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Naxos Neuheiten Newsletter - September 2009


Es ist bereits September, Weihnachten rückt schneller näher als Sie denken! Wissen Sie bereits was sich Ihre Familienangehörigen und Freunde wünschen? Warum machen Sie es sich dieses Jahr nicht einmal einfach und verschenken an Ihre Lieben Naxos CDs und DVDs? Beachten Sie die großartigen Veröffentlichungen des Monats, besuchen Sie naxos.com oder stöbern Sie im umfangreichen Katalog.

Die gefeierte junge britische Violinistin Chloe Hanslip veröffentlicht eine wunderbare neue CD mit den Konzerten für Violine des Komponisten Jeno Hubay, aufgenommen mit dem Bournemouth Symphony Orchestra unter der Leitung von Andrew Mogrelia.
Mehr dazu (in englischer Sprache)

Haydn’s Messen, ein 8-CD Box-Set, krönt Naxos Haydn Jubiläumsedition Box-Set Serie.
Mehr dazu (in englischer Sprache)

Weitere Haydn Box-Sets, beinhalten die Oratorien (7 CDs), sämtliche Konzerte (6 CDs), sämtliche Sonaten für Klavier (10 CDs), sämtliche Streichquartette (25 CDs) und sämtliche Sinfonien (34 CDs).
Mehr dazu (in englischer Sprache)

Sie sehen, Naxos kommt wie gewohnt mit großartigen Aufnahmen auf den Markt und liefert damit die perfekten Geschenkideen. Und so wird es auch die nächsten Monate weitergehen! Bedenken Sie, dass nicht alle Einzelhändler die komplette Palette der Naxos-Aufnahmen vorrätig hat, kontaktieren Sie Ihren bevorzugten Händler rechtzeitig!



Naxos CDs | Naxos DVD | Naxos Historical CDs
Naxos Musicals CD | Naxos AudioBooks
Naxos Vertriebslabel | Schwerpunkt-Titel der Naxos Vertriebslabels

Naxos Vertriebslabel: Capriccio | Dacapo | OUR Recordings | Phoenix Edition



Naxos CD



VERDI Macbeth
Giuseppe Altomare (Macbeth) • Olha Zhuravel (Lady Macbeth)
Pavel Kudinov (Banco) • Rubens Pelizzari (Macduff)
Marco Voleri (Malcolm) • Luca Dall’Amico (Il medico)
William Corro (Un domestico di Macbeth, I apparizione)
Andrea Pistolesi (Il sicario)
Velia Moretti de Angelis, Valeria Cazacu (II e III apparizione)
Anbeta Toromani (Ecate) • Dario Vinciguerra (Fleanzio)
FORM – Orchestra Filarmonica Marchigiana
Coro Lirico Marchigiano • Daniele Callegari, conductor

8.660259-60

Verdi war ein Verehrer Shakespeares. Deshalb war es kein Wunder, dass er früher oder später einen Stoff des großen englischen Autors musikalisch verarbeiten würde. Macbeth, Verdis zehnte Oper, war für ihn der Favorit unter seinen frühen Werken. Die vorliegende Produktion des Regisseurs Pier Luigi Pizzi basiert auf Verdis überarbeiteter Partitur, die 18 Jahre nach der Urfassung entstand. Interpretatorisch atemberaubend und musikalisch auf höchstem Niveau gelingt diese Macbeth-Inszenierung als musikalisch-realistische Charakterisierung der Personen. Giuseppe Altomare überzeugt in der Titelrolle als politisches Tier, das zum blutigen Königsmord getrieben und trotz seines Erfolgs dem Untergang geweiht ist. Olha Zhuravel, die als Lady Macbeth im Zentrum von Verdis Oper steht, vereint in sich das ganze musikalische und schauspielerische Können, um Obsession, Machtgier, Verdammnis und den Wahnsinn durch eigene Schuld eindrucksvoll auf die Bühne zu bringen.

Diese Produktion ist auch auf DVD erhältlich!



BALADA La Muerte de Colon (Death of Columbus)
Jon Garrison (Cristobal Cooón) • Judith Jenkins (Queen Isabella)
Katherine Mueller (Beatriz Enriquez)
David Okerlund (Mysterious Character)
Arturo Martin (Margarit, Hernando, Vespucci)
Dimitrie Lazich (Aguado, Diego, Magellan)
Raymond Blackwell (Friar Boil, Diego, Zapata)
Milutin Lazich (Bobadilla, Bartholomew, Bolivar)
Brent Stater (King Ferdinand)
Katy Shackleton-Williams (Indian Voice)
Members of the Mendelssohn Choir of Pittsburgh
Carnegie Mellon Philharmonic and Repertory Chorus
Robert Page, conductor

8.660193-94

Fortsetzung seiner Oper Cristóbal Colón (bei Naxos erhältich unter der Bestellnummer 8.660237-38),

La Muerte de Colón, wurde von der Kritik als „ungemein eindrucksvoll und gewinnend“ gewürdigt. Von der spektakulären Eröffnungsszene, die die triumphale Rückkehr Columbus‘ von seiner Entdeckung der „Neuen Welt“ nach Barcelona erzählt, bis zur Totenbett-Szene, in der der großartige Entdecker im qualvollen Delirium dahinsiecht, ist Der Tod des Columbus eine intensiv bewegende Oper, voll lyrischer Melodien und einfallsreicher Orchestrierungen – ein weiterer Meilenstein in der hoch gelobten Naxos-Serie, die sich ganz der  Musik Leonardo Baladas widmet.




HAYDN The Complete Masses
Soloists • The Trinity Choir • REBEL Baroque Orchestra
Owen Burdick, Jane Glover, conductors

8.508009

CD 1 Stabat Mater
CD 2 Missa Cellensis in honorem BVM ‘Caecilienmesse’
CD 3 Missa Sancti Nicolai ‘Nikolaimesse’, Missa in angustiis ‘Nelsonmesse’
CD 4 Missa Cellensis ‘Mariazellermesse’, Missa in tempore belli ‘Paukenmesse’
CD 5 Missa in honorem BVM ‘Grosse Orgelsolomesse’, Missa Sancti Bernardi von Offi da ‘Heiligmesse’
CD 6 Missa brevis, ‘Harmoniemesse’
CD 7 Missa brevis (1805 revision), ‘Schoepfungsmesse’
CD 8 Missa brevis Sancti Joannis de Deo ‘Kleine Orgelsolomesse’, ‘Theresienmesse’

Heute wird Fr. J. Haydn hauptsächlich als der große Schöpfer der berühmten Streichquartette und Sinfonien gesehen. Aber der Komponist war auch ein einfallsreicher Kirchenmusiker. Seine Messen stehen den Sinfonien und der Streichermusik wenig nach. Und berühren Ausführende und Kirchenbesucher auf eine ganz eigene intensive Weise. Vor dem Hintergrund der Wiener Tradition in der Kirchenmusik sind sie ähnlich inspirierend und einzigartig wie man es von Haydn in so vielen anderen Werken kennt.Werden sie dann och vom Trinity choir und dem REBEL Baroque Orchestra unter der Leitung von J. Owen Burdick und Jane Glover aufgeführt erlebt man Frömmigkeit auf meisterhaftem Konzertniveau.




