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8.551425 - MITSCHKE, Wolfgang: Berlin Nightbirds (The)
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The Berlin Nightbirds

 

Im Sommer 2005 tauchte Wolfgang Mitschke mit Jazz-Größen wie Albert Mangelsdorff, Charlie Mariano und Don Friedman erstmals in Jazz-Zeitschriften auf und wurde mit seinem bei SKIP-Records veröffentlichten Fusion-Jazz-Album „Night Over Berlin“ einem breiteren Publikum bekannt. Einzelnen Titeln dieses Albums gelang auch die Aufnahme in diverse Pop-Sampler. Ein stilistisch ähnliches Album mit dem Titel „Midnight Moods“ erschien im Sommer 2008 ebenfalls bei SKIP. Auf diesen Alben verstand Wolfgang Mitschke es bereits bisher, unter Nutzung der technischen Möglichkeiten im „Alleingang“ mit perfekt gesampelten Sounds das Piano und das Keyboard, den Bass, die Rhythmusgitarre, die Streicher und das Schlagzeug so organisch einzusetzen, dass ein rundes Klangbild entstand.

Der jetzt vollzogene Wechsel zu dem weltbekannten NAXOS-Label ist für Wolfgang Mitschke eine neue Herausforderung. Mit „The Berlin Nightbirds“ legt der eher öffentlichkeitsscheue Bonner Jazzpianist nach einer langen schöpferischen Kunstpause wieder ein neues Jazz-Album vor. Standards des Great American Songbook bilden auf dieser CD den Löwenanteil der Spielzeit. Hier überrascht die Eigenwilligkeit bei der Interpretation von bekannten Titeln wie „Stella By Starlight“, „Blue Monk“ oder „Bye bye Blackbird“. Schnell wird klar, dass hier ein musikalischer Ästhet am Werk ist, was sich insbesondere in den Improvisationen zeigt. Hier gibt es spannende Erzählung mit viel Spielfreude, denn es kommt nicht darauf an, möglichst viele Töne zu spielen, sondern die Richtigen: Die „Piano-Lines“ von Wolfgang Mitschke auf „The Berlin Nightbirds“ wirken immer charmant und leichtfüßig, was Lust zum Zuhören macht. Wie schon bei den bisher veröffentlichten Alben enthält auch das neue Album einige Eigenkompositionen, hier u.a. den Song „Midnight Piano“ und den Titelsong „The Berlin Nightbirds“. Dabei verbindet Wolfgang Mitschke Elemente von Pop-Musik, Rhythm & Blues und Fusion-Jazz, um eine möglichst eingängige Form von Crossover- Jazz zu erzeugen.

Der Bonner Jazzpianist bezeichnet sich selbst als Autodidakten: „Ich habe mich seit meiner Kindheit für Jazz interessiert, aber nie den Weg in eine Hochschule gesucht, sondern immer die private Begegnung mit unterschiedlichen Musikern genutzt, um mich musikalisch zu orientieren. Ursprünglicher Ausgangspunkt war das Jazzschlagzeug. Danach führte mich meine Neugierde zu einem anderen Hauptinstrument, den Keyboards, deren Beherrschung ich mir nach Einzelunterricht im Wesentlichen autodidaktisch erschlossen habe. Ich freue mich, mein Album „The Berlin Nightbirds“ bei NAXOS veröffentlichen zu können.“


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