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Album Reviews



 
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Rolf Fath
Opera Lounge, May 2014

Die Naxos-Wundertüte ist unerschöpflich. John Corigliano (* 1938), knapp 20 Jahre älter als Danielpour und Operninteressierten vor allem durch die Met-Uraufführung seiner hoch prominent besetzten The Ghosts of Versailles ein Begriff, hat 2007 das Zauberkünstlerstück Conjurer (8.559757) für Streichorchester und Perkussionisten geschrieben, das als atmosphärisch klöppelnde Moderne seine Wirkung nicht verfehlt. Selbstverständlich ist auch diese Aufnahme eine Weltpremiere. David Alan Miller dirigiert das Albany Symphony, Solistin ist die Beste ihres Fachs, Evelyn Glennie. Eine Botschaft für das neue Jahrtausend ist die im Auftrag von Kurt Masur für die New York Philharmonic entworfene Vocalise. Corigliano begrüßt die neue Ära mit elektronischer und verstärkter Musik, die mit der Gesangsstimme zu einer Klangeinheit verschmilzt und den Aufbruch in das dritte Jahrtausend durchaus publikumskompatibel angeht. Solistin ist die Spezialistin Hila Plitmann, die bereits Coriglianos Mr Tambourine Man kreiert hatte (ebenfalls auf Naxos). © 2014 Opera Lounge




Remy Franck
Pizzicato, October 2013

John Corigliano, einer der renommiertesten und erfolgreichsten zeitgenössischen Komponisten, schrieb mit ‘Conjurer’ ein erstaunlich vielschichtiges Werk. Mit dem ihm eigenen Ordnungssinn teilte er das Werk in drei, Holz, Metall und Fell. Und es gelang ihm, für die Schlagzeuginstrumente etwas fast Unmögliches zu realisieren: Die Solistin, das war sein Wunsch, sollte ‘melodisch’ spielen. Dabei glaubte Corigliano anfangs, als Evelyn Glennie, ihn bat, ein Werk für Schlagzeug zu schreiben, er würde das nicht schaffen: « Meine einzige Reaktion war Entsetzen. Ich sah nur Probleme … aber irgendetwas an dieser Herausforderung hat mich auch fasziniert. »

Evelyn Glennie ist der ‘Conjurer’, der ‘Zauberer’ in diesem Konzert, das hitverdächtig ist, weil Corigliano die Gattung halt verzaubert hat. Und ganz zauberhaft ist auch die Klangwelt, die Glennie und das Orchester aus Albany uns präsentieren. Dabei gebührt dem Toningenieur ebenfalls sehr viel Lob, denn er hat den Ohrwurm so geölt, dass er ohne Probleme ins Ohr hineinrutscht.

Die vom ‘New York Philharmonic’ zum Jahrtausendwechsel in Auftrag gegebene und auch uraufgeführte ‘Vocalise’ macht den Unterschied zwischen dem Orchester von 1900 und dem von 2000 durch die Elektronik deutlich, die der Komponist neben den Orchesterklängen und der menschlichen (Sopran-)Stimme benutzt. Dabei hilft ihm der elektronische Sound, die Schönheit seiner ätherischen Musik zu vergrößern. Das Werk ist zyklisch angelegt und bewegt sich vom stillen Beginn über ein grandioses Fortissimo zum leisen Ausklang. Auch in diesem Werk sind das ‘Albany Symphony’ und Dirigent David Miller einfühlsame und konzentrierte Interpreten, während die Sopranistin Hila Plitmann die wortlose ‘Vocalise’ mühelos und expressiv bewältigt. Mit so einer tollen Einspielung ist es nicht schwierig, sich der Musik hinzugeben und sie während gut zwanzig Minuten mit ihrem Auf- und Abbau der Klangwelt zu erleben. © Pizzicato






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3:55:00 PM, 22 July 2014
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