TANEYEV Suite de Concert, Ioann Damaskin
(John of Damascus)

Ilya Kaler, violin • Gnesin Academy Chorus
Russian Philharmonic Orchestra • Thomas Sanderling, conductor

8.570527

Die Kantate Johannes von Damaskus war das erste Werk Tanejews, die der selbstkritische russische Komponist als gut genug erachtete, um sie mit einer Opusnummer zu versehen. Der altertümliche sakrale Gesang ist in diesem großartigen und seit seiner Premiere gefeierten Werk nach einem Gedicht von Aleksei Tolstoi in die mächtigen Passagen voll expressiver Kontrapunktik verwoben. Obwohl Tanejew selbst von sich behauptete Atheist zu sein und von sakraler Musik gänzlich unberührt zu bleiben, wird von der russischen Musikwissenschaft oft das Gegenteil behauptet. Solange es noch keine objektive Studie zu den persönlichen Einflüssen auf Tanejews religiös inspirierte Vokalwerke gibt, hat man die Freiheit, ihre Größe und ihre fast überirdische Kraft unabhängig von der eigenen Religiosität und der ihres Schöpfers, zu genießen.Thomas Sanderling, der bereits auf der ersten CD der Tanejew-Serie bei NAXOS (8.570336) für die Orchesterleitung verantwortlich zeichnete, wurde vom britischen Guardian für seine „ausdrucksstarke Interpretation“ gelobt.




SCHMIDT Symphony No 2, Fuga Solemnis
Malmo Symphony Orchestra • Vassily Sinaisky, conductor
Anders Johnsson, organ

8.570589

Nach den Aufnahmen der Sinfonie Nr. 1 von Franz Schmidt und den Auszügen seiner Oper Notre Dame (8.570828) widmet sich das Malmö Symphonie Orchester unter Vassily Sinaisky auf der vorliegenden CD der erstaunlichen Zweiten Sinfonie des österreichischen Komponisten. Schmidt machte aus seinem Werk, das er ursprünglich als Klaviersonate auf ein einziges Thema konzipiert hatte, ein akustisches Klangkaleidoskop für großes Orchester – reich an Holz- und Blechbläsern sowie Schlaginstrumenten. Auch die Fuga Solemnis ist ein Zeugnis seiner Originalität, seines Einfallsreichtums und seiner meisterlichen Beherrschung des Kontrapunktes.




R STRAUSS Der Rosenkavalier Suite
Symphonic Fantasy on Die Frau ohne Schatten
Symphonic Fragment from Josephs Legende

Buffalo Philharmonic Orchestra • JoAnn Falletta, conductor
8.572041

Gegen Ende seines langen Lebens beschloss Richard Strauss, einigen seinen persönlichen  musikalischen Lieblingen wie z.B. der mythologischen Oper Die Frau ohne Schatten oder dem Tanzdrama Josephs-Legende in Form von Orchestersuiten neues Leben einzuhauchen. In diesen symphonischen Erinnerungsstücken hinterlässt Strauss ein Zeugnis seiner orchestralen Meisterschaft und kreierte mit den Suiten quasi Destillate, die den jeweiligen Handlungsverlauf und die Melodischen Glanzpunkte der Ursprungswerke bewahrten. Die Orchestersuite zu seinem Rosenkavalier hatte Richard Strauss bereits kurz nach dem kolossalen Erfolg dieser „Komödie für Musik“ eingerichtet. Auch wenn diese Suite immer wieder von vielen Arrangeuren und Dirigenten bearbeitet wurde, kreist die Musik doch stets um die blühenden Rosenkavalier-Walzer, die lustvolle Melodik, die schwelgerischen Rhythmen, die prächtigen Harmonien und die schillernden Orchesterfarben, mit denen sich dieser Strauss vor der mit seinem Namensvetter verknüpften Wiener Tradition verneigte.




Artist Profile Series - Ralph van Raat (5 CD box set)
ADAMS Complete Piano Music
RZEWSKI The People United will never be Defeated
TAVENER Piano Works 
LINDBERG Piano Music
Interviews with Ralph van Raat with music by Bolcom, Corea, Durufle, Ives, Messiaen, Nancarrow, Rautavaara & Takemitsu
Ralph van Raat, piano
8.505040

Mit einem völlig neuen Serienkonzept startet Naxos in die diesjährige Hauptsaison. Die Artist Profile Series rückt junge, aufregende, aber auch erfahrene und überzeugende Naxos-Künstler in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Die bei Naxos bereits erschienenen Aufnahmen werden in einem Boxset zusammengefasst, auf der zusätzlichen Interview-Bonus-CD erhalten die Musiker und Musikerinnen die Gelegenheit, anhand einer persönlichen Auswahl von Werken, die besonders wichtig für die eigene musikalische Entwicklung gewesen sind, ihr Verhältnis zur Musik, ihre Visionen und Überzeugungen darzulegen – so geschehen beim niederländischen Pianisten Ralph van Raat. Ralph van Raat, Pianist und Musikwissenschaftler, studierte Klavier am Konservatorium in Amsterdam bei Ton Hartsuiker und Willem Brons. Zusätzlich absolvierte er Kurse bei Claude Helffer in Paris, bei Ursula Oppens an der Chicagoer Northwestern University, bei Pierre-Laurent Aimard an der Musikhochschule Köln und bei Liisa Pohjola in Helsinki, Finnland. Insbesondere im Bereich der Neuen Musik, der Musik der 20. und 21. Jahrhunderts fühlt sich  van Raat zu Hause. Mehrere zeitgenössische Komponisten widmeten ihm Werke oder arbeiteten mit ihm an der Interpretation ihrer Musik, wie beispielsweise John Adams, György Kurtág, Arvo Pärt, Frederic Rzewski und John Tavener. An den Konservatorien von Utrecht und Amsterdam unterrichtet van Raat derzeit zeitgenössische Klaviermusik. “Ralph van Raat besitzt das außergewöhnliche Talent, scheinbar unzugängliche Musik mit Hilfe  bedingungsloser Hingabe und direkter emotionaler Ausdrucksfähigkeit zugänglich zu machen”
(Jury report Philip Morris Arts Award 2003)




DAUGHERTY Metropolis Symphony, Deus ex Machina
Mary Kathryn Van Osdale, violin • Erik Gratton, flute
Ann Richards, flute/piccolo • Terrence Wilson, piano
Nashville Symphony • Giancarlo Guerrero, conductor

8.559635

Durch das Erscheinen der Superman-Jubiläumsausgabe zum 50ten Jahrestag inspiriert, wurde die Metropolis Symphony von Orchestern auf der ganzen Welt gespielt. Die Londoner "Times" lobte sie sogar als "Symphonie Fantastique unsere Zeit" aus, Metropolis Symphony ist eine musikalische Antwort auf den Mythos von Superman, Ausdrucksstark voller Energie, zahlreichen Mehrdeutigkeiten, Paradoxien und dem Witz der amerikanischen Populärkultur. Deus ex Machina ist ein Klavierkonzert dass durch den Klang von Zügen inspiriert wurde: Fast Forward lässt den Klang und Rhythmus  moderner Züge der italienischen Futuristen entstehen, Train of Tears erinnert dagegen an Abraham Lincoln's Beerdigungs-Zug; Night Steam erweckt O. Winston Link's historische Fotografien von Dampf Lokomotiven mit ihrem ganz eigenem Rumpeln und Pfeifen zu neuem Leben.




HUBAY Violin Concertos Nos 1 & 2
Scenes de la Csarda Nos 3 & 4

Chloe Hanslip, violin • Bournemouth Symphony Orchestra
Andrew Mogrelia, conductor

8.572078

Der 1858 als Eugen Huber im Stadtteil Pest der ungarischen Hauptstadt geborene Jenö Hubay, wurde bereits als Kind von seinem Vater, der als Violinprofessor und Dirigent in Budapest tätig war, im Spiel der Violine unterwiesen. Mit 14 Jahren debütierte er als Solist mit einem Viotti-Konzert, bevor er sein Studium in Berlin bei Joseph Joachim fortsetzte. Als erfolgreicher Virtuose bereiste Hubay viele Länder Europas und kam über die Begegnungen mit Zeitgenossen wie Liszt und Vieuxtemps auch zum Komponieren. In seiner Musik, einer Melange aus vielen Einflüssen des 19. Jahrhunderts, kommt die Spätromantik zu voller Blüte: Die Virtuosentradition seiner Weggefährten Liszt, Vieuxtemps oder Joachim, die Violintradition der französischen und belgischen Schule und ein gewecktes Interesse für Nationalismus. Sein Violinkonzert Nr. 1 von 1884 widmete Hubay seinem Lehrer Joseph Joachim und nutzte hier ganz besonders die gesanglichen Qualitäten des Soloinstrumentes. Um 1900 entstand sein zweites Konzert dieser Gattung. Chloe Hanslip, die als eine der charismatischten Violinistinnen gilt, die das Vereinigte Königreich in den letzten Jahren hervorgebracht hat, widmet sich gern neuem und ungewöhnlichem Repertoire. Mit Hubays Konzerten ist ihr ein großer Wurf gelungen.




