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ANNETTE VON DROSTE-HULSHOFF  

(1797 - 1848)

Anna Elisabeth (Annette), Freiin von Droste-Hülshoff wurde am 10. Januar 1797 auf Schloss Hülshoff bei Münster in Westfalen als zweites Kind des Freiherrn Clemens August von Droste-Hülshoff (1760–1826) und seiner zweiten Frau Therese Luise, geb. Freiin von Haxthausen (1772–1853), geboren. Der Vater war Offizier bei der Münsterschen Kavallerie gewesen, beschäftigte sich mit Geschichte und Botanik, war Vogelzüchter und Naturaliensammler. Annette hatte zu ihm ein sehr gutes Verhältnis. Auch die lebenstüchtige Mutter stammte aus altem Adel. Kindergefühle brachte Annette vor allem ihrer Amme entgegen; diese war es gewesen, von der die zu früh geborene Annette am Leben erhalten worden war. Annette behielt die Amme bei sich und pflegte sie bis zu deren Tod im Rüschhaus 1845. Die Droste hatte drei Geschwister: Anna Maria, genannt Jenny (1795–1859), und die Brüder Werner (1798–1867) und Ferdinand (1800–1829). Mit der Schwester fühlte sich Annette zeitlebens eng verbunden, von den Brüdern stand ihr Ferdinand näher als Werner; Ferdinand starb jung, Werner war der Erbherr auf Hülshoff. Die Droste selbst war zart und zierlich, kränkelte oft, hatte jedoch ein lebhaftes Temperament. Den ersten Unterricht erhielt sie von ihrer Mutter, dann folgten Hauslehrer. Etwa 1804 entstanden erste Verse; durch ihre Bekanntschaft mit Professor A.M. Sprickmann 1812, einem literarisch interessierten und versierten Juristen, und 1813 mit Catharina Busch, der späteren Mutter Levin Schückings, einer damals populären Schriftstellerin, gewann die Droste einen umfassenderen Einblick in die Literatur. 1818 machte sie die Bekanntschaft von Heinrich Straube. Dieser besuchte Ostern 1819 Hülshoff und begegnete der Droste im September 1819 und 1820 wieder. Eine sich anbahnende Liebesbeziehung endete 1820 für die Droste als Katastrophe: Sie brach ihre Arbeit am Gedichtzyklus „Das geistliche Jahr“ ab, zog sich nach Hülshoff zurück und lebte dort—von kleineren Reisen ins Sauerland und nach Bonn, Köln, Koblenz abgesehen—bis zum Tod des Vaters (1826). Dann zog sie mit der Mutter, Jenny und der Amme ins Rüschhaus; ihr Bruder Werner übernahm Hülshoff. Im Mai 1828 traf sie während ihrer zweiten Rheinreise Adele Schopenhauer. Der Tod des Bruders Ferdinand 1829 führte bei ihr zu einer Erkrankung, von der sie sich nur schwer erholte. 1829/30 begann sie die Arbeit an der „Judenbuche“. 1830/31 unternahm sie ihre dritte Rheinreise. Ins Rüschhaus zurückgekehrt, erfuhr sie im November 1831 von dem Tod ihrer Freundin Catharina Busch. Diese hatte im November 1813 einen Dr. P. M. Schücking geheiratet; die Ehe war unglücklich, sie selbst kränklich. Für den Fall ihres frühen Todes hatte sie schon 1829 ihren Sohn Levin der Droste anempfohlen; 1831 erfolgte die erste Begegnung mit Levin (1814–1883). 1834 heiratete ihre Schwester Jenny Joseph Freiherrn von Laßberg und zog mit ihm 1838 auf die Meersburg am Bodensee. Ein Versuch der Droste, ihre zwei inzwischen entstandenen Epen „Das Hospiz auf dem großen Sankt Bernhard“ und „Des Arztes Vermächtnis“ zu veröffentlichen, blieb ohne Erfolg. 1838 erschien ihr erstes Buch „Gedichte von Annette Elisabeth von D.H.“ bei Aschendorff in Münster. Dort hatte sich 1838/39 ein literarischer Kreis gebildet, dem neben der Droste auch Levin Schücking angehörte. Er besuchte sie in den Jahren 1839–41 häufig im Rüschhaus. 1840 schloss die Droste ihre Arbeit am „Geistlichen Jahr“ (vorläufig) ab, beendete die „Judenbuche“, schrieb eine Reihe von Balladen und begann die Mitarbeit an Schückings und Freiligraths „Malerischem und romantischem Westfalen“. 1841 entstanden weitere Balladen. Im September reiste die Droste zum erstenmal nach Meersburg, im Oktober folgte ihr Levin Schücking; Laßberg stellte ihn als Bibliothekar ein. 1840/41 entstanden viele ihrer bedeutendsten Gedichte, 1842 erschien „Die Judenbuche“. Im April 1842 war Schücking abgereist, im Juli kehrte die Droste ins Rüschhaus zurück. September 1843 unternahm sie ihre zweite Reise nach Meersburg. Dort begann erneut eine bemerkenswerte Produktion von Lyrik. Im Oktober heiratete Levin Schücking, ein für die Droste bedeutsames Ereignis. November 1843 ersteigerte sie das in Meersburg gelegene sog. „Fürstenhäusle“. Das junge Ehepaar Schücking besuchte sie dort im Mai 1844. Im September kehrte sie ins Rüschhaus zurück. Im selben Monat erschien bei Cotta die erste Gesamtausgabe der Lyrik: „Gedichte von Annette von Droste-Hülshoff“. Im April erfolgte der Bruch der Beziehung zu Levin Schücking. September 1846 reiste die Droste wieder nach Meersburg; es war ihre letzte Reise. Am 21. Juli 1847 machte sie ihr Testament, am 24. Mai 1848 starb sie auf der Meersburg.

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DROSTE-HULSHOFF, A. von: Judenbuche (Die) Naxos Hoerbucher
NHB20062
Classic Fiction
Role: Lyricist 
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11:12:09 AM, 12 July 2014
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