^ Back to Top
^ Back to Discography
Classical Music Home

The World's Leading Classical Music Group

Email Password  
Not a subscriber yet?
Keyword Search
in
 

JONATHAN SWIFT  

(1667 - 1745)

wurde am 30. November 1667 in Dublin als Sohn englischer Eltern geboren. Sein Vater starb noch vor seiner Geburt, die Mutter vertraute Jonathan seinem Onkel Godwin an, der ihn auf die Grammar School in Kilkenny schickte (1673–82); von 1682 bis 1689 besuchte der Junge dann das Trinity College in Dublin. 1688 fiel zwar nach dem Tod des Onkels dessen Unterstützung fort, doch halfen Godwins Söhne weiter. 1689 brachen in Irland infolge des Einmarsches der Truppen des aus England vertriebenen katholischen Königs Jakob II. Unruhen aus; dieser wollte von hier aus die Rückeroberung seines Thrones in England betreiben, für die Protestanten in Irland verhieß das nichts Gutes. Das College wurde geschlossen, Swift begab sich zu seiner Mutter, die bereits früher wieder nach England zurückgekehrt war. Sie konnte ihren Sohn bei Sir William Temple, einem ehemaligen Diplomaten, als Sekretär unterbringen. Dieser sorgte dafür, daß Jonathan 1692 in Oxford seinen Magister of Arts erwerben konnte und verwendete ihn auch für Aufträge an den Hof. Doch Jonathan stellte fest, dass ihm nur untergeordnete Posten angeboten wurden, ihm war klar, dass er nur ihm Rahmen der Kirche erreichen konnte, was er als seiner Begabung angemessen ansah. Deshalb strebte er seit 1692 an, Priester zu werden und verließ 1694 William Temple. Zunächst wurde er Diakon, dann Bischof, doch seine erste Pfarrstelle verließ er schnell und kehrte zu Sir William zurück, der ihn als Mitarbeiter willkommen hieß. 1699 starb William Temple, Swift erhielt 1700 die Pfarrei von Laracor, nordwestlich von Dublin. Bis September 1701 war Swift in London, nahm an den politischen Auseinandersetzungen teil, hielt sich gern in Kaffeehäusern auf und hatte einigen Erfolg mit seinen anonym erschienenen Schriften; danach reiste er nach Laracor und blieb dort dreieinhalb Jahre. Im November 1707 schickte ihn der Erzbischof von Dublin nach London, um für Irland die Abschaffung einer Steuer durchzusetzen—1710 erst gelang ihm dies. In den Jahren zuvor hatte Swift bereits eine Reihe satirischer Schriften veröffentlicht.

Die Auseinandersetzungen, die im Zusammenhang mit dem spanischen Erbfolgekrieg in England entstanden waren, hielten Swift nach 1710 in London fest: Die eine Partei, zu welcher der siegreiche Feldherr Marlborough und die Whigs zählten, wollte die Fortsetzung des Krieges, die andere, vertreten von dem Lord-Schatzminister Robert Harley, wollte Frieden. In seiner Eigenschaft als Leiter der Zeitschrift „The Examiner“ betrieb Swift die Absetzung Marlboroughs, den er—obwohl dieser als Volksheld galt—wegen Korruptheit und Bereicherung im Krieg scharf angriff. Marlborough wurde abgesetzt, 1713 erfolgte die Beendigung des Krieges. Während dieser turbulenten Zeit schrieb Swift fast täglich Tagebuch in Form von Briefen.

Swifts Hoffnung, in England ein seiner Begabung entsprechendes kirchliches Amt—etwa als Bischof, dem ein Sitz im Oberhaus mit politischem Einfluß zugestanden hätte—zu erhalten, erfüllte sich nicht. Stattdessen wurde er 1713 zum Dean of St. Patrick’s in Dublin ernannt und damit—wie er es empfand—aus dem Umfeld wirkungsmächtiger Politik entfernt. Ein weiterer Ruf nach London blieb ohne Folgen, 1714 kehrte Swift nach Dublin zurück und blieb dort zwölf Jahre.

Schon 1720 hatte er in einem Pamphlet den Machtmißbrauch Englands angeklagt, 1724 begann er mit der Veröffentlichung von „The Drapier’s Letters“ einen Angriff gegen Englands Machtstreben und die Unterdrückung Irlands. Er hörte nicht auf, durch neue Schriften auf die unerträgliche Situation Irlands hinzuweisen. 1726 war er in London, nicht nur um Freunde zu besuchen und für die Veröffentlichung seines „Gulliver“ zu sorgen, sondern vor allem, um sich beim Premierminister für Irland einzusetzen.

In den folgenden Jahren zog sich Swift immer mehr zurück, sein Pessimismus nahm zu. 1731 schrieb er „Verses of the Death of Mr. Swift“, einen ironischen Rückblick auf sein. Leben, beschäftigte sich mit älteren Projekten, veröffentlichte auch einiges, 1735 sogar seine Gesammelten Werke in vier Bänden. Doch seine Gesundheit verschlechterte sich, sein Verhalten anderen und sich selbst gegenüber wurde so bedrohlich, dass man ihn 1742 entmündigte; nach einem Schlaganfall lebte er im Zustand der Apathie noch drei Jahre. Am 19. Oktober 1745 starb er im im Alter von 78 Jahren.

Role: Author 
Album Title
Catalogue No  Work Category 
FAVOURITE ESSAYS (Unabridged) Naxos AudioBooks
NA493712
Non-Fiction
SWIFT, J.: Gulliver's Travels (Abridged) Naxos AudioBooks
NA0073
Junior Classic Fiction
SWIFT, J.: Gulliver's Travels (Abridged) Naxos AudioBooks
NA307712
Classic Fiction
SWIFT, J.: Gulliver's Travels (Unabridged) Naxos AudioBooks
NA0011
Classic Fiction




 
 
  View Albums
 
 




 Tell a Friend |  Bookmark this page Digg It |  Bookmark this page Del.icio.us. |  Add to Facebook Facebook |  FURL FURL |  Add to MySpace MySpace |  Stumbleupon StumbleUpon |  Twitter Twitter

Famous Composers Quick Link:
Bach | Beethoven | Chopin | Dowland | Handel | Haydn | Mozart | Glazunov | Schumann | R Strauss | Vivaldi
8:04:13 PM, 24 October 2014
All Naxos Historical, Naxos Classical Archives, Naxos Jazz, Folk and Rock Legends and Naxos Nostalgia titles are not available in the United States and some titles may not be available in Australia and Singapore because these countries have copyright laws that provide or may provide for terms of protection for sound recordings that differ from the rest of the world.
Copyright © 2014 Naxos Digital Services Ltd. All rights reserved.     Terms of Use     Privacy Policy
-212-
Classical Music Home
NOTICE: This site was unavailable for several hours on Saturday, June 25th 2011 due to some unexpected but essential maintenance work. We apologize for any inconvenience.