PAISIELLO Piano Concertos Nos 1, 3 & 5
Francesco Nicolosi, piano • Campania Chamber Orchestra
Luigi Piovano, conductor

8.572065

Der Italiener Giovanni Paisiello ist besonders mit seinen mehr als 80 Opern in die Musikgeschichte eingegangen. Paisiello konkurrierte auf diesem Gebiet sehr erfolgreich mit seinem Zeitgenossen Mozart, dem er zweimal begegnete. Mit seinen acht Konzerten für Tasteninstrumente kommt er rein zahlentechnisch zwar nicht an den Mozartschen Output heran, überzeugt jedoch in diesem Genre durch seinen eigenen charmanten Stil, bei dem

Soloinstrument und Orchester geschickt ineinander greifend ein ausbalanciertes Miteinander von großer Transparenz praktizieren. Das Konzert Nr. 1 wurde für Cembalo geschrieben, die Konzerte Nr. 3 und 5 entstanden für das Fortepiano. Das zweite und vierte Konzert sind unter der Katalognummer Naxos 8.557031 ebenfalls erhältlich.




GASSMANN Opera Overtures
Eclipse Chamber Orchestra • Sylvia Alimena, conductor
8.570421

Hätten die Spätfolgen eines Sturzes von einer Kutsche die Karriere des böhmischen Komponisten Florian Leopold Gassmann nicht frühzeitig beendet, wäre sein Name wohl weitaus bekannter. Gassmann war sowohl im Venedig als auch im Wien seiner Zeit ein anerkannter Opernkomponist, dessen attraktive Werke wegen ihrer heiteren Themen und ihrer geschmackvollen und sensiblen Orchestrierung beim Publikum sehr beliebt waren. Diese CD gibt mit einer Auswahl von Ouvertüren aus Gassmanns Opern einen Einblick in sein musikalisches Schaffen zwischen Barock und Vorklassik.




MENDELSSOHN String Quartets Vol 2
- Nos 2 & 5, Capriccio, Fugue

New Zealand String Quartet
8.570002

Bereits die erste Einspielung des New Zealand String Quartet mit Streichquartetten von Felix Mendelssohn Bartholdy (8.570001)  wurde von der Kritik als „viel versprechender Start“ (Gramophone) und „opulent aufgenommen“ (Classic FM) gelobt. Die warme, gefühlvolle Note ist auch der zweiten von drei Folgen anzuhören, die Mendelssohns postum veröffentlichtes Capriccio und Fuge e-moll enthält, in welcher er seine absolut glänzende Meisterschaft im Kontrapunkt demonstriert. Den beiden Streichquartetten ist deutlich Mendelssohns Respekt für Beethoven anzuhören. Obwohl sich in ihnen klassischer Stil mit romantischem Drang vereint, werden Mendelssohns lebhafte Brillanz und seine lyrische Gabe nie überschattet.




K MEYER String Quartets Nos 5, 6 & 8
Wieniawski String Quartet
8.570776

Das Wieniawski Streichquartett präsentiert bei seinem NAXOS-Debüt drei bedeutende Werke aus dem kammermusikalischen Schaffen des mehrfach ausgezeichneten polnischen Landsmannes Krzysztof Meyer. Meyers musikalische Heimat ist in der Kammermusik des Wiener Klassizismus anzusiedeln, die er mit einer Prise von Bartok´schem Gewürzextrakt anreichert. Seine Streichquartette beschreibt der Komponist als „Klang-Geschichten, die mit den Hörer bewegenden musikalischen Elementen erzählt werden, statt sich lediglich in einem Fluss von akustischen Stimuli aufzulösen.“




LECLAIR Violin Sonatas Book 1 Nos 5-8 (Vol 2)
Adrian Butterfield, baroque violin
Alison McGillivray, viola da gamba
Laurence Cummings, harpsichord

8.570889

Adrian Butterfield, Alison McGillivray und Laurence Cummings liefern hier mit reichhaltigem Sachverstand angefertigte, äußerst elegante Interpretationen von Jean-Marie Leclairs erstem Buch der Violinsonaten ab – Werke, zu deren Komposition Leclair ganz offensichtlich Corellis wegweisende Beispiele des Genres als Vorlagen heranzog. Leclair bereichert seine französische Kammermusik mit italienischer Lebhaftigkeit, spart nicht an kunstvoller Verzierung, zeigt deutlich seine Liebe zur Lyrik und verweist hier und da auf ländliches Idyll, wenn in der Giga der fünften Sonate die Violine plötzlich an eine schottische Fiddle erinnert oder das Cembalo in der Musette der achten Sonate den Bordun eines Dudelsacks imitiert. Folge 1 mit den Sonaten 1 – 4 ist bei Naxos bereits unter der Bestellnummer 8.570888 erschienen.




SINDING Violin and Piano Music Vol 1
Henning Kraggerud, violin • Christian Ihle Hadland, piano
8.572254

Das bekannteste Werk des Norwegers Christian Sinding ist zweifelsohne sein Frühlingsrauschen, das 1896 erschien. Sinding verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Deutschland, wurde jedoch in seiner Heimat als Nachfolger Edvard Griegs betrachtet und dort wie im restlichen Europa für seine direkt das Gemüt ansprechenden, außerordentlich sorgfältig komponierten romantischen Werke verehrt. Auf dieser CD mit Musik für Violine und Klavier wird der bereits als Sibelius-Interpret gelobte Violinist (8.557266) Henning Kraggerud von Christian Ihle Hadland, einem der aufregendsten jungen norwegischen Klaviertalente, begleitet.




SPOHR Double String Quartets Vol 1 - Nos 1 & 2
Forde Ensemble
8.570963

Im Leben des Dirigenten, Violinvirtuosen und Komponisten Louis Spohr nahm die Kammermusik einen ganz besonderen Platz ein. 48 Werke dieser Gattung schrieb Spohr, der auch selbst die erste Geige spielte und als Konzertveranstalter fungierte. Auf die Idee zu den Doppel-Quartetten, die im Gegensatz zum Oktett doppelchörig miteinander konzertieren, brachte ihn der Komponist Andreas Romberg beim letzten gemeinsamen Musizieren vor dessen Tod. Spohr schrieb vier Doppel-Quarette, und es ist faszinierend zu sehen, welchen Fortschritt er im Laufe seiner Arbeit gemacht hat. Nr. 1 und 2 sind auf der vorliegenden CD zu hören.




LISZT Soirees italiennes, Paganini Etudes,
Impromptu brillant sur des themes de Rossini et Spontini
(Liszt Complete Piano Music Vol 30)

Gianluca Luisi, piano
8.570984

Franz Liszt hat viele Werke anderer Komponisten frei arrangiert, transkribiert und paraphrasiert , um sich einen wichtigen Bestandteil seines Konzertrepertoires zu schaffen. Der Wiedererkennungswert der gängigen Opernmelodien sicherte einerseits die Aufmerksamkeit des Publikums, andererseits machten die Kompositrionen den Hörer auch auf die kongeniale Virtuosität des Ausführenden aufmerksam, der praktisch ein Werk nicht nachschuf, sondern aus einem Werk etwas Neues entwickelte. Liszt, der Komponist, wurde also so noch bei einem Konzertvortrag ursprünglich fremder Werke wahrnehmbar. Der virtuose  Ungar nahm sich bei den sechs Amusements für Klavier über Motive von Mercadante eines heute nur noch selten gespielten Komponisten an, der in den Jahren vor Verdi die italienischen Opernbühnen beherrschte. Gleiches gilt für die Kompositionen über Themen von Rossini, dem Operngott des Belcanto. Die überaus schwierig zu spielenden Etudes nach Paganini gehören zu den virtuosesten Schöpfungen des Ungarn und sind an eine Hommage an den „Teufelsgeiger“ Paganini, den Liszt sehr verehrte. Ähnlich stimmungsvoll sind die Soirees italiennes mehr als nur einfache Unterhaltungsstücke, sondern eher gefühlvolle Schilderungen südländischer Eindrücke.




