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Naxos Neuheiten Newsletter - October 2009
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Naxos Aufnahme Tschaikowskys Manfred-Sinfonie / Voyevoda wurde mit dem Gramophone Award „Best Orchestral Recording 2009“ ausgezeichnet. Wir gratulieren dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und ihrem charismatischen Dirigenten Vasily Petrenko für diese außerordentliche Leistung.
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Im Oktober bringt Ihnen NAXOS wunderbare Musik ins Haus, darunter eine neue Aufnahme von John Adams " Oper Nixon in China, dirigiert von Marin Alsop, die mit Spannung erwartete Box mit John Dowland’s vollständiger Lautenmusik eingespielt von Nigel North, Peter Maxwell Davies vollständige Naxos Quartette eingespielt vom Maggini Quartet, und viele weitere spannende Veröffentlichungen.
Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass die Jazz Icons Folge 4 jetzt verfügbar ist. Diese Sammlung von 8 DVDs (einschließlich einer exklusiven Bonus DVD)führt die Dokumentation herausragender Leistungen von den Legenden des Jazz fort. Auch einzeln erhältlich:
JAZZ ICONS SERIES 3 BOX SET (2.108002)
JAZZ ICONS SERIES 2 BOX SET (2.108001)
JAZZ ICONS SERIES 1 INDIVIDUAL DVDs:
Die Informationen zu vielen weiteren Neuheiten finden Sie über die Navigation im Menü unten. Klicken Sie sich durch unsere Website!
Naxos Vertriebslabel:
Capriccio |
Dacapo |
OUR Recordings
Phoenix Edition
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Naxos CD
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ADAMS Nixon in China
Robert Orth (Richard Nixon) • Maria Kanyova (Pat Nixon)
Thomas Hammons (Henry Kissinger) • Marc Heller (Mao Tse-tung)
Tracy Dahl (Madame Mao [Chiang Ch’ing])
Chen-Ye Yuan (Chou En-lai)
Melissa Malde (1st Secretary [Nancy T’ang])
Julie Simson (2nd Secretary) • Jennifer DeDominici (3rd Secretary)
Opera Colorado Chorus • Colorado Symphony Orchestra
Marin Alsop, conductor
8.669022-24
Marin Alsop war mehrere Jahre Mitarbeiterin John Adams und kennt wie kaum eine Zweite sein Werk und Schaffen. Sie dirigiert diese Liveaufnahme der Oper Nixon in China anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Opernhauses Denver/Colorado. Alice Goodmans erzählerisches Libretto und John Adams bestimmende Musik illustrieren mit Noten die Begebenheiten Nixons historischem Besuch in der Volksrepublik China. Der dramatische Aufriss, der Humor und auch der Pathos dieses Meisterwerks sind heute noch genauso präsent, wie zum Zeitpunkt der Premiere im Jahre 1987.
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BEETHOVEN Piano Sonatas Vol 6 - Nos 4, 8 & 27 (Biret Beethoven Edition Vol 12)
In der sechsten Folge von Idil Birets Gesamteinspielung der Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven sind die Sonaten Nr. 4, Op. 7, Nr. 8, Op. 13 und Nr. 27, Op. 90 zu hören. Die Aufnahmen spielte Idil Biret 2002 (Op. 7), 2006 (Op. 13) und 2004 (Op. 90) ein.
Idil Biret, piano
8.571262
„Idil Biret bietet hier eine eindrucksvolle Darbietung. Die absolute Beherrschung der Tempi, Klangfülle, Polyphonie und Technik ermöglicht es Biret – einer Schülerin Alfred Cortots – wirklich jeder Stimmung in Beethovens Musik gerecht zu werden, was ihrem Spiel eine bis dato selten gehörte sinfonische Tiefe verleiht.“ Gramophone
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DOWLAND Complete Lute Music
Nigel North, lute
8.504016
„Niemals wurde Dowland, dem englischen Orpheus, ein größerer Dienst erwiesen als durch die Gesamteinspielung seiner Lautenmusik durch diesen britischen Lautenisten.“ (The Independent)
Wahres künstlerisches Genie ist selten. John Dowland hat es in der Welt der Laute unzweifelhaft besessen. Obwohl er zur falschen Zeit in der englischen Geschichte Katholik war und zudem von schwierigem Charakter, brachte ihm sein Genius Ruhm und Ehre ein. Dowlands Musik erkundet das ganze Spektrum menschlicher Emotionen in einer einzigartigen Verbindung von Geist, Herz und Intellekt. Hinreißend sind zudem seine melodische Erfindungsgabe und sein ausgefeilter, ja genialer Kontrapunkt.
Dowlands Lautenmusik ist zwar oft virtuos, jedoch stets natürlich und idiomatisch. All diese Qualitäten sind in seinem gesamten Werk zu finden. Mit dieser 4-CD-Box der Gesamteinspielung von rund einhundert Stücken für Sololaute ist der von der Kritik bejubelte Lautenist Nighel North dem Genie Dowland auf der Spur und fördert dabei musikalische Kostbarkeiten von unschätzbarem Wert zutage.
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HINDEMITH Quartet for Clarinet and Piano Trio, Clarinet Sonata, 3 Leichte Stücke, Clarinet Quintet
Spectrum Concerts Berlin
8.572213
Wie wundervoll, ja berauschend die Musik Paul Hindemiths sein kann, zeigen seine Kammermusikwerke auf dieser CD. Das Ausdruckspotential der Klarinette wird von dem in Hanau geborenen Komponisten in leidenschaftlicher, tief bewegender und humorvoller Art in jedem Stück mit diesem Soloinstrument ausgeschöpft. Hindemith, dessen Musik von den Nationalsozialisten als „entartet“ verfemt wurde, verließ Deutschland 1938 und ging zunächst in die Schweiz, 1940 übersiedelte er in die USA. Trotz der überaus schwierigen Umstände gelang Hindemith auch in dieser Zeit ein in Quantität und Qualität beeindruckender Output. In seinen Drei Leichten Stücken für Cello und Klavier stellt Hindemith seine Meisterschaft gerade durch die Zügelung seiner Möglichkeiten unter Beweis.
