisen Tänzer und Zuhörer so zu fesseln, daß die Säle noch lange nach Mitternacht gefüllt waren und die Gesellschaft sich erst nach 4 Uhr Früh höchst zufrieden und vergnügt entfernte“, lautete der Bericht eines Zeitungskommentators über das am 19. Jänner stattgehabte Fest. Die bei dieser Gelegenheit aus der Taufe gehobenen Musik-Verein-Tänze wurden nur am Rande erwähnt: „Strauß hatte auch für dieses Ballfest neue Walzer geschrieben, welche rauschenden Beifall fanden und wiederholt werden mussten, obgleich sie an Melodienreichthum und Originalität von ihren Vorgängern, den lieblichen ,Egerientänzen‘ überboten werden.“


Thomas Aigner


Close the window