RUEDA Piano Music - Piano Sonatas Nos 1 & 2,
24 Interludes, Invenciones (excerpts), Mephisto

Ananda Sukarlan, piano
8.572075

Jesús Rueda gehört zu den führenden spanischen Komponisten der Gegenwart. Neben Sinfonien, Streichquartetten, Kammerkonzerten und einer Oper geht auch eine große Zahl von Klavierwerken auf sein Konto, bei denen er aus der gesamten Bandbreite an stilistischen, rhythmischen und technischen Möglichkeiten des Instrumentes ein wahres musikalisches Feuerwerk entfacht. Ruedas Musik ist höchst ausdrucksreich und absolut kommunikativ.




Irina Kulikova Guitar Recital
- PONCE/TANSMAN/BROUWER/JOSE

Irina Kulikova, guitar
8.572390

„Die Tiefe der Musik und die Klangfarben der Gitarre sind grenzenlos. Öffne deine Sinne und alle Pforten deiner Persönlichkeit, und Du wirst eins mit der Musik und deinem Publikum.“  (Irina Kulikova) Die junge, in den Niederlanden lebende Russin Irina Kulikova, die allein im Jahre 2008 fünf erste Preise bei international renommierten Gitarrenwettbewerben gewann, ist eine Vollblutmusikerin. Seit frühester Kindheit konnte sie, zunächst unter Anleitung ihrer Mutter, einer Cellistin, ihre Fähigkeiten entwickeln und konzertiert mittlerweile in ganz Europa, Russland und Amerika. Für ihr NAXOS-Debüt präsentiert sie ein faszinierendes Repertoire, mit dem sie ihre musikalischen Fähigkeiten und künstlerischen Überzeugungen beeindruckend dokumentiert.




BEETHOVEN Symphonies Nos 6 & 9 (trans. Liszt)
IDIL BIRET ARCHIVE BEETHOVEN EDITION • 14 & 15
Idil Biret, piano
8.571264-65

In Ankara geboren, begann Idil Biret im Alter von 3 Jahren mit dem Klavierspiel und studierte später am Conservatoire de Paris unter der Leitung von Nadia Boulanger. Bereits während des Studiums gerade 15jährig wurde sie mit ersten Auszeichnungen bedacht. Sie war eine Schülerin von Alfred Cortot und Zeit seines Lebens Schüler von Wilhelm Kempff. "Das größte Kompliment, dass man einem Interpreten einer symphonischen Transkription machen könnte, ist, das es klingt als wäre es ursprünglich für das Klavier komponiert worden.“ sagt sie, mit dem Ziel, genau dieses Ergebnis in ihren Aufnahmen zu erzielen.




RAVEL Piano Concertos, SAINT-SAENS Piano Concerto No 5
IDIL BIRET ARCHIVE CONCERTO EDITION • 3
Idil Biret, piano • Bilkent Symphony Orchestra
Jean Fournet, conductor

8.571272

Die türkische Pianistin Idil Biret war eines der größten Wunderkinder des 20.Jahrhunderts. Ihr Auftritt am Bostoner Konservatorium hat uns gezeigt, dass sie auch heute nicht weniger wunderbar musiziert. Das umfangreiche und technisch anspruchsvolle Programm absolvierte sie mit Kraft, Konzentration und dem Instinkt eines lauernden Tigers. Das ist die Art des Spiels, bei der alle Vorbehalte bedeutungslos werden. Keine spielt wie sie, das macht eine Künstlerin aus!“  (Boston Globe).





Naxos DVD




MASCAGNI Amica
Anna Malavasi (Amica) • David Sotgiu (Giorgio)
Pierluigi Dilengite (Rinaldo) • Marcello Rosiello (Maitre Camoine)
Francesca De Giorgi (Magdelone) • Slovak Chamber Choir
Orchestra Internazionale d’Italia • Manlio Benzi, conductor
Alessio Pizzech, director

2.110262
Filmed at the Palazzo Ducale, Martina Franca, Italy, 4–6 August 2007, as part of the 33rd Festival of the Valle d’Itria, Italy

In seinem Werk verarbeitete der Italiener Pietro Mascagni zahlreiche unterschiedliche Stilrichtungen – vom Verismo seiner bekanntesten Oper Cavalleria rusticana bis hin zur sentimentalen Lyrik seiner Lodoletta. In geradezu halsbrecherischer Geschwindigkeit schrieb Mascagni Amica, die er 1905 nur einen Monat vor der Uraufführung in Monte Carlo fertig stellte. Der Komponist, der die Erstaufführung auch selbst dirigierte, wendet sich hier wieder dem „Realismus“ zu und schreibt ein ungemein ausgeklügeltes Werk, das auch wegen seiner extravaganten Szenerie und dem hohen gesanglichen Anspruch erst unlängst der Vergessenheit entrissen wurde. Die Geschichte der zwei Brüder Giorgio und Rinaldo, die in dieselbe Frau, Amica, verliebt sind, spielt um 1900 in den Bergen von Savoyen und endet natürlich tragisch. Obwohl Amica heute zu den selten gespielten Opern von Mascagni gehört, feierte sie anfänglich Triumphe und wurde auch von der zeitgenössischen Kritik für ihren „leidenschaftlichen Tenor“ und die „impulsive Aufrichtigkeit“ gelobt.



Naxos Historical CDs




BEETHOVEN Piano Concerto No 2
BRAHMS Piano Quintet (1957)

Glenn Gould, piano • Columbia Symphony Orchestra
Leonard Bernstein, conductor • Montreal String Quartet

8.111341

Der Kanadier Glenn Gould zählt zu den genialen Exzentrikern unter den Pianisten. Seine Spielhaltung und seine Interpretationen öffneten in den 50er Jahre des letzten Jahrhunderts die Augen für Aspekte eines Werkes jenseits der akademischen Pianistenkultur. Beethovens Klavierkonzerte spielten während der kurzen Konzertkarriere des Tastenkünstlers eine besondere Rolle. War er doch praktisch an   und mit ihnen gewachsen. Dies gilt besonders für das zweite Klavierkonzert, dass Gould in gerade dem Alter aufnahm, als der deutsche Komponist es auch komponiert hatte: mit 24 Jahren. Goulds jugendlicher Enthusiasmus ist bei dieser Aufnahme deutlich zu spüren, Bernsteins hoch-expressive Interpretation des herrlichen Adagios steht dem in nichts nach. Ähnlich pointiert brilliert Gould auch bei Brahms Klavier Quintett in f-moll, obwohl er eine tiefe Abneigung gegenüber der Kammermusik empfand



BACH Stokowski Transcriptions, Vol 2 (1929-1950)
Julius Baker, flute • All-American Youth Orchestra
Leopold Stokowski Symphony Orchestra
The Philadelphia Orchestra • Leopold Stokowski, conductor

8.112019

Zum ersten Mal überhaupt ist auf dieser zweiten Folge der NAXOS-Edition mit den beliebten Bach-Transkriptionen von Leopold Stokowski seine einzige Aufnahme der zweiten Orchestersuite auf CD zu hören, die in den letzten 50 Jahren nicht erhältlich war. Darüber hinaus enthält diese CD mit Stokowskis erster Einspielung seiner Transkription des Präludiums aus der Violin Partita in E-Dur sowie der einzigen Aufnahme von Jesus bleibet meine Freude weitere bemerkenswerte Raritäten. Die von Mark Obert- Thorn exzellent remasterten Tondokumente machen diesen Tonträger zu einem wichtigen Beitrag der Würdigung von Stokowskis Errungenschaften als „Klangzauberer“, der Bachs unsterblicher Musik in einem großorchestralen Gewand zu einer überwältigen Popularität verhalf . Die erste Folge der NAXOS-Reihe mit Stokowskis Bach-Transkriptionen ist unter der Katalognummer 8.111297 erhältlich.