Spectrum Concerts Berlin hat es sich zur Aufgabe gemacht, musikalische Brücken zwischen Europa und Amerika zu bauen und die Verbindung der beiden Kontinente durch Musik zu intensivieren. Für NAXOS hat Spectrum Concerts Berlin bereits zwei vielseits beachtete CDs mit Musik von Paul Hindemiths Zeitgenossen und ebenfalls in die USA emigrierten Kollegen Ernst Toch aufgenommen. (8.559324 und 8.559282).
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HUANG Drama Theater Nos 2-4, String Quartet No 1 ‘The 3 Tenses’
Future In REverse (FIRE) • Min Xiao-fen, pipa & vocals Huang Ruo, conductor
8.559653
Die Veröffentlichung von Huang Ruo’s Chamber Concertos Nos. 1–4 (8.559322) wurde als ein kühnes Debüt (Grammophone) gepriesen, das eine große Stimme der Komposition zeige (The Juilliard Journal Online). Auf diese CD dirigiert der Komponist selbst. Er präsentiert seine Drama Theaters Nr. 2-4 eine Kombinationen asiatischer und westlicher Instrumente - inklusive 18 Bierflaschen. Der komplexe Untertitel suggeriert eine musikalische, kulturelle sowie philosophische Idee. In The Three Tenses wirdeine paradoxe Zeitdarstellung erschaffen, in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eine nahtlose Einheit bilden, die Zeitlosigkeit genannt wird. Huang Ro gewann den International Composition Prize of the Luxembourg Society for Contemporary Music im Jahre 2008 und wurde vom New Yorker als einer der fesselndsten asia-amerikanischen Komponisten bezeichnet.
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IVES Holidays Symphony (excerpts), The General Slocum, Overture in G minor
Malmö Symphony Orchestra & Chamber Chorus James Sinclair, conductor
8.559370
Als er nach einem musikalischen Meisterwerk gefragt wurde wählte Strawinsky Ives´s Decoration Day aus. Eine Tondichtung, die Ives später zum zweiten Satz seiner Holidays Symphony machte. The General Slocum erinnert bewegend an eine Schiffskatastrophe im Jahre 1904, bei der mehr als Tausend Menschen ihr Leben verloren The Overture und Postlude sind simple Kompositionen, die jedoch Ives Originalität zeigen, während Yale- Princeton Football Game überschwänglich an ein legendäres Footspiel-Spiel des Jahres 1897 erinnert.
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JOACHIM Violin Concerto Op 11 ‘In the Hungarian Style’, Violin Concerto in G minor Op 3
Suyoen Kim, violin • Staatskapelle Weimar Michael Halász, conductor
8.570991
Obwohl der in der Nähe von Pressburg (Bratislava) geborene Joseph Joachim in keine musikalische Familie hinein geboren wurde, erkannten und förderten seine Eltern schon früh sein enormes Talent, so dass Joachim bereits als 8-Jähriger zum ersten Mal öffentlich auftrat. Seine engen Beziehungen zu den Kollegen Mendelssohn, Schumann und Brahms, die ihm auch einige ihrer Werke widmeten machten aus dem erfolgreichen Virtuosen auch einen exzellenten Komponisten und geachteten Pädagogen.
Joseph Joachim widmete sein um 1851 entstandenes einsätziges Violinkonzert – eine regelrechte Tour de Force des erst 20-Jährigen - Franz Liszt. Das nach Klassischem Vorbild dreisätzig gestaltete Violinkonzert im Ungarischen Stil entstand sechs Jahre später und erfordert vom Solisten besonders im „Zigeuner Finale“ ein erstaunliches technisches Können und Ausdauer einerseits und feurige Hemmungslosigkeit andererseits.
Die Violinistin Suyoen Kim, die auf dieser Produktion mit der Staatskapelle Weimar unter Michael Halász zu hören ist, gewann im Jahr 2006 den Internationalen Violinwettbewerb in Hannover.
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LAURIDSEN Choral Works
Elora Festival Singers • Leslie De’Ath, piano • Noel Edison, conductor
8.559304
Morten Lauridsen ist Amerikas bedeutendster Komponist von Chormusik. Seine Werke sind durch ihre bogenförmige und sehr ausdrucksstarke Linienführung sehr charakteristisch und werden weltweit von Ausführenden und Publikum gleichermaßen geliebt. Eines der bekanntesten Werke Lauridsens ist gewiss O nata lux, eine ruhige und gelassene Beschwörung des himmlischen Lichts. Energischer und eher fieberhaft intensiv ist die Stimmung in den technisch sehr anspruchsvollen Madrigali. Die ansonsten a-Cappella singenden Elora Festival Singers werden bei den Chansons des Roses und den Mid-Winter Songs von Leslie De’Ath am Klavier begleitet.
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MAXWELL DAVIES Naxos Quartets Nos 1-10 (5-CD Box Set)
Maggini Quartet
8.505225
„Peter Maxwell Davies’ Naxos-Quartett-Zyklus, jetzt vollständig auf CD, ist bemerkenswert abwechslungsreich in Stimmung, Wesensart, Ausmaß und Inspirtation.“ (The Guardian)
Peter Maxwell Davies gilt weltweit als einer der führenden Komponisten der Gegenwart und ist derzeit „Master of the Queen’s Music“, ein überaus traditionsreicher und anerkannter Posten beim Britischen Könighaus. Davies Kompositionsstil wurde von der New York Times als eine Kombination aus „mittelalterlichem Mystizismus, modernistischer Strenge und unbekümmertem Zugang“ beschrieben. Der aus 10 Streichquartetten bestehende Zyklus ist jetzt in einer 5-CD-Box erhältlich, wobei Davis selbst nach der Fertigstellung des 10. Quartetts schrieb: „Das muss keinesfalls das letzte Quartett gewesen sein, ich musste den Fuß in der Tür lassen. Das Schreiben der NAXOS-Quartette hat mir so viel Freude bereitet und mich sogar das eine oder andere gelehrt, dass theoretisch noch etwas gedeihen könnte.“
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MENDELSSOHN Magnificat / BACH Magnificat BWV 243
Yale Schola Cantorum • Yale Voxtet • Yale Collegium Players Simon Carrington, conductor
8.572161
Mit dem Lobgesang Mariens oder dem Magnificat hat der klösterliche Vespergottesdienst der westlichen Musik einen ihrer beliebtesten geistlichen Texte vermacht. Über die Reformation hinaus behielt dieser Lobgesang seinen Platz auch in der anglikanischen Kirche, wo er zum Evensong, dem Nachfolger der Vesper, gehört.
