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JOHANN LUDWIG TIECK  

(1773 - 1853)

wurde am 31. Mai 1773 in Berlin geboren. Er hatte zwei Geschwister: Sophie (1775–1833) und Friedrich (1776–1851); Sophie wurde als Schriftstellerin tätig, Friedrich als Bildhauer. Schon in jungen Jahren ließ sich der lesefreudige Ludwig von Goethe, Cervantes und Shakespeare beeindrucken, doch auch für die zeitgenössische Literatur und für das Theater entwickelte er früh ein reges Interesse. Ab 1782 ging er aufs Gymnasium, und schon bald begann er mit eigenen literarischen Arbeiten. Nach dem Abitur 1792 schrieb er sich zwar als Theologiestudent in Halle ein, doch war er weit mehr an Literatur, Altertumswissenschaft und Philosophie interessiert. Schon bald wechselte er nach Göttingen, beschäftigte sich dort vorwiegend mit Shakespeare und begann Spanisch zu lernen; daneben arbeitete er an eigenen Werken. 1794 brach Tieck das Studium ab und ging nach Berlin. Dort war er Gast in den Salons der Henriette Herz, Rahel Levin und Dorothea Veit. Zugleich nahm er Verbindung auf zu einem Verleger und schrieb bis 1797 mehrere Erzählungen. Daneben entwickelte er eine fruchtbare Tätigkeit: es erschienen u.a. der dreibändige Roman „William Lovell“, die dreibändigen „Volksmärchen“—darin auch „Der blonde Eckbert“. Der Einfluß der dort versammelten Stücke auf die jüngeren Romantiker war bedeutend. 1798 kam der unvollendet gebliebene Roman „Franz Sternbalds Wanderungen“ heraus, eine Art Bildungsroman, den Tieck den „jungen Seelen“ widmete, „die sich noch mit Innigkeit an den Gestalten ihrer innern Phantasie ergötzen und ungern durch die wirkliche Welt in ihren Träumen gestört werden“.

1798 war auch das Jahr von Tiecks Heirat mit Amalie Alberti. Die Zeit vom Oktober 1799 bis Juli 1800 verbrachte Tieck mit Frau und Tochter im Kreise der Brüder Schlegel; er besuchte Goethe, Schiller, Novalis, Schelling, lernte J.H. Voß, Herder und Jean Paul kennen. Es gelang ihm, zu allen Distanz zu wahren und sich von den Spannungen und wechselnden Animositäten des Jenaer Kreises fernzuhalten. Eine tiefe Beziehung entstand nur zu Novalis. Während dieser Zeit veröffentlichte Tieck auch eine Sammlung seiner Arbeiten unter dem Titel „Romantische Dichtungen“ und erklärt durch diese Kennzeichnung seine Verbundenheit mit der neuen Richtung der Literatur. Von gleicher Bedeutung für die Romantik wurde seine Übersetzung des „Don Quijote“.

Ziebingen bei Frankfurt/Oder wurde sein Wohnsitz von 1802 bis 1819, allerdings war er häufig ausgiebig auf Reisen. Im April 1818 begibt sich Tieck mit seiner Familie und seiner Freundin und Gefährtin Henriette von Finckenstein nach Dresden. In der Dredsdner Zeit (bis 1841) bildet sich schnell ein Kreis von Freunden und Verehrern um ihn. Wie schon in früheren Jahren veranstaltete Tieck Leseabende, bei denen er vor allem Shakespeare vortrug, aber auch Calderon, Goethe, Kleist; nur selten las er aus eigenen Werken. In den letzten Dresdner Jahren starben seine Frau (1837) und seine Tochter (1841). Sein gesundheitlicher Zustand verschlechterte sich. Friedrich Wilhelm IV. versprach ihm Unterstützung und Wohnung in Berlin, doch während der Reise dorthin erlitt Tieck einen Schlaganfall. Er erholte sich davon; 1845 ereignete sich ein zweiter Schlaganfall, den er auch überstand und weiter Vorworte und Vorreden verfaßte. Am 23. November 1847 starb seine Gefährtin Henriette von Finckenstein; 1849 mußte er, um seinem Bruder helfen zu können, seine eigene Bibliothek von 36.000 Bänden versteigern lassen. 1851 starb sein Bruder; Tieck erkrankte schwer. Fast 80jährig starb er am 28. April 1853.

View by Role: Author | Lyricist
Role: Author 
Album Title
Catalogue No  Work Category 
TIECK, L.: Blonde Eckbert (Der) / Die Elfen / Der Runenberg Naxos Hoerbucher
NHB20192
Classic Fiction
Role: Lyricist 
Album Title
Catalogue No  Work Category 




 
 
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5:38:11 PM, 10 July 2014
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