Naxos Musicals CD




BERNSTEIN West Side Story, On the Waterfront
West Side Story Original Broadway Cast (1957) - Larry Kert (Tony)
Carol Lawrence (Maria) • Mickey Calin (Riff)
Ken Le Roy (Bernardo) • Chita Rivera (Anita)
Marilyn Cooper (Rosalia) • Reri Grist (Consuelo)
Eddie Roll (Action) • Carmen Gutierrez (Teresita)
Elizabeth Taylor (Francisca) • Grover Dale (Snowboy)
Max Goberman, conductor

On the Waterfront - Morris Stoloff conducting the Columbia Pictures Orchestra, Eve Boswell with Ron Goodwin & His Orchestra
8.120887

Bernsteins in Kooperation zunächst mit Jerome Robbins und dann mit Stephen Sondheim entstandenes ´Werk gilt heute als das populärste und  bekannteste amerikanische Musical. Die Ohrwürmer Maria und Tonight sind zu Musicalmelodien schlechthin geworden. Dabei war die Liebesgeschichte zweier Menschen, die im Gangmilieu New Yorks angesiedelt wurde mehr als nur eine Neuauflage des alten Romeo und Julia- Plots: Es war die radikale Abrechnung mit dem gefährlichen Bandenwesen New Yorks. Mithin war es ein Tabubruch: soziale Probleme gehörten - noch nicht - auf die Bühne eines eher an kurzweiliger Unterhaltung orientierten Muscaltheaters. Entsprechend waren auch die Kritiken nach der Uraufführung am Broadway am 26. September 1957 eher verhalten. So war in der New York Times zu lesen: „…Auch wenn das Material erschreckend ist, das handwerklich ist bewundernswert gemacht…“ und in der Kritik des Herald and Tribune wurden sogar Worte wie „ radioactive fallout“ gebraucht. Dem Siegeszug des Musicals hat das keinen Abbruch getan: die oscarprämierteVerfilmung, Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen ebneten den Erfolgsweg dieses Werks. Die vorliegende Einspielung entstand wenige Tage nach der Broadway-Premiere und zeigt den mitreißenden Elan der Originalbesetzung und die hohe musikalische Qualität des Werks.



Naxos AudioBooks


Naxos AudioBooks werden in Originalsprache gelesen (Englisch). Daher ist die folgende Information auch in Englisch.


DICKENS Dombey and Son (abridged)
Read by David Timson
NA899012

Dombey and Son is vintage Dickens and explores the classic themes of betrayal, cruelty and deceit. The novel follows the fortunes of Dombey, a businessman par excellence, who craves a son to inherit his enterprises. His family, and especially his daughter, the sweet and good-natured Florence, bear the brunt of his frustrations. Dombey’s dysfunctional relationships are painted against a backdrop of social unrest in industrialised London, which is populated by a host of fascinating and memorable secondary characters. The carefully abridged novel is brought spectacularly to life by veteran reader David Timson.

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WHITFIELD The History of English Poetry
Read by Derek Jacobi
NA791512

English literature is a treasure trove of wonderful poetry. From Shakespeare to Milton, Keats to Shelley and Tennyson to Yeats, this accessible history (especially written for Naxos AudioBooks) introduces the listener to countless small masterpieces, including all the old favourites and some lesser-known gems. Whitfield explores this most expressive of art forms and traces the historical development of a rich and diverse canon of poetical works. The lyrical powers of the most remarkable poets of the English language are illustrated with over 200 extracts. This is the latest release from Naxos AudioBooks’s successful ‘History’ series, which includes accounts of English literature, theatre and opera.

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WILDE The Picture of Dorian Gray
Read by Greg Wise
NA799112

Oscar Wilde’s enduring masterpiece, this fable of innocence and corruption, purity and decay has become a true classic. The beautiful, narcissistic Dorian Gray, torn between the influence of cynical hedonist Lord Henry Wotton and tortured artist Basil Hallward, sells the beauty of his soul in exchange for external perfection. Ultimately, he cannot escape the disfigurement of sin. Wilde’s remarkable wit and memorable, epigrammatic lines dazzle in audiobook form!

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BALLANTYNE The Coral Island
Read by Wayne Forester
NA394012

An enduringly popular classic of children’s fiction, The Coral Island tells the story of three boys stranded on a seemingly idyllic desert island. Thoughtful Ralph, clever, brave Jack and mischievous Peterkin soon find, however, that their new home has more than a few surprises in store! Wayne Forester’s energetic reading brings this classic adventure vividly to life. The Coral Island inspired a whole genre of adventure literature, influencing Robert Louis Stevenson’s Treasure Island and William Golding’s Lord of the Flies.

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GARNER Elidor
Read by Jonathan Keeble
NA396912

Part folklore, part adventure and part fantasy, Alan Garner’s Elidor is a modern children’s classic. When Roland opens a door in a derelict church, he unleashes the wonders of Elidor and the grave challenges that this troubled world presents. Drawing on Welsh, Irish and English mythology, the book chronicles the trials and hardships of a group of young teenagers as they attempt to fulfill a prophecy from another world, and fight a terrible evil.

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Naxos Vertriebslabel


DACAPO, OUR Recordings und Phoenix Edition warden weltweit von NAXOS vertrieben.
Capriccio wird mit Ausnahme von Groß-Britanien weltweit vertrieben.


Capriccio


VAUGHAN-WILLIAMS Oboe Concerto, Ten Blake Songs, Household Music, Fantasia on a theme by Thomas Tallis 
Lajos Lencses, oboe • Andreas Weller, tenor • Budapest Strings
Bela Bamfalvi, conductor

C5035

Ralph Vaughan Williams: Musik bei der “die Vernunft ein Zuhause findet”  Das Concerto für Oboe vereinigt in einem kleinen Rahmen eine große Zahl musikalischer Materie und zeigt das launenhafte Gemüt und die schier unendliche Lungenkapazität von Goossens, kombiniert mit geschmeidigen Melodielinien, die über drei Sätzen Szenen ausmalen die von unverblümten Tänzen bis hin zu schmerzlichem Tiefsinn reichen.   Vaughan Williams schrieb im Laufe seiner Karriere viel Filmmusik. Seine Ten Blake-Songs entstanden für einen 29-minütigen Dokumentarfilm, The Vision of William Blake (1958), in welchem die Philosophie des Dichters Blake in seinen Bildern und Schriften vorgestellt wurde.   Household Music wurde ursprünglich für ein Streichquartett geschrieben. Es war aber möglich die Streicher durch Oboe, Klarinette, Flöte, Saxophon oder Horn, mit einigen Transpositionen sogar durch Fagott, Bassklarinette, Blockflöte, etc. zu ersetzen. Auch ein Arrangement für ein mittelgroßes Orchester wurde ausgearbeitet.  Eine der am meisten gefeierten Komposition von Vaughan Williams, die Tallis Fantasie, entstand 1910 (1913 und 1919 überarbeitet) für das The Three Choirs Festival, einer Musikveranstaltung deren Geschichte die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht und die jeden August abwechseln in einer der Kathedralen der drei teilnehmenden Britischen Grafschaften stattfindet. Die Partitur von Tallis Fantasia ist reichlich mit Hinweisen wie animato, cantabile, und molto espressivo versehen und leistete wichtige Vorarbeit für spätere, die Emotionen in Streichinstrumenten erforschende Stücke, wie zum Beispiel das berühmte Adagio (1936) von Samuel Barber.