Auch im lutherischen Leipzig des frühen 18. Jahrhunderts wurden bei großen Kirchenfesten lateinische Texte aus vorreformatorischer Zeit aufgeführt. Durch seinen Bezug zur Frohen Botschaft hatte das Magnificat zur Weihnachtszeit einen besonderen Stellenwert. Das glänzende Magnificat von Johann Sebastian Bach entstand zur Weihnachtsvesper des Jahres 1723.
Diese Version hat Bach fünf Jahre später für den allgemeineren Festtagsgebrauch bearbeitet und damit die Vorlage für die Magnificat-Vertonungen seines Sohnes Carl Philipp Emanuel und die des erst 13-jährigen Felix Mendelssohn geschaffen. Mendelssohn war durch die Aufnahme in Carl Friedrich Zelters Berliner Singakademie auf den „alten Bach“ gestoßen und versenkte sich bald in die Musik des von Zeitgenossen noch als musikalischer Rechenkünstler abgelehnten Komponisten. Mendelssohns Magnificat ist sein erstes Werk, in dem er Soli, Chor und ein komplettes Orchester verwandte, und es verwundert nicht, warum Schumann ihn als „Mozart des 19. Jahrhunderts“ bezeichnete.
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MESSIAEN Poemes pour Mi, Les offrandes Oubliees, Un sourire
Anne Schwanewilms, soprano • Orchestre National de Lyon Jun Märkl, conductor
8.572174
Liebe und Glaube, Sterblichkeit und Ewigkeit – das sind die zeitlosen Themen dieser leuchtend schönen und bedeutenden Werke eines der innovativsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seiner ersten Frau, der Violinistin Claire Delbos, widmete Olivier Messiaen die Poèmes pour Mi, neun sehr persönliche Liebeslieder, bei denen er seine eigenen mystischen Texte vertonte. Die Liebe sieht der sehr religiöse Komponist nicht im romantischen oder gar sentimentalen Sinne, sondern in einer sehr spirituellen Weise, die dieses Gefühl zum Bindeglied mit der Natur und damit auch zu Gott macht. Die Uraufführung von Poèmes pour Mi in der ersten Version für Sopran und Orchester fand am 28. April 1937 in Paris statt. Die Version mit Orchesterbegleitung entstand noch im selben Jahr, wurde jedoch bis 1949 nicht aufgeführt.
Das Orchesterwerk Un sourire (ein Lächeln) entstand als im Geiste Mozarts. Messiaen verwendet keinerlei stilistischen Idiome, die an Mozart erinnern würden, sondern bezieht sich laut eigener Erklärung auf Mozarts Lebenseinstellung: „Trotz vieler Härten in seinem Leben, hat Mozart dennoch immer gelächelt. Also hab ich auch versucht zu lächeln und Un sourire komponiert, das neun Minuten dauert. Ich hoffe, es lächelt…“
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MILHAUD Alissa, L'Amour Chante, Poèmes Juifs
Carole Farley, soprano • John Constable, piano
8.572298
Darius Milhaud war einer der produktivsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Über einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren entstanden fast 450 Werke aller Genres, bei denen er viele unterschiedliche Inspirationsquellen nutzte, die er immer in seinen eigenen unverkennbaren Stil einbettete. Milhaud vertonte für die Liedzyklen auf dieser CD unterschiedliche Textquellen. Alissa basiert auf einem Roman von André Gide, bei den Poèmes juifs bediente er sich den anonymen Texten aus einem Magazin und L’Amour chante entstand auf der Grundlage von Liebesgedichten verschiedener Autoren.
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OHANA Guitar Music - Tiento, Si le jour parait…, Cadran lunaire
Graham Anthony Devine, guitar
8.570948
Die Gitarrenmusik des nordafrikanischen Komponisten Maurice Omaha ist zwar der spanischen Kultur verpflichtet, geht jedoch weit über die stereotypen iberischen Aspekte hinaus und wurde mit Ausnahme von Tiento für die zehnsaitige Gitarre geschrieben. Von den Möglichkeiten dieses neu entwickelten Instrumentes inspiriert, entwickelte Omaha eine einzigartige und höchst erfindungsreiche musikalische Sprache, die sowohl an den Interpreten als auch an den Zuhörer höchste Ansprüche stellt. Das enigmatische Si le jour paraît ist eine 7-sätzige Suite, die von Debussys Klavierpräludien beeinflusst ist. Cadran lunnaire stellt Ideen der Klassischen Antike, des Flamenco und der traditionellen Gitarrenmusik nebeneinander, die durch eine große Vielfalt von Stimmungen und Kontrasten zum Ausdruck kommen.
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REBEL/FRANCOEUR Zelindor Roi des Sylphes, Le Trophee Suite
The Opera Lafayette Orchestra and Chorus Ryan Brown, conductor
8.660224
Francois Rebel und sein Namensvetter Francoeur waren nicht nur fast gleich alt, sie waren auch Weggefährten, Kollegen und lebenslange Freunde. Bereits als Teenager begegneten sich die beiden begabten Violinisten 1714 im Orchester der Pariser Oper, leiteten später gemeinsam die Académie Royale de Musique in Paris und komponierten auch gemeinsam. Auf der vorliegenden CD liegen nun zwei ihrer gemeinsamen Werke, zum ersten Mal mit großem Orchester und Chor eingespielt, vor.
