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GUSTAV SCHWAB  

(1792 - 1850)

wurde am 19. Juni 1792 als sechstes von sieben Kindern in Stuttgart geboren. Schon in der Schule wurden die künstlerischen Neigungen Gustavs unterstützt. Von 1809 bis 1814 war Schwab im Tübinger Stift und studierte zwei Jahre klassische Philologie und anschließend drei Jahre Philosophie und protestantische Theologie. Bereits während dieser Zeit beteiligte er sich an einem von Justinus Kerner herausgegebenen „Poetischen Almanach auf das Jahr 1812“, lieferte Gedichte und Rezensionen für Cotta’s „Morgenblatt für gebildete Stände“ (ab 1812) und war auch in dem von Kerner, Fouqué u.a. veröffentlichten „Deutscher Dichterwald“ (1813) vertreten. Er machte die Bekanntschaft von Schelling, Kerner und Uhland, dem er sein Leben lang in Verehrung verbunden blieb. 1814/15 war Schwab Vikar in Bernhausen auf den Fildern. Gegen Ende dieser Zeit unternahm er eine größere Reise durch das nördliche Deutschland und lernte Rückert, Goethe, K.A. Varnhagen, Chamisso, E.T.A. Hoffmann, Brentano, Fouqué und die Brüder Grimm kennen. Ohne daß er als Herausgeber genannt wurde, erschien 1815 das „Neue deutsche allgemeine Commers- und Liederbuch“, das Schwab zusammengestellt hatte. Nach einer Zeit am Tübinger Stift (1815–1817) wurde er Ende 1817 als „ordentlicher Professor der alten Litteratur und Altertümer am oberen Gymnasium zu Stuttgart“ angestellt (bis 1837). Am 25.03.1818 heiratete er Sophie Karoline Gmelin (1795–1865), die aus einer Tübinger Gelehrtenfamilie kam. 1819 erfolgte eine nur eigene Gedichte enthaltende Buchveröffentlichung: „Romanzen aus dem Jugendleben Herzog Christophs von Württemberg“. Im selben Jahr gab er die Neubearbeitung eines Volksbuches aus dem 16. Jahrhundert heraus, 1820 folgte „Paul Flemings erlesene Gedichte“ mit einer Biographie Flemings. Schon daraus wird deutlich, in welche Richtung sich Schwabs Tätigkeit entwickelte: Als Herausgeber von Werken anderer, als Herausgeber (zusammen mit Chamisso) des „Deutschen Musenalmanachs“ (1832–1837), als Schriftsteller für die Jugend mit „Dichter des alten Griechenlands und Roms“ (1835), seinem „Buch der schönsten Geschichten und Sagen“ (1836), als Übersetzer, als Leiter einer Übersetzungsbibliothek griechischer und römischer Prosaiker, als Förderer von Schriftstellerkollegen (u.a. Mörike, Lenau, Freiligrath, Waiblinger, Platen) in seiner Eigenschaft als Redakteur und als Verfasser von Rezensionen erwarb er sich große Verdienste. Neben der Tätigkeit im Dienste anderer ist von seiner eigenen Poesie eher wenig erschienen: 1828/29 gab er in zwei Bänden seine „Gedichte“ heraus. Die ungeheure Arbeitslast neben seiner beruflichen Tätigkeit führte dazu, daß Schwab 1837 die Stellung des Gymnasiallehrers und des Redakteurs beim „Morgenblatt“ aufgab und in Gomaringen ein Pfarramt übernahm (bis 1841). Während dieser Zeit entstanden „Die schönsten Sagen des klassischen Alterthums“ in 3 Bänden (1838–1840) und „Schillers Leben in drei Büchern“ (1840). Wer meint, in Schwab einen Stubenhocker sehen zu müssen, liegt falsch. Davor bewahrte ihn nicht nur seine gesellige und freundwillige Veranlagung, sondern auch seine Liebe zur Natur. Immer wieder unternahm er kleinere Reisen, fuhr in die Schweiz, nach Frankreich, Skandinavien, Oberitalien, Österreich; davon zeugen zahlreiche Landschaftsbeschreibungen. 1841 gab Schwab das Pfarramt in Gomaringen auf und wurde Stadtpfarrer und Amtsdekan von St. Leonhard in Stuttgart. 1844 berief man ihn in einen Studienrat, dessen Aufgabe es war, neue Lehrpläne auszuarbeiten. 1845 wurde er mit der Leitung württembergischer Gymnasien, Lyzeen und Lateinschulen beauftragt. Sein Predigtamt gab er auf. Mit Karl Klüpfel veröffentlichte er 1846 den „Wegweiser durch die Litteratur der Deutschen. Ein Handbuch für Laien“. Einer Reise nach Wien 1845 folgte 1847 eine Reise in die Schweiz (Bekanntschaft mit Droste-Hülshoff). Im Juni 1850 erlitt Schwab einen schweren Herzanfall, unternahm zwei weitere Reisen, sprach am 2. November noch auf einer Veranstaltung zugunsten Schleswig-Holsteins, bevor er am 4. November 1850 einem erneuten Herzanfall erlag.





 
 
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10:05:10 AM, 19 April 2014
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