KRENEK Symphonic Elegy – Works for string orchestra
Orchestra Leopoldinum Ernst Kovacic (2 CD)
C5033

Abschied und Aufbruch – Ernst Kreneks Werke für Streichorchester  Mit seiner Symphonic Elegy, die er bereits im Januar 1946 „in memoriam Anton Webern“ vollenden konnte, leistete Krenek auf beeindruckende Weise Trauerarbeit. Immerhin war es ihm gelungen, ein Werk zu schaffen, das einerseits (in der souveränen Handhabung der Zwölftonmethode) kompositionstechnisch auf der Höhe seiner Zeit stand, andererseits aber von bewegender Espressivität ist, wie etwa der zentrale Teil offenbart: eine an Gustav Mahler gemahnende Marcia funebre, die der perkussiv wiederholte, dem Pizzikato der tiefen Streicher überantwortete Ton d grundiert.  Weniger komplex geht es in Kreneks 1955 geschriebenen Sieben leichten Stücken für Streichorchester zu, wobei „leicht“ nicht allein auf den nicht sonderlich hohen spiel technischen Schwierigkeitsgrad abzielt, sondern auch auf das Leger-Heitere, das den genrehaften Miniaturen eignet.  Die kräftigen Rhythmen der Sinfonietta a Brasileira op. 135 verweisen indes weniger auf Folklorismen als auf den jungen Krenek, der sich in der Phase der Neuen Sachlichkeit gern maschinenhafter Pulsationen bediente. Es scheint als habe der Komponist damals wieder an Bodenhaftung gewonnen und sich von jenen vergeistigten Klängen verabschiedet, mit denen er auf den Zweiten Weltkrieg und das Exil reagiert hatte.




HAYDN Aplausus – Jubilaeum Virtutis Palatium (2 CD)
Anna Palmina (Temperantia) • Marina de Liso (Prudentia) • Donat Havar (Justitia)
Johannes Weisser (Fortitudo) • Andreas Wolf (Theologia) Capella Augustina
Andreas Spering, conductor

C5036

Zu den seltenen Oratorien Haydns zählen Die Schöpfung und Die Jahreszeiten zu seinen Berühmtesten. Doch die Form des Oratoriums hatte er bereits in Il ritorno di Tobia (1775) und davor in einer allegorischen Arbeit Applausus mit dem Untertitel Jubilaeum Virtutis Palatium, im Jahre 1768 erprobt. Seine Sieben letzten Worte unseres Erlösers wurde als quasi Oratorium im Jahre 1796 adaptiert, und ist auch als Orchesterwerk und Streichquartett ausgearbeitet erhalten. Applausus wurde komponiert, um die Zisterzienser-Abt in Zwettl zu ehren, in der Haydns seine ersten Jahre als Kapellmeister Eszterhazas verbrachte. Der lateinische Text beinhaltet die vier Tugenden (Mäßigkeit, Klugheit, Gerechtigkeit und Stärke) und einen weiteren allegorischen Charakter, Theologie, gesungen im Stil einer Opera Seria des 18. Jahrhunderts. Haydns melodische Begabung und sein musikalischer Erfindungsreichtum werden in all seinen frühen Arbeiten überdeutlich.




KRENEK Karl V (1933), Kehraus um St. Stephan (Last Dance Around St Stephens) Satire with music Op 66 (1930) (2 DVD)
Karl V: Dietrich Henschel • Moritz Faehrmann • Cassandra McConnell
Andreas Herrmann • Hubert Francis Wiener Symphoniker
Lothar Koenigs, conductor

St Stephen: Andrea Bogner • Sebastian Holecek
Roman Sadnik Symphonieorchester Vorarlberg • John Axelrod, conductor

C9001

WELT-Premiere auf DVD
ERNST KRENEK: Karl V.  Auf eigenen Wunsch von der Kaiserwürde entbunden, bilanziert der dem Tod entgegensehende Karl V. sein Dasein – in einer Rückschau auf die wesentlichen Stationen seiner Biographie, wohlwollend bis kritisch unterstützt von dem jungen Beichtvater Juan de Regla. Der Ex-Regent hält sein Leben für gescheitert, da es ihm nicht gelungen sei, die Welt im Zeichen Christi zu einen. Nicht einmal Luthers Reformation und die Kirchenspaltung habe er verhindern können. Sich der Tatsache bewusst, ein politisches „Flickwerk“ zu hinterlassen und ein Reich, in dem die Sonne niemals unterging, der Dunkelheit preisgegeben zu haben, stirbt Karl V. – mit der bescheidenen Hoffnung, dass er wenigstens diese letzte seiner Aufgaben zu Gottes Zufriedenheit bewältigen möge.  Die Entscheidung, in Karl V. erstmals die Zwölftonmethode anzuwenden, ließ Krenek nicht nur die erste abendfüllende „Zwölftonoper“ der Musikgeschichte schreiben, sie half ihm auch aus seiner schöpferischen Krise. Der politischen Katastrophe konnte sich der Komponist freilich nicht entziehen. Eine Intrige der nazifreundlichen Heimwehr brachte zunächst die für 1934 angesetzte Uraufführung von Karl V. zu Fall, und vier Jahre später musste Krenek vor den Nationalsozialisten in die USA fliehen.

Kehraus um St. Stephan Der Rittmeister Ottmar Brandstetter gehört zu jenen Menschen, deren Leben infolge des Ersten Weltkriegs (1914-1918) nur noch ein Trümmerfeld ist. Sozial vereinsamt, ohne berufliche Perspektive, unternimmt er einen Versuch der Selbsttötung – erfolglos, aber folgenreich: Sein Retter, der Weinbauer Sebastian Kundrather, bietet ihm nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch eine Aufgabe - als Helfer bei der Pflege und Ernte der Reben. Im Gegensatz zu Brandstetter, der anfangs als Verlierertyp erscheint, ist sein Freund Alfred Koppreiter in den Augen der Gesellschaft ein Kriegsgewinnler, ein erfolgreicher Geschäftsmann. Doch am Ende verliert Koppreiter infolge einer Intrige alles, sein Vermögen, seine Geliebte (Maria alias Ria) und schließlich – sich selbst erschießend – sein Leben, während Brandstetter nicht nur den Weinberg Kundrathers erbt, sondern auch die irrtümlich für untreu gehaltene Elisabeth zurückgewinnt.  In Kehraus um St. Stephan wandte sich Krenek nun wieder der Dur-Moll-Tonalität zu. „Noch einmal“, kommentierte der Komponist in seiner 1953 publizierten Selbstdarstellung, „hatte ich das romantische Rüstzeug mobilisiert für ein Bühnenspiel, das die politische und soziale Krise Wiens in der Nachkriegszeit behandelte. Während die Musik immer noch den Schubert-Klang des Reisebuchs aufwies, war das Libretto scharf kritisch mit Bezug auf lokale Verhältnisse und besonders die Haltung Deutschlands gegenüber Österreich.“




Dacapo


RUDERS Four Dances, Nightshade, Abysm
Birmingham Contemporary Music Group • Oliver Knussen, conductor
8.226028

Poul Ruders (geb. 1949) ist ein Meister ausdrucksstarker Musik, die ein weltweites Echo gefunden hat und macht ihn zu einem der weltweit am meisten gespielten dänischen zeitgenössischen Komponisten. Auf dieser Einspielung dreier zentraler Kammermusik-Werke zeichnet sich das berühmte Ensemble zeitgenössischer Musik das Europa-Musik-Ensemble Birmingham (BCMG) verantwortlich. Four Dances in One Movement (1983) ist eine emotionale Abfolge von vier reinen musikalischen Charakteren. Abysm (2000), die Ruders eigens für das BCMG komponiert hat und Nachtschatten (1987) sind zwei moderne Tondichtungen, die verwurzelt sind in dunklen und bewegenden Klangwelten.