Das Opernballett Zelindor, Roi des Sylphes wurde als Teil des Unterhaltungsprogramms für die Wintersaison von Ludwig XV. in Auftrag gegeben und am 17. März 1745 zum ersten Mal in Versailles aufgeführt. Eine gewisse Mme. de Pompadour, Mätresse des Königs, soll besonders entzückt gewesen sein, handelte das Stück doch von einem König, der eine Bürgerliche liebt – und somit eine geradezu ideale Identifikationsfläche für Mme. de Pompadour bot.
Das Orchester der Opera Lafyette unter Ryan Brown spielt auf dieser CD die Edition einer Partitur, die im Zusammenhang mit der Versailles-Premiere veröffentlicht wurde.
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RUTTI Requiem
Olivia Robinson, soprano • Edward Price, baritone
The Bach Choir • Southern Sinfonia
Jane Watts, organ • David Hill, conductor
8.572317
Im Jahr 2005 trat der renommierte britische Bach Choir an den Schweizer Komponisten Carl Rütti heran, um bei ihm ein Requiem in Auftrag zu geben. Rütti, der durch sein Studium mit der englischen Tradition der Chormusik in Berührung gekommen war und bereits zahlreiche Werke für den vokalen Klangkörper geschrieben hatte, nahm diese fast einschüchternde Herausforderung auch im Bewusstsein an, dass „Worte nicht ausreichen, um die Gefühle der Hinterbliebenen auszudrücken, noch reichen sie aus, um zu erklären, was uns nach dem Tode erwartet. Musik ist die dafür dienlichste Sprache.
Deshalb ist ein Requiem eine große Herausforderung für einen Komponisten. Die Partitur des 2007 vollendeten Werkes für Sopran, Bariton, Doppelchor, Streicher, Harfe und Orgel ist umfangreich in ihren Ausmaßen, aber sehr intim in ihrem Ton. So beginnt und endet das Requiem mit einer Solo-Sopranstimme, die als Symbol für den menschlichen Zustand beim Eintreten in die - bzw. beim Austreten aus der Welt steht: „Wir sind schwach und allein…“
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SARASATE Violin and Orchestra Music Vol 1
Tianwa Yang, violin • Orquesta Sinfonica de Navarra Ernest Martínez Izquierdo, conductor
8.572191
Für ihre Interpretationen von Sarasates Musik für Violine und Klavier (8.557767, 8.570192) erntete die junge Violinistin Tianwa Yang großes Lob von der Kritik, der American Record Guide bezeichnete ihr Spiel als „perfekt“. Mit dieser CD stellt Tianwa Yang die Werke des spanischen Virtuosen-Komponisten für Violine und Orchester vor und erkundet hier einige von dessen bezauberndsten und anspruchvollsten Kompositionen.
Sarasate, der einen großen Teil seines Lebens als Violinvirtuose die Welt bereiste, war ein viel bewunderter Künstler, dem Komponisten wie Saint-Saens oder Lalo einige ihrer Werke widmeten. Der Amerikaner Albert Spalding, selbst gefeierter Virtuose auf der Violine und Komponist, beschrieb Sarasates Spiel folgendermaßen: „Seine Violine sang wie eine Singdrossel und mit seiner unvergleichlichen Leichtigkeit wischte er alle Schwierigkeiten einfach beiseite.“ Auch das Spiel der jungen Solistin Tianwa Yang ist mit Spaldings Zitat treffend beschrieben.
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SHOSTAKOVICH Symphonies Vol 2 - Symphonies Nos 5 & 9
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Vasily Petrenko, conductor
8.572167
Fast 35 Jahre nach dem Tod Schostakowitschs sind seine Sinfonien ins absolute Zentrum des Repertoires gelangt. Gemeinsam mit den Sinfonien Gustav Mahlers repräsentieren sie für den Konzertbesucher die „moderne“ Klassische Musik.
Nach ihrer mitreißenden Einspielung von Schostakowitschs Sinfonie Nr. 11 (8.572082), ergründen Vasily Petrenko und das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra nun die abgrundtiefen Zwiespältigkeiten der Fünften. Diese meistgespielte Sinfonie des russischen Komponisten entstand 1937 als Schostakowitsch unter immensem persönlichen und politischen Druck durch die Führung der damaligen Sowjetunion stand.
Der lebhafte, neo-klassische Charakter der Neunten Sinfonie von 1945 bewog Schostakowitsch zu der Bemerkung, dass es Musikern gefallen wird, sie zu spielen und Kritiker es lieben werden, sie zu verreißen. Der Originalentwurf für die Eröffnung des ersten Satzes, den Schostakowitsch später änderte, ist bei NAXOS unter 8.572138 erhältlich.
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STILL Symphonies Nos 4 ‘Autochthonous’ & 5 ‘Western Hemisphere’, Poem
Fort Smith Symphony • John Jeter, conductor
8.559603
William Grant Still wurde schon häufig als führender afro-amerikanischer Komponist bezeichnet. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine musikalischen Pionierleistungen auf dem Konzertpodium und für Film und Fernsehen. Mit seiner Vierten Symphonie verfolge er die Absicht den Geistes des amerikanischen Volkes darzustellen.
