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Remy Franck
Pizzicato, March 2013

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Rainer Aschemeier
The Listener, January 2013

Es gibt die überzeugenden Einspielungen, die großen und die, welche Legende werden und die Jahrzehnte als zeitlose Referenz überdauern. Zu letztgenannter Fraktion gehört zweifellos die unter Sammlern seit jeher höchst gehandelte Sibelius-Edition des finnischen Dirigenten Robert Kajanus, die dieser in den frühen 1930er-Jahren im Auftrag der finnischen Regierung mit dem Royal Philharmonic und dem London Symphony Orchestra einspielte. Über die Hintergründe dieser seinerzeit staatstragenden Aktion beschrieb ich an dieser Stelle bereits alle nennenswerten Hintergründe.

Die neue Naxos-Edition dieser epochemachenden Tondokumente wird nun mit der zweiten Folge fortgesetzt. Auch sie erklingt wieder in dem schlicht umwerfend guten Remastering des Ausnahmekönners im Bereich der Restauration alter Tondokumente – dem blinden Tonmeister Mark Obert-Thorn.

Es ist – ich hatte das schon einmal geschrieben, möchte es aber auch hier noch einmal hervorheben – ganz einfach unglaublich, wie lebendig, vital und kraftvoll diese ur-, ur-, uralten Schellackplatteneinspielungen nach der Restaurierung durch Obert-Thorn auf dieser Naxos-CD-Reihe aus den Boxen kommen. Ich besitze Aufnahmen aus den technisch bereits weit fortgeschrittenen 1950er-Jahren, die klanglich lange nicht mit den hier zu hörenden Aufnahmen mithalten können.

Für Sammler und Sibelius-Enthusiasten sind diese Aufnahmen vor allem deswegen interessant, weil der Komponist selbst sie „abgesegnet“ hat. Er schätzte Kajanus als den besten Dirigenten für seine Musik, weswegen Sibelius höchstselbst ihn für das Aufnahmeprojekt in den 1930er-Jahren empfohlen hatte.

Hört man diese Einspielungen unter diesen Vorzeichen, sind vor allem die „Karelia-Suite“ und die zweite Sinfonie interessant, die sich auf dieser CD mit Kajanus-Interpretationen in für heutige Verhältnisse geradezu rasend schnell dirigierten Versionen wiederfinden.

Mit gerade einmal 8:25 Minuten Spielzeit gehört Kajanus Fassung des ersten Sinfoniesatzes der Zweiten zu den schnellsten am Markt erhältlichen Versionen. Zum Vergleich: Lorin Maazel hat in den 1990er-Jahren für denselben Satz sage und schreibe drei Minuten mehr veranschlagt, und das ist längst nicht die langsamste Fassung, die sich finden lässt.

Hat sich in diesem Punkt unser Sibelius-Bild verändert? Eine spannende Frage, der nachzuspüren viel Freude und Erkenntnis bereiten kann.

Eröffnet wird die CD jedoch von einer der bei Weitem besten Dirigate der „Belsazar“-Suite Op. 51, die ich persönlich bislang gehört habe.

Keine Frage: Auch diese zweite Folge in der fantastischen „Kajanus conducts Sibelius“-Edition von Naxos ist ein absolutes Muss für jeden, der sich auch nur entfernt für Sibelius‘ nordische Klänge begeistern kann. © The Listener






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8:56:35 AM, 22 September 2014
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