HOLMBOE Works for violin and piano
Christina Bjorkoe, piano • Johannes Soe Hansen, violin
8.226063

Auf der vorliegenden CD sind alle Werke des dänischen Komponisten Vagn Holmboe für Violine und Klavier zu hören. Die Violine war Holmboes eigenes Instrument, und diese Werke markieren seine lange musikalische Karriere, die sich von den 1920ern bis in die 1990er Jahre erstreckte. Als Zwischenstation auf diesem Wege kann man die Violinsonate Nr. 3 betrachten, die im Jahr 1965 entstand. Auffallend extrovertiert, ist ein Großteil der Violinmusik Holmboes von der Volksmusik des Balkan und Transsylvanien beeinflusst, mit der der Komponist in den 1930er Jahren Bekanntschaft machte. Auch Elemente der relativ unbeachteten dänischen Spielmannsmusik hat Holmboe in seinen Kompositionen verarbeitet. Diese folkloristischen Elemente, die auch stark mit Holmboes eigener Biografie verknüpft sind, nutzte der Komponist immer wieder als Ausdrucksmöglichkeit, mehr denn als stilistische Grundlage. Ihn faszinierte „das Direkte und Emotionale, das Gefühlsmäßige und der ganz klare Ausdruck…Diese Musik hatte etwas Elementares.“




Conversations for violin and piano
- KOPPEL, NORGARD, RUDERS, ROSING-SCHOW, NORDENTOFT

Elisabeth Zeuthen Schneider, violin • Ulrich Saerk, piano
8.226519

Eine Auswahl von frischen, kurzen Stücken sind manches Mal die bessere Einführung in die Musik Dänemarks nach dem 2. Weltkrieg, als mehrere Bände umfassende Werke je erreichen könnten. Die sieben vorliegenden Werke sind hierfür ein deutlicher Beweis. Eine Stunde, fünf Komponisten, fünf verschiedene Stimmen lassen nichts weiter als eine Geige und ein Klavier zur Sprache kommen - der Zuhörer ist eingeladen in einen Kreativ-Workshop zu Fühlen, wie Offenheit, Neugier und kluge Einsicht sich glücklich vereinen.




OUR Recordings

In diesem Monat gibt es keine OUR Recordings.




Phoenix Edition


KRAUS Symphonies (2CD)
NB NOT ON NAXOS.COM YET
Concerto Koln • Werner Ehrhardt, conductor
Phoenix424

Mit seinen zwischen etwa 1780 und 1792 entstandenen Sinfonien schuf Joseph Martin Kraus einen wesentlichen Beitrag zur Gattung der "Grande Symphonie", die losgelöst von der früheren Funktion in der Kirche, im Theater oder bei der Tafel ausschließlich für den Konzertsaal bestimmt war. Als ihre wichtigsten Merkmale seien die Weitung der Dimensionen in zeitlicher und räumlicher Ausdehnung sowie eine Vertiefung und Intensivierung der musikalischen Gestaltungsmittel genannt. Carl Philipp Emanuel Bachs "Hamburger", Joseph Haydns "Pariser-" und Wolfgang Amadeus Mozarts späte "Wiener" Sinfonien sind die bekanntesten Beispiele, neben denen die Werke von Kraus in ihrer individuellen Prägung durchaus ebenbürtig stehen und sogar in manchen Zügen ihrer Physiognomie bereits auf den sinfonischen Stil des frühen 19. Jahrhunderts hindeuten.




DURANTE Concertos
Concerto Koln • Werner Ehrhardt, conductor
Phoenix427

Durantes umfangreiches Werk ist bis heute kaum erschlossen: verlässliche Aussagen werden erschwert durch vielfach fehlende Datierungen und offenbar größere Verluste. Ungewöhnlich, ja beinahe befremdlich für einen neapolitanischen Komponisten des 18. Jahrhunderts wirkt sein gänzlicher Verzicht auf die Komposition von Opern. Stattdessen konzentrierte er sich fast ausschließlich auf geistliche Vokalmusik. Der eigenwillige und höchst individuelle Stil von Durantes Musik hat zu seiner Zeit gleichermaßen Bewunderer und Kritiker gefunden. Sein extravaganter Stil zeigt sich insbesondere in den acht "Concerti per quartetto", die zum ersten Male komplett in der vorliegenden Aufnahme einge¬spielt wurden. Die Entstehungszeit dieser Sammlung ist wie die der meisten Werke Durantes unbekannt, doch sprechen stilistische Beobachtungen für die späten 1730er oder frühen 1740er Jahre. Gedruckt wurden die Concerti nicht, doch sind immerhin sieben zeitgenössische Abschriften nachweisbar, was auf eine recht große Verbreitung der Werke schließen lässt.




VIVALDI Concertos
Concerto Koln • Werner Ehrhardt, conductor
Phoenix434

Unter den rund 160 Instrumental - Werken Vivaldis im Bestand der Sächsischen Landesbibliothek finden sich unter Anderem auch das doppelchörige Concerto RV 585 und die Sinfonia B-Dur RV 162 für Streicher, zu der (vermutlich) Pisendel zwei Traversflöten-, zwei Oboen- und eine Fagott-Stimme nachkomponiert hat.

Eine genaue Datierung der Werke ist, abgesehen von RV 565 (vor 1711) und RV 162 (nach 1721) kaum möglich. Einiges spricht allerdings dafür, dass die drei Concerti mit Blockflöte (RV 441, RV 566 und RV 585) vor 1726 entstanden sind. Vor der Begegnung Vivaldis mit Johann Joachim Quantz, die sein Interesse für die Traversflöte weckte und wie eine Achse die Blockflöten- von den Traversflöten¬-Concerti trennt.

Die beiden Flötenkonzerte stammen aus dem um 1728 veröffentlichten Opus 10, gehen aber, wie fast alle Stücke dieser Sammlung auf zum Teil erheblich früher komponierte Werke zurück. Das Programm von "La tempesta di mare", ein Unwetter auf dem Meere, ist recht allgemein gehalten, doch erkennt man auch ohne nähere Erläuterung, wie Vivaldi raffiniert die verschiedenen Stadien des Sturms abzubilden weiß.

Eine ähnliche Tendenz findet sich auch im zweiten Konzert aus op.10, "La Notte", der für den heutigen Hörer recht unbelastete Titel war für den Menschen des 18. Jahrhunderts mit einer ganzen Reihe konkreter Assoziationen behaftet. „Die Nacht überfället den Menschen mit Furcht und Schrecken" berichtet Zedlers Universal-Lexikon von 1740 und eben dies ist das Programm von "La Notte". Nicht etwa die Angst vor realen Bedrohungen, sondern die Furcht vor dem Unheimlichen, vor Gespenstern und Spuk wird in den ersten vier Sätzen geschildert. Erst im fünften Satz weichen Anfechtungen und Seelenqualen und erlösend tritt der sanfte Schlaf ein. Nachdem er in den vorangehenden Sätzen einen komplizierten Modulationsweg durchlaufen hat, steuert Vivaldi am Ende dieses Satzes wieder die Grundtonart G an. Der Schlusssatz schließlich kündet die aufsteigende Morgenröte an, die bedrohlichen Geister haben zu weichen.




SCHUBERT Symphonies Nos 5, 6, 8 ‘Unfinished’ & 9 ‘Great’
Camerata Academica des Mozarteums Salzburg • Sandor Vegh, conductor
Phoenix437

Im Unterschied zu der im April 1816 komponierten 4. Sinfonie, der sogenannten "Tragischen", verzichtete Schubert in seiner "Fünften" auf Klarinetten, Trompeten und Pauken. Die These freilich, das Werk sei mit seiner reduzierten kammerorche¬stralen Besetzung auf das Musizieren eines Liebhaber-Orchesters zugeschnitten, ist nicht aufrechtzuerhalten. Nachweislich nämlich spielte Otto Hatwigs Gruppe auch opulenter besetzte Werke von Beethoven, Cherubini oder Spontini. Nicht so sehr äußere, sondern künstlerische Erwägungen ließen den 19jährigen Komponisten in sei¬ner B-dur Sinfonie auf einen größeren Klangapparat verzichten.