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STRAUSS Symphonia Domestica, Metamorphosen
Staatskapelle Weimar • Antoni Wit, conductor
8.570895
Seine Sinfonia domestica, einer Synthese aus Symphonie und symphonischer Dichtung, hat der Komponist und Dirigent Richard Strauss seiner bemerkenswerten Frau Pauline und dem gemeinsamen Sohn Franz gewidmet. Pauline hatte Strauss 1887 als Gesangsschülerin kennen gelernt, sieben Jahre später, nachdem sie klar gestellt hatte, ihre Karriere nicht aufgeben zu wollen, heirateten die beiden. Die für ihre Charakterstärke und eine etwas burschikose Art bekannte Pauline brachte 1897 den gemeinsamen Sohn Franz zur Welt. Die ersten Skizzen zur Sinfonia domestica machte Strauss bereits 1902, am 21. März 1904 wurde das Werk unter der Leitung des Komponisten in der New Yorker Carnegie Hall uraufgeführt. Strauss „beschreibt“ durch den Einsatz verschiedener Themen und Instrumentengruppen nicht nur die drei agierenden Personen – Vater (Strauss), Mutter (Pauline) und Sohn (Franz), sondern auch deren jeweilige Stimmungen (träumerisch, feurig, lustig, zornig etc.) sowie die ganz alltäglichen Handlungen und Ereignisse im Haushalt der Familie Strauss.
Strauss’ spätes Meisterwerk Metamorphosen entstand im März/April 1945 und wurde am 25. Januar 1946 in der Züricher Tonhalle uraufgeführt. Die Anregung zu dieser Komposition geht auf Goethe zurück und ist nicht als Themen-Metamorphose im Lisztschen Sinne aufzufassen. Der mittlerweile alte Strauss litt zur Entstehungszeit des Werkes seelisch stark unter der Zerstörung der Welt wie er sich gekannt hatte, was seinen Metamorphosen nicht nur durch das Aufgreifen von Anklängen an den Trauermarsch aus Beethovens Eroica anzuhören ist.
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TANEYEV Violin Sonata, Piano Music
Ivan Peshkov, violin • Olga Solovieva, piano
8.557804
Der Russe Sergeij Iwanowitsch Tanejew war nicht nur ein herausragender Komponist, sondern auch ein Virtuose auf dem Klavier, dessen Konzerte als „musikalische Feierstunden für ganz Moskau“ gepriesen wurden. Umso erstaunlicher ist es, dass Tanejew nur wenige Werke für das Klavier als Soloinstrument geschrieben hat, zumal jedes dieser Stücke eine einzigartige und unvergessliche Stimmung entwickelt. Auf dieser CD sind einige von Tanejews Klavierkompositionen in Weltersteinspielung zu hören.
Die Violinsonate mit dem Untertitel „von mittlerer Schwierigkeit“ gehört zu Taneyews Spätwerk und ist besonders bemerkenswert für das Nebeneinander von technischer Virtuosität und meditativer Innerlichkeit. Mit Thema und Variationen zollt er seinem Lehrer und Kollegen Peter Tschaikowski Tribut.
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TIPPETT String Quartets Vol 2 - Nos 3 & 5
The Tippett Quartet
8.570497
Michael Tippett war augenblicklich magisch von der Form des Quartetts angezogen als er Konzerte des Busch- und des Lener Quartetts während seiner Studentenzeit in London hörte. Wie schon auf Folge 1 (8.570496) ist auch auf dieser Folge 2 das aufgrund seines künstlerischen Ansatzes und des hohen virtuosen Niveaus prädestinierte Tippett-Quartett zu hören. Im Streichquartett Nr. 3 bezieht sich Tippett mit leidenschaftlichem Kontrapunkt-Einsatz auf die späten Streichquartette und Klaviersonaten Beethovens, wohingegen er beim Quartett Nr. 5 auf seine frühen dramatischen Sonaten-Prinzipien zurückgreift. Tippetts Streichquartette sind Schlüsselwerke der Kammermusik des 20. Jahrhunderts.
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SEIZED BY SWEET DESIRE - Singing Nuns and Ladies, From the Cathedral to the Bed Chamber
Musica Ficta • Bo Holten, conductor
8.572265
Bis vor kurzer Zeit wurde die Rolle der Frau als Komponistin und ausführende Künstlerin im Mittelalter völlig unterschätzt. Mit dieser CD stellt das reine Frauen-Vokalensemble Musica Ficta unter Beweis, wie wunderbar weibliche Stimmen für die Interpretation des Repertoires der Notre-Dame-Schule und die Musik der Trouvères, dem nördlichen Pendant zum Troubadour, geeignet sind. Häufig sind Frauen die Hauptfiguren in den Lieder der Trouvères, deren Leben und Liebschaften von Männern besungen wurden.
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YSAYE String Trio ‘Le Chimay’, Sonata for 2 Violins, Cello Sonata
Henning Kraggerud and Bard Monsen, violins Lars Anders Tomter, viola • Ole-Eirik Ree, cello
8.570977
Der belgische Violinvirtuose Eugène Ysaye setzt die Kenntnisse über die Möglichkeiten seines Instrumentes in atemberaubende Musik um. Das konnte man bereits bei den Einspielungen seiner wohl berühmtesten sechs Solo-Violinsonaten (8.555996) feststellen. Die Interpretation der Sonate für zwei Violinen auf dieser CD basiert auf dem Autografen des Komponisten und auch das Streichtrio Le Chimay bezieht sich auf eine Originalhandschrift. Für die Aufnahme der Cellosonate hielt sich Ole-Eirik Ree an Ysayes Angaben für Fingersatz und Bogenführung.
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Naxos Historical CDs
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BEETHOVEN Symphonies Nos 1 & 3 (Karajan, 1952-1953)
Philharmonia Orchestra • Herbert von Karajan, conductor
8.111339
Sowohl seine Live-Auftritte als auch seine Schallplatteneinspielungen machten Herbert von Karajan zu einem der größten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Die vorliegenden Aufnahmen des ersten von Karajans insgesamt vier Beethoven-Sinfonie-Zyklen entstanden 1952-53 in der wunderbar reichen Akustik der Kingsway Hall in London. Mit ihrer transparenten und sprichwörtlich gewordenen „perfekt ausbalancierten“ Lesart überwindet diese Karajan-Aufnahme spielend die Jahrzehnte.
