MARIA BECKER gehört zu den bedeutendsten deutschen Schauspielerinnen. Geboren 1920 als Tochter von Theodor Becker und der Schauspielerin Maria Fein—deren Name mit der großen Zeit Max Reinhardts verbunden ist—, begann Maria Becker 1936 am Reinhardt-Seminar in Wien zu studieren. 1938 erhielt sie ein Engagement am Zürcher Schauspielhaus, wo sie mit Unterbrechungen bis 1965 tätig war. In Zürich erlebte Maria Becker eine glanzvolle Karriere, spielte alle denkbaren klassischen und modernen Rollen von Penthesilea bis zur modernen Komödie, von Sophokles, Schiller, Hebbel, Hauptmann, Strindberg, Dürrenmatt bis Bernanos und Cocteau. Gastspiele führten sie ans Burgtheater in Wien, ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, zu den Salzburger Festspielen, den Berliner Festwochen und nach München. 1956 gründete sie mit Robert Freitag und Will Quadflieg ein eigenes Tournee-Theater: die Schauspieltruppe Zürich, mit dem sie weit über den deutschsprachigen Raum hinaus bekannt wurde.
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