Einen qualitativen Sprung in Schuberts Entwicklung als Sinfoniker markiert vor der Großen C-dur Sinfonie bereits ein so rätselhaftes Werk wie die "Unvollendete". Wie die autographe Partitur jener h-moll Sinfonie ausweist, hatte Schubert am 30. Oktober 1822, dem Entstehungsjahr der "Wandererphantasie" und der As-dur Messe, mit ihrer  Niederschrift begonnen. Da bereits ein fast vollständiger, mit der endgültigen Fassung nahe¬zu kongruenter Entwurf vorlag, konnte die Reinschrift schon im November abgeschlos¬sen sein. Was das Scherzo betrifft, so war dieser 3. Satz in der Klavierskizze bereits vergleichsweise weit gediehen. In der Reinschrift dagegen bricht er schon mit dem 9. Takt ab. Ein Fragment war auf jeden Fall die Sinfonie, die Schubert 1823 Anselm Hüttenbrenner, dem Direktor des Steiermärkischen Musikvereins, zum Dank für die Ernennung zum auswärtigen Mitglied, überreichte. Wie einen Schatz hütete Hüttenbrenner fortan das Manuskript. Erst 1865 gelang es dem Dirigenten Johann Herbeck, ihm die Partitur für eine Aufführung abzulisten, die am 17. Dezember desselben Jah¬res im großen Redoutensaal der Wiener Hofburg – ergänzt durch das völlig inkom¬mensurable Finale der 3. Sinfonie – zustande kam.

Die einst verbreitete Meinung, Franz Schubert habe sich mit seinem Schaffen im Einklang mit seinen Zeitgenossen befunden, wird schon durch die stockende Rezeption mancher Meisterwerke ins Reich der Legende verwiesen. Erst etwa ein Zehntel seines Gesamtwerks lag bei seinem Tod 1828 im Druck vor; erst spät fanden Werke wie die Große C-dur Sinfonie, die "Unvollendete" oder das C-dur Streichquintett den Weg in die Konzertsäle.




Rendezvous – AMY BEACH Songs
Joerg Waschinski, soprano • Meininger Trio
Phoenix188

Ersteinspielung
Amy Marcy Cheney, verheiratete Beach war eine der produktivsten und erfolgreichsten Komponistinnen Amerikas. Sie war die erste amerikanische Komponistin, die auch mit größeren Werken, wie z.B. mit ihrer Messe in Es-Dur (1890) oder ihrer „Gaelic“- Symphonie, op. 32 (1896) öffentlichen Anerkennung erhielt.

Überliefert sind über 300 Kompositionen in fast allen Gattungen, darunter Werke für Klavier, Kammermusik, eine Oper, Symphonische Werke sowie Lieder und Chormusik, die fast alle gedruckt und aufgeführt wurden. Breitenwirkung aber erzielte Beach mit ihren rund 120 Liedern, die schnell Einzug fanden ins Standardrepertoire ihrer Zeit.  Ihre musikalische Sprache blieb im Stil des spätromantischen Lieds verwurzelt, das die Textausdeutung in den Vordergrund rückt, wobei sie ebenso auch Einflüsse der in Amerika praktizierten schottisch-, irisch-, afro-amerikanischen Volksmusik aufnahm. Musikgeschichtlich bedeutsam sind ihre Kompositionen als Wegbereiter der nachfolgenden amerikanischen Lied-Komponisten um Charles Ives. Librettisten für ihre Songs wählte Beach aus ihrem Bekanntenkreis, oder vertonte Gedichte aus Zeitschriften ebenso wie von namhaften Dichtern darunter Shakespeare oder Hugo. Aus der eigenen Feder stammte „Ecstasy“, dessen Veröffentlichung in einem Gedichtband von 1939 es ihr erlaubte, sich von den Tantiemen ein eigenes Grundstück für ein Ferienhaus zu kaufen.

Thematisch kreisen viele ihre Lieder um Vergänglichkeit, um Liebe und Glück, wobei wechselnde Gemütsstimmungen als Metaphern wie den Jahreszeiten und der Natur zum Ausdruck kommen.





Schwerpunkt-Titel der Naxos Vertriebslabels



BRUCKNER Symphonie Nr. 7
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks • Mariss Jansons, conductor
BR Klassik 403571900100 (Hybrid-SACD)

Die vorliegende Einspielung mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons, entfesselt durch die künstlerisch und musikalisch ausgefeilte Interpretation und die Transparenz der audiophilen SACD-Technik die gesamte musikalische Energie dieses Spitzenorchesters von Weltrang.

Weich und organisch entwickelt sich dank eines auf der Stuhlkante spielenden Orchesters eine emotional ungewöhnlich dichte, dabei höchst transparente Aufführung‘ (Abendzeitung)

Unter dem Labelnamen BR-KLASSIK werden in Zukunft nicht nur die herausragenden Aufnahmen der drei Klangkörper des Bayerischen Rundfunks erscheinen. Außer den Produktionen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Chor des Bayerischen Rundfunks werden bei BR-KLASSIK ARCHIVE Einspielungen aus der Historie des Senders wieder zugänglich gemacht. Hinzu kommt die Reihe BR-KLASSIK WISSEN, die mit Wort-/Musiksendungen einen erklärenden Zugang zu Schlüsselwerken der Klassischen Musik ermöglicht.  Konzertmitschnitten an besonders spektakulären Orten trägt BR-KLASSIK durch Veröffentlichungen als DVD Rechnung. GERMANY



September 2009 Samplers



September New Release Sampler I
Symphonic


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8.570589 SCHMIDT Symphony No 2 in E flat major - Lebhaft
8.559635 DAUGHERTY Metropolis Symphony - Oh, Lois!
8.570527 TANEYEV Suite de concert - Gavotte: Allegro moderato
8.572041 R STRAUSS Symphonic Fragment from Josephs Legende



September New Release Sampler II
Piano - Violin - Chamber - Stage - Choral


Buy all 14 tracks for only
USD 1.49 / GBP .99 / EUR .99




8.570889 LECLAIR Violin Sonata in E minor Op 1 No 6 - Vivace
8.570984 LISZT Soirees italiennes - No 6 La zingarella spagnola: Bolero
8.572254 SINDING 3 Pieces Op 89 - No 1 Staendchen
8.572308 COUPERIN Pieces de clavecin Book 2: 8th Ordre in B minor -  Passacaille
8.572390 PONCE Guitar Sonata No 3 - Allegro non troppo
8.570963 SPOHR Double String Quartet No 1 in D minor Op 65 - Finale: Allegro molto
8.570002 MENDELSSOHN String Quartet No 5 in E flat major Op 44 No 3
- Scherzo: Assai leggiero vivace

8.570776 MEYER String Quartet No 6, Op 51 - Prestissimo
8.570965 SCHULHOFF String Quartet No 2 - Allegro agitato
8.572065 PAISIELLO Piano Concerto No 3 in A major - Minuetto: Allegretto
8.570421 GASSMANN La notte critica Overture - Allegro assai
8.572256 GOZINSKY Habeit mishomayim (Look Down from Heaven)
8.559606 FETLER 3 Poems by Walt Whitman - No 2 Beat! Beat! Drums!
8.660259-60 VERDI Macbeth Act II - Studia il passo, o mio figlio!…Come dal ciel precipita (Banquo)

 







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Bach | Beethoven | Chopin | Dowland | Handel | Haydn | Mozart | Glazunov | Schumann | R Strauss | Vivaldi
9:05:29 AM, 25 November 2009
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