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BRAHMS Ein Deutsches Requiem (1955)
Dietrich Fischer-Dieskau, baritone • Elisabeth Grummer, soprano Choir of St Hedwig’s Cathedral, Berlin Berlin Philharmonic Orchestra • Rudolf Kempe, conductor
8.111342
Die Idee, die Johannes Brahms mit seinem Requiem verfolgte, entstand aus seinem eigenen lang ertragenen Zustand der Trauer. 1856 war sein Freund und Wegbegleiter Robert Schumann verstorben, 1865 starb seine Mutter. Brahms richtete sich mehr an die Trauernden als an die Toten. Um dem meditativen Zweck möglichst gerecht zu werden, wählte Brahms selbst die passenden Textpassagen aus dem Alten- und Neuen Testament sowie den Apokryphen der deutschen Bibelübersetzung von Luther aus, weshalb der Werk seinen Titel Ein deutsches Requiem erhielt.
Die vorliegende Aufnahme von Ein deutsches Requiem, die 1955 mit Elisabeth Grümmer und Dietrich Fischer-Dieskau, dem Chor der St. Hedwigs Kathedrale Berlin sowie den Berliner Philharmonikern unter Rudolf Kempe entstand, gilt, trotz der Monoaufnahmequalität, noch heute wegen als Referenzaufnahme. Elisabeth Grümmer, die als eine der besten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts in die Geschichte einging, war zur Entstehungszeit dieser Aufnahme 44 Jahre alt und auf den Zenit ihrer großartigen Karriere. Der damals 30-jährige Dietrich Fischer-Dieskau war ebenfalls bereits ein Star mit Erfahrung auf international renommierten Bühnen.
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Fritz Kreisler Complete Recordings Vol 1 (1904, 1910)
Fritz Kreisler, violin • George Falkenstein, piano • Studio pianist
8.112053
Mit seinen millionenfach verkauften Aufnahmen erfreute Fritz Kreisler ein weltweites Publikum, das nicht die Chance hatte, den gefeierten Violinisten live auf der Bühne zu erleben. Auf dieser CD sind Kreisler-Aufnahmen aus den Jahren 1904 bis 1910 zu hören, die trotz des frühen Stadiums der Aufnahmetechnik und der Widrigkeiten, denen die Musiker damals unterworfen waren, sowohl technisch als auch künstlerisch von ausnehmend guter Qualität sind. Neben so populären Stücken wie Bachs Air sind auch einige von Kreislers eigenen Kompositionen auf dieser CD zu hören.
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Naxos AudioBooks
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Naxos AudioBooks werden in Originalsprache gelesen (Englisch). Daher ist die folgende Information auch in Englisch.
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JANE AUSTEN The Complete Novels (unabridged)
Read by Juliet Stevenson, Emilia Fox and Anna Bentinck
NAX27412
Naxos AudioBooks has long been dedicated to creating exemplary audiobook recordings of Jane Austen classics, employing the amazing vocal talents of Juliet Stevenson and Emilia Fox. Now, for the first time, the entire collection of these perennially popular novels is available as an audiobook box set – providing over 80 hours of compelling storytelling. This magnificent collection includes Austen’s major novels and recordings of her unfinished novels – Sanditon and The Watsons. Jane Austen – the Complete Novels offers a supremely enjoyable experience of Austen’s novels and is an essential collector’s item. Jane Austen is the doyenne of classic literature, an icon whose novels have exerted massive influence over popular culture and scholarly discussion alike. Her good-humoured, satirical style has proved to be irresistible, and the characters of her imagination – from the odious Mr Collins to the bumbling chatterbox Miss Bates – are beloved to scores of people across the globe.
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Naxos Vertriebslabel
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DACAPO, OUR Recordings und Phoenix Edition warden weltweit von NAXOS vertrieben.
Capriccio wird mit Ausnahme von Groß-Britanien weltweit vertrieben.
Capriccio
Es gibt keine aktuellen Neuheiten, jedoch wurden zahlreiche Veröffentlichungen der Seite Naxos.com neu hinzugefügt:
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Christmas Concertos
Instrumental soloists • New Berlin Chamber Orchestra • Michael Erxleben, conductor
C10442
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MOZART Lieder
Mitsuko Shirai, mezzo-soprano • Josef Protschka, tenor • Helmut Deutsch, piano Hartmut Holl, piano
C10446-47
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Dacapo
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SCHUTZ Weihnachts-Historie (Christmas Story), Auferstehungs-Historie (Resurrection Story)
Jakob Bloch Jespersen, bass • Johan Linderoth, tenor • Adam Riis, tenor
Else Torp, soprano • Concerto Copenhagen • Sirius Viols Ars Nova Copenhagen • Paul Hillier, conductor
8.226058
Die Weihnachtshistorie erlebte ihre Uraufführung in Dresden am Weihnachtstag 1660 durch die Hofkapelle des Sächsischen Kurfürsten Johann Georg II. Schütz hatte dort bereits 1615 gearbeitet, ging dann jedoch für einige Jahre nach Kassel, bevor er schließlich wieder in Dresden Kapellmeister wurde. Ein Amt, das er bis zum Ende seines langen Lebens innehatte.
Das Werk verbindet durch seine Instrumentierung die opulente Tradition höfischer Unterhaltung im Italien der Renaissance mit Schütz’ persönlicher Diktion, die dem Werk eine dem Anlass angemessene, andachtsvolle Eindringlichkeit verleiht.
Die Auferstehungshistorie ist das erste oratorische Werk von Heinrich Schütz. Den Erstdruck legte der 38jährige 1623 vor. Die Textfassung für das Osteroratorium ist eine Kompilation der vier Evangelien und löste mit der ersten Dresdner Aufführung von 1623 diejenige Fassung von Schütz' Vorgänger im Kapellamt, Antonio Scandello, ab. Die zu Herzen gehende Schlichtheit und Schönheit dieses Werkes überrascht fast, denn Wortverständnis und Gemeindefreundlichkeit denen Schütz bei seinem Oratorium den Vorrang gibt, lassen die gelegentlich kühnen Modulationen fast vergessen.
