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In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts führte die Idee einer werkgerechten Interpretation älterer Musik zur Gründung einer ganzen Reihe von Kammerorchestern. In Köln war es Hermann Abendroth, der Mitglieder des Gürzenichorchesters und Lehrer des städtischen Konservatoriums zum Musizieren in einer Kammerorchesterbesetzung anregte, die sich 1923 den Namen Kölner Kammerorchester gab.
Orientiert an der historischen Aufführungspraxis begeistert das Ensemble unter der Leitung von Helmut Müller-Brühl seine Zuhörer noch heute mit Interpretationen auf höchstem Niveau.
Thematisch schlüssig konzipierte Programme eröffnen Ausübenden wie Hörern immer wieder neue Hörerfahrungen mit unbekannten wie bekannten Meisterwerken. Junge Solisten, hervorgegangen aus internationalen Wettbewerben und Meisterklassen, musizieren gemeinsam mit weltbekannten Interpreten.
Die Begegnung mit Klaus Heymann und dem weltweiten Naxos-Team hat sich für das Kölner Kammerorchester als Glücksfall erwiesen. Welches Orchester kann heute noch das große Repertoire von Bach, Haydn, Mozart und Beethoven weltweit in Neuaufnahmen vorlegen und dabei die in Jahrzehnten gewonnenen Erfahrungen mit historischer Aufführungspraxis und modernem Instrumentalspiel einbringen.
"Die internationale Resonanz hat mich immer wieder darin bestätigt, dem exzellent spielenden Orchester und seinem ebenso erfahrenen wie inspirierenden Dirigenten Helmut Müller-Brühl wichtiges Kernrepertoire anzuvertrauen. Es gibt nur wenige Kammerorchester, die eine so überzeugende Synthese von historischer Aufführungspraxis und modernen Instrumenten gefunden haben."
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