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NHB10882 - WILDE, O.: Gespenst von Canterville (Das) (ungekurzt)
German 

Das Gespenst von Canterville

wurde zuerst veröffentlicht in der Zeitschrift „The Court and Society Review“ am 23.02. und 02.03.1887. Es ist eine Gespenstergeschichte mit allem, was dazugehört, zugleich aber auch die Parodie einer Gespenstergeschichte (darauf deutet auch schon der Untertitel „A Hylo-Idealistic Romance“ hin). Ein Amerikaner, der nicht an Gespenster glaubt, kauft das Schloß und wird samt seiner Familie mit dem Gespenst konfrontiert. Wilde erzählt von den Wirkungen dieser Begegnung auf die Familie und auf das Gespenst. Dabei entsteht das Bild einer amerikanischen Familie aus dem Blickwinkel eines englischen Künstlers. Der macht sich über die Unfähigkeit der materialistisch denkenden Leute, die „quite incapable of appreciating the symbolic value of sensous phenomens“ („ganz unfähig, den symbolischen Wert sinnlicher Phänomene zu erkennen“), in ironischer Weise, aber doch tief betroffen, lustig.


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