Ars Nova Copenhagen und Paul Hillier präsentieren hiermit die zweite CD mit Werken von Heinrich Schütz, der sich über einen längeren Zeitraum immer wieder am Dänischen Hof Christians IV. aufgehalten hatte.
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RUDERS Four Dances
Birmingham Contemporary Music Group • Oliver Knussen, conductor
8.226028
Poul Ruders (geb. 1949) schreibt hochgradig expressive Musik, die ihn auf der ganzen Welt bekannt gemacht hat und ihn zum meist aufgeführten zeitgenössischen dänischen Komponisten außerhalb Dänemarks werden ließ. Auf dieser CD werden drei seiner Schlüsselwerke im Bereich der Kammermusik von dem führenden europäischen Ensemble zeitgenössischer Musik, der Birmingham Contemporary Music Group (BCMG), aufgeführt. Four Dances in One Movement (1983) ist eine emotionale Folge vier rein musikalischer Charaktere. Abysm (2000), das Ruders für die BCMG schrieb und Nightshade (1987) sind zwei moderne Tondichtungen, die tief in der Welt dunkler und bewegender Klänge verwurzelt sind.
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MOZART Symphonies Vol 4
Symphonies in G major KV 110 (75a) No 12, in C major KV 96 (111b) No 46, in F major KV 112 No 13, in A major KV 114 No 14
Danish National Chamber Orchestra • Adam Fischer, conductor
6.220539
Dies ist die vierte SACD in der bekannten Serie aller Symphonien Mozarts, die vom Danish National Chamber Orchestra unter ihrem neuen Dirigenten Adam Fischer eingespielt werden.
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JPE HARTMANN The Key Masterpieces [2 CDs]
Various Artists
8.226103-04
JPE Hartmann (1805-1900) komponierte über 8 Dekaden. Ein großer Bewunderer war Edward Grieg, und er wurde der stilistische Impulsgeber für die nordische Romantik. Hartmann hatte immer die alten dänischen Meister Weyse und Kuhlau im Hinterkopf und wurde zum führenden Vertreter nationaler dänischer Musik. Die besten Beispiele dafür finden sich unter anderem in seinen Klaviersonaten, den drei meisterhaften Theater-Ouvertüren und der Oper Little Kirsten die als der Inbegriff des dänischen Nationalstils gilt.
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HAMERIK The Symphonies [4-CD Box Set)
Randi Stene, contralto • Danish National Choir Danish National Symphony Orchestra • Helsingborg Symphony Orchestra Thomas Dausgaard, conductor
6.200002
Asger Hamerik (1843-1923) der Kosmopolit unter den dänischen Komponisten des 19. Jahrhunderts und wurde auch als eine Pionier des amerikanischen Musikgeschehens gefeiert. Leider gerieten seine über hundert Kompositionen in Vergessenheit und eine Wiederentdeckung ist jetzt überfällig. Zu Hameriks Meisterwerken zählen die sieben Symphonien und ein Requiem. Sie entstanden während seiner Zeit in Baltimore als Direktor des Peabody Instituts und stellen große spätromantische Musik dar. Die auf internationale Verbreitung hin komponierten Werke passen in höchstem Maße zu den Qualitäten eines heute führenden dänischen Dirigenten: Thomas Dausgard.
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NIELSEN Cantatas
Cantata for the annual university commemoration (1908), Cantata for the Opening Ceremony of the National Exhibition in Aarhus 1909, Music for Hans Hartvig Seedorff Pedersen’s Hommage to Holberg (1923), From the music for Helge Rode’s Prologue to the 1916 Shakespeare Anniversary Festival,
Jens Albinus, recitation • Ditte Hojgaard Andersen, soprano
Mathias Hedegaard, tenor • Palle Knudsen, baritone • Aarhus Cathedral Choir
Chorus of The Danish National Opera • Vox Aros • Aarhus Symphony Orchestra Bo Holten, conductor
8.226079
Es gibt immer noch viel Aufregende bei Dänemarks weltbekanntem Komponisten Carl Nielsen zu entdecken. Auf dieser CD kann man Ersteinspielungen seiner zwei Kantaten für Chor, Solisten und Orchester hören. Die Werke wurden 1908-09 geschrieben, als Nielsen in seiner produktivsten Phase war. Sie wurden einige Male aufgeführt, wurde jedoch erst mit der Edtion der Nielson Werke verlegt. Dies trifft auch auf die Homage to Holberg zu, geschrieben zu Ehren des großen Dramatikers, ebenso wie die Oper Maskarade.
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OUR Recordings
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Phoenix Edition
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DALL'ABACO Concerti for Strings Opp 2 & 6
Cappella Coloniensis Wilfried Boettcher, Gyorgy Fischer, Hanns-Martin Schneidt, Gunther Wich, conductors
Phoenix190
Evaristo Felice dall’Abaco (1675–1742) war tief in der italienischen Musiktradition verwurzelt und stolz auf seine Herkunft. Seiner Signatur fügte er stets die Worte “Cittadino veronese” (“Bürger von Verona”) hinzu. Trotz der starken Beeinflussung durch seinen Lehrer Torelli sind dall’Abacos Konzerte leicht, flink, in sich abgeschlossen und unaufdringlich – alles Elemente des französischen Stils. Wie konnte sich der italienische Musiker, der so sehr auf seine Wurzeln bedacht war, zu einem Komponisten herrlicher französischer Concerti entwickeln? Im Jahre 1704 trat dall’Abaco als Kammermusiker in den Dienst des bayerischen Kurfürsten Maximilian II. Dieser war ein recht streitsüchtiger Herrscher und seine militärischen Niederlagen machten wiederholt den Gang ins Exil notwendig. Nach nur wenigen Monaten in München musste dall’Abaco mit dem gesamten Hofstaat Maximilians in die Niederlande, daran anschließend nach Brüssel, Mons und Compiegne fliehen. Erst 1715 kehrte man nach München zurück. Dall’Abacos Concerti Op. 2, komponiert im Jahr 1714 sind daher während der Flucht entstanden. Die Prägnanz und Gediegenheit der Konzerte spiegeln den am Hofe Maximilians vorherrschenden französischen Geschmack wider.
