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Petre Riederer-Sitte
Rheinische Post, June 2010

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Heinz Gelking
Planet Jazz, April 2010

Short summary in English:
The “Paganini of the cello” had written these duets in cooperation with famous violinists. Alexander Hülshoff (cello) and Friedemann Eichhorn (violin) play them brilliantly. Good recording quality.

Wer als „Paganini des Cellos“ bezeichnet wird, darf sich in puncto Schwierigkeiten nicht lumpen lassen. Adrien François Servais (1807–1866) verlangt in seinen Duos für Violine und Cello den Interpreten alles ab. Alexander Hülshoff (Cello) und Friedemann Eichhorn (Violine) müssen—und können—in dieser Musik alle spieltechnischen Register des 19. Jahrhunderts ziehen, das sich für Virtuosen wie Paganini und Liszt, Bériot und Rode so begeistert hat: Es wird gezupft, gestrichen und gesprungen, was Bogen und Saiten hergeben. Bebende Tremoli, rasante Läufe, raffinierte Flageoletts—der bis ins Zarenreich hinein konzertierende belgische Super-Cellist verstand sich auf Effekte. Mit der reichlichen Verwendung von Doppelgriffen erzielt er eine Tonfülle, die manchmal weit über zwei Instrumente hinaus zu gehen scheint. Servais’ Musik will den Hörer beeindrucken und mitreißen. Und das tut sie auch, wenn Hülshoff und Eichhorn sie spielen. Dass hier alle Möglichkeiten von Cello und Violine ausgelotet werden, erklärt sich auch aus der Entstehungsgeschichte der Musik: Jedes der hier aufgenommen Werke komponierte Servais in Zusammenarbeit mit einem brillanten Geiger; selbst Henry Vieuxtemps ließ sich auf eine Kooperation ein.

Die beiden deutschen Professoren musizieren alles andere als professoral: Man merkt ihnen den Spaß am eigenen Können, an der brillanten Bewältigung der kniffeligen Anforderungen an. Sie kosten die süffigen, oft auf populären Themen basierenden Melodien ebenso aus wie sie auch hauchzarte Klänge produzieren und unüberhörbar große Freude am Zusammenspiel zeigen.

Die Klangqualität der an insgesamt vier Tagen in der Dreifaltigkeitskirche Speyer aufgenommenen CD ist sehr gut (Produzent, Ingenieur, Editing: Ralf Kolbinger).



Marco Frei
Ensemble Magazin für Kammermusik, April 2010

Dass Adrien François Servais (1807–1866) der „Paganini des Cellos“ genannt wurde, erschließt sich auch in seinen Duos. Hector Berlioz nannte ihn den „namhaftesten Cellisten seiner Zeit“, und die teuflischen Kniffeleien und Tricks, die sich der Belgier hier ausgedacht hat, lassen tatsächlich vermuten, dass er übert ein atemberaubendes technishes Vermögen verfügte. Rund 20 Duos für—wahlweise—zwei Celli oder Cello und Violine sind von ihm bekannt, Alexander Hülshoff (Cello) und Friedemann Eichhorn (Violine) haben eine Auswahl eingespielt. Für die Violinparts hat sich Servais von Henry Ghys helfen lassen. Herausgekommen sind hochvirtuose Bravurstücke nach Gassenhauern unter anderem von Beethoven und Meyerbeer, die das deutsche Duo auch mit klanglicher Raffinesse meistert.



ouverture - Das Klassik-Blog, January 2010

Adrien Francois Servais (1807–1866) galt als “Paganini des Violoncellos”—und diese CD zeigt, warum. Denn wer diese Stücke hört, der kann kaum glauben, dass diese Klanglawinen von nur zwei Soloinstrumenten hervorgebracht werden—und nicht mindestens von einem Streichquartett, oder sogar von einem kleinen Orchester.

Kaskaden von Doppelgriffen, oft auf Violine und Cello zugleich, gebrochene Akkorde in rasantem Tempo zur Begleitung der jeweils melodie-führenden Stimme, Texturen, die bis zu nahezu orchestraler Dichte ausgefüllt werden, rasch wechselndes pizzicato- und arco-Spiel sowie simultane Kadenzen—diese Stücke sind ganz eindeutig von Virtuosen für Virtuosen geschrieben, um ein kunstsinniges Publikum zu begeistern.

Friedemann Eichhorn, Violine, und Alexander Hülshoff, Violoncello, sind den irrwitzigen technischen Anforderungen, die diese Werke stellen, jederzeit voll gewachsen. Mit Begeisterung hüpfen sie von Flageolett zu Flageolett, und mit einer Prise Ironie würzen sie jene Passagen, die man heutzutage als Übertreibung, als— pardon!—Virtuosenmätzchen empfinden mag. So gelingt ihnen eine lebendige Interpretation all jener Grand Duos und Variationes brillantes et concertantes, die typische Bestandteile des romantischen Repertoires waren, aber später aus den Konzertsälen verschwanden, weil sie aufgrund ihrer demonstrativen Virtuosität als oberflächlich in Verruf gerieten. Fürs Museum aber sind diese köstlichen Stücke in der Tat zu schade.






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6:01:04 PM, 23 November 2014
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