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Album Reviews



 
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RéF
Pizzicato, October 2008

Mozart schriebt zwar mit Begeisterung seine Oper “Die Zauberflöte”, aber die Flöte mochte er ergentlich nicht. “Es gibt nichts so Unreines wie eine Flöte, von zwei Flöten ganz zu sweigen”, pfleget er zu sagen. Aus seiner Feder gibt es dennoch mehrere Werke mit Soloflöte, so die vier Flötenquartette die für Querflöte geschrieben wurden und nicht für Blockflöte, so wie sie hier erklingen. Doch bei Michala Petris intonationssicherem, schlanken und flüssigen Blockflötenton wird die Diskussion, ob oder ob nicht, überflüssig. Sie Spielt die Blokflöte sehr virtuos und mit einer souveränen Technik, die ihr ein total natürliches Atmen und Phrasieren mit ihren Streicherkollegen erlaubt. Mozarts konzertante Quartette sprühen ja nur so vor galanter ubd graziöser Thematik, und Michala Petri wird dem vollauf gerecht. Das Streichtrio great mit diesem Klang nicht so sehr in in den hintergrung wie bei der modernen Querflöte, agiert partnerschaftlich mit und lässt die Quartette zu einem Kammermusikerlebnis warden.



Heinz Braun
Klassik heute, September 2008

Mozart auf der Blockflöte? Sicher werden einige Aufführungspraxis-Fundamentalisten und Skeptiker schon die Idee allein verwerflich finden. Trotz alledem—Michala Petris Konzept einer Neuaufnahme der Flötenquartette Mozarts auf der Blockflöte ist aufgegangen. Ihre Argumente sind durchaus stichhaltig. Zum einen liegt der weiche, runde Klang einer Blockflöte dem der (hölzernen) Traversflöte, für die Mozart seine Quartette ja konzipiert hatte, näher als der silbrig brillante Ton einer modernen Querflöte; zum anderen darf man wohl getrost der Fragestellung nach der Legitimität einer Realisierung der Quartette des Booklet-Autors Claus Johansen folgen, der Mozart (selbstredend hypothetisch) antworten lässt: „Wie hoch ist das Honorar“?

Mich jedenfalls überzeugt Michala Petris Einspielung. Mehr noch, durch den ungewohnten Klang der Blockflöte hört man die Quartette gleichsam wie aus einer neuen Perspektive. Die spieltechnischen Entwicklungen der letzten Jahre und instrumentenspezifischen Neuerungen der Blockflöte sind an Michala Petri nicht spurlos vorübergegangen. Im Vergleich zu früher ist Petris Spiel klanglich flexibler geworden und hat an dynamischer Bandbreite und Expressivität gewonnen. Mit den drei Streicherinnen gelingt ihr ein perfektes, organisches Zusammenspiel. Kritikpunkte seien nicht verschwiegen: An einigen Stellen scheint mir die Blockflöte intonatorisch etwas zu hoch, und das Thema des A-Dur-Quartetts (dem Petri mit einer Sopranblockflöte Frische und Brillanz verleiht) wirkt—im Gegensatz zum Rest der Aufnahme—etwas undifferenziert und plan in Bezug auf Phrasierung und Artikulation. Trotz dieser kleinen Einschränkung eine überzeugende, absolut gültige Aufnahme, die so manchen Mozart-Freund positiv überraschen wird.



Vera Morche
Windkanal Magazine, September 2008

Kan musik klingen wie ein Sonnenafugang über einer taufrischen Frühlingsweise oder wie ein zartes,durchsichtiges Chiffontuch oder einfach wie ein fröhliches, heiteres Kinderlachen? Ja sie kan es! Die brandaktuelle Aufnahme von Mozarts Flötenkvartetten ( KV 285, 285a, 285b, 298), eingespielt von Michala Petri (Blockflöten), Carolin Widmann (Violine), Ula Ulijona (Viola) und Martha Sudraba (Violoncello), lassen eben jene Assoziationen  zu und hinterlassen bein Höre den Wunsch, die Platte möge  kein Ende finden. Die Lust und den Spass am gemeinsamen Musizieren hört man den Musikerinnen sofort an. Mit grosser Virtuosität, Leichtigkeit und eleganter Phrasierung gelingt es ihnen, einen strahlenden und sehr lebendigen Eindruck Mozartscher Musik zu geben. Der brilliante, manchmal nasal-rauchige Klang besonders der Modernen Altblockflöte lässt den gewohntwn Querflöteton komplett vergessen, ersetzt ihn spielend. Farbenfrohe Akzente, gesangliche Linien entsprechen der solistischen Flötenpartie, doch gleichzeitig ist ein homogener Teil des Quartettes. Michala Petri gelingt dieser Spagat überzeugend. Diese Einspielung ist ein Genuss, der grösser nicht sein kann.






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4:45:41 AM, 31 August 2014
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