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FASCH Orchestral Music
Gunther Holler, flute • Helmut Hucke, oboe • Walter Stiftner, bassoon
Cappella Coloniensis • Hanns-Martin Schneidt, Hans-Martin Wich, Gunther Linde, conductors
Phoenix191
Die Sinfonien, Concerti und Ouvertüren des Johann Friedrich Fasch (1688-1758) verkörpern vollkommen die maskuline Selbstsicherheit der Barockzeit. Kein Wunder, dass Bach die Werke von Fasch bewunderte und sogar kopierte. Besonders dessen Kompositionen für Blasinstrumente sind überzeugend, ausdrucksstark und idiomatisch - aber niemals blendet er den Hörer aus Effekthascherei. Faschs Geschick für das manchmal etwas plumpe Fagott zu schreiben, ist am eindruckvollsten in seinem Konzert C-Dur für Fagott, Streicher und Basso continuo zu hören. Die Kompositionen Faschs für die Oboe sind ebenfalls erfreulich natürlich und eingängig. Die Erfahrungen, die Fasch 1699 in Weißenfels als Leiter des dortigen Knabenchors sammeln konnte, halfen ihm offenkundig dabei, Emotionen ungekünstelt auch in den höheren Stimmlagen der Oboe, des Fagotts und natürlich auch in der Sopranstimme auszudrücken. Der greifbar wenngleich unterschwellige emotionale Auftrieb der von Faschs Musik ausgeht, legt nahe, dass eine starke emotionale und spirituelle Motivation unter der Oberfläche dieser nur scheinbar ruhigen Kompositionen kocht.
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HANDEL Apollo e Dafne
Helen Donath, soprano • Peter-Christoph Runge, baritone • Cappella Coloniensis
Gunther Wich, conductor
Phoenix192
Händels verführerische Kantate Apollo e Daphne wartet mit einigen historischen Ironien auf. Entstanden unter dem Patronat seiner beiden damaligen Gönner, Gian Gastone de’ Medici und Kurfürst Georg Ludwig von Braunschweig-Lüneburg, behandelt sie die Figur des Apollo, die völlig unangebracht als Epigone der adeligen Patrone angesehen wurde. Gian Gastone, stark übergewichtig und homosexuell veranlagt, heiratete die als „abstoßend“ geltende Anna Maria Franziska von Sachsen-Lauenburg. Dies war also das apollonische Liebespaar, unter dessen Schirmherrschaft Händel seine höchst romantische Komposition „Apollo e Dafne“ begann. Die amourösen Abenteuer von Kurfürst Georg Ludwig von Braunschweig-Lüneburg, die außereheliche Affären auf beiden Seiten und sogar Morde einschlossen, sind reißerisch genug um eine ganze TV-Miniserie zu füllen. Es ist Händel besonders hoch anzurechnen, dass er trotz der aufgeblasenen und praktisch bewegungsunfähigen königlichen Unterstützer dieses sparsam und sehr anmutig instrumentierte Meisterwerk mit seinem trällernd, elegischen Klang geschaffen hat.
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MICHAEL HAYDN Concerto for Organ, Viola and Strings P 55, Symphonies P 9, 27 & 33
Franz Lehrndorfer, organ • Ulrich Koch, viola • Cappella Coloniensis Wilfried, Boettcher, conductor
Phoenix193
Wolfgang Amadeus Mozart, eine Instanz wenn es um Tanzmusik ging, fand die Menuette aus der Feder von Michael Haydn, dem jüngeren Bruder von Joseph Haydn, bestechend, obwohl Vater Leopold Gehässigkeiten über Haydns Angewohnheit, bei der Arbeit zu trinken abgab. Die schwindelerregende, berauschte Leidenschaft des Tanzparketts kann man in Haydns Kompositionen, die auf dieser erfrischenden CD-Produktion versammelt sind, spüren. Ob nun betrunken oder nicht, es steht außer Zweifel, dass wir Michael Haydn neben seinen ausgelassenen Instrumentalwerken auch ein reiches Schaffen im Bereich der Kirchenmusik verdanken.
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Schwerpunkt-Titel der Naxos Vertriebslabels
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MAHLER Des Knaben Wunderhorn (Version für zwei Stimmen mit Klavier)
Diana Damrau, sopran • Iván Paley, bariton • Stephan Matthias Lademann, klavier
TLS1001
World Premiere Recording Die schriftlichen und musikalischen Hinterlassenschaften des Gustav Mahler zeichnen für die Nachwelt das Bild einer äußerst sensiblen und poetischen Persönlichkeit. Diana Damrau und Iván Paley haben bei den Vorbereitungen zur Gesamtaufnahme der Wunderhorn-Gedichte versucht, diesem Umstand auch in der Wahl der Liedreihenfolge Rechnung zu tragen und entschieden sich für eine Gruppierung nach Themen: Kinder und Jugend, Abschied und Trennung, Aus der Natur, Leben und Tod. In dieser thematischen Struktur spiegelt sich das Credo von Mahlers Welt eindrücklich wider. Seine Lieder entstanden spontan, über einen Zeitraum von zwölf Jahren, in denen der Mensch Mahler sich durch das Erleben von Freud und Leid, durch seine Liebe zu Alma und den Tod seiner Tochter, sehr veränderte.
Da viele Lieder den Dialog zwischen zwei Charakteren thematisieren, haben sich Diana Damrau und Iván Paley für eine Besetzung mit zwei Stimmen entschieden und entschieden sich darüber hinaus für eine intime, kammermusikalische Klavierbegleitung. Mahler selbst hatte die Klavierfassung seiner Wunderhorn-Lieder durchaus als ein individuelles, eigenständiges Werk betrachtet.
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October 2009 Samplers
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