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Max Schäfer
Gaystation (Germany), February 2009

Die “Litauische Rhapsodie” des Polen Mieczyslaw Karlowicz, der, Opfer eines Lawinenunglücks in der Hohen Tatara, im Alter von 33 Jahren verstarb, ist ein beeindruckendes Werk symphonischer Dichtung. Sehr eingängig, dicht an der Grenze zum Kitsch, dennoch nie überschreitend, im rechten Moment abgelenkt durch verblüffende Motivwechsel gelingt Mieczyslaw Karlowicz eine spannungsreiche und sehr emotionale Komposition, die sehr schnell zum Ohrwurm wird.

Das hervorragend spielende Philharmonische Orchester Warschau uter der Leitung von Antoni Wit tut ein Übriges dazu.

Auf dieser CD veröffentlicht NAXOS 3 der 6 symphonischen Dichtungen, denen sich der Komponist bis zum Ende seines frühen Todes gewidmet hat.

Den Auftakt bildet „Stanislaw und Anna Oswiecim“, eine Tondichtung inspiriert durch ein Gemälde von Stanislaw Bergmann (1862–1930), das sich auf eine Legende aus dem 17. Jahrhundert über die inzestuöse Liebe zweier Geschwister bezieht.

Etwa in der Manier eines Richard Strauss oder Jean Sibelius illustriert Mieczyslaw Karlowicz nicht einfach die Legende, sonder musikalisch erzählt er die Geschichte neu—und das meisterhaft!

Nach der sich anschließenden „Litauischen Rhapsodie“ folgt „Episode auf dem Maskenball“, seine letzte, unvollendete Komposition.



Pizzicato, December 2008

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