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Album Reviews



 
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Thomas Schulz
Fono Forum, October 2015

Musik:
Klang:

Einige der bekanntesten Klavierwerke des wohl ersten Originalgenies der amerikanischen Musik, Louis Moreau Gottschalk, präsentiert der amerikanische Pianist Steven Mayer in diesem Recital. “Le Banjo” gehört ebenso dazu wie “The Last Hope”, zu Lebzeiten Gottschalks einer seiner größten Erfolge. In ruhigen Stücken wie dem letzteren, aber auch dem bewegenden “Fantome de bonheur” überzeugt Mayer durch ein sensibles, feinsinniges und farblich fein austariertes Spiel. In rasanteren Nummern wie dem “Banjo”, aber auch der “Fantasie über die brasilianische Nationalhymne” agiert er allerdings etwas zu vorsichtig und auf rhythmischer Ebene recht steifleinen. © 2015 Fono Forum



Cinesoundz, October 2015

Kürzlich wieder vom Vertrieb beworben, mag diese hier mit dem eigentlichen Untertitel exotische Erwartungen aufbauende Symphonie Romantique” den einen oder anderen überraschen. Hier aufgeführt mit dem aus über 200 Musikern bestehenden Hot Springs Music Festival Ensemble, das sich jährlich im Juni auch unbekannteren Klassik-Reperoires annimmt, unter der Leitung seines Artistic Directors Richard Rosenberg, ruft die muntere Sammlung groß orchestrierter ‘tropischer´ Tänze das vergessene Talent des jüdisch-kreolischen Komponisten Louis Moreau Gottschalk (1829–69) aus New Orleans ins Gedächtnis, der seinerzeit auch in Europa als Pianist schon in jungem Alter große Erfolge feiern konnte. Die Einspielung entstand bereits 1999 im Rahmen eines Projekts zur Wiederentdeckung sogenannter “kreolischer Romantiker” (neben Gottschalk etwa Edmond & Eugene Dédé oder die Gebrüder Lambert), die einst zum Nährboden des sich aus vielen Zutaten speisenden Jazz beitrugen. © 2015 Cinesoundz



Remy Franck
Pizzicato, September 2015

Vom Titel ‘A Night in the Tropics’ einer neuen CD mit Werken von Louis Moreau Gottschalk, soll man sich nicht irreleiten lassen; das Programm ist sehr abwechslungsreich und umspannt Werke aus zwanzig Jahren, vom Opus 9 des 20-Jährigen bis zum Opus 69, das im Todesjahr 1869 entstand (Moreau starb im Alter von 40 Jahren an Malaria). Steven Mayer, der Pianist dieser Aufnahme, spielt diese Musik, nicht ohne ihre Nähe zu Chopin und ihren Aufbruch in Richtung Liszt aufzuzeigen. Er spielt sogar die eigene Transkription des Orchesterstücks ‘La nuit des tropiques’. Immer, wenn Agilität und Brio angesagt sind, ist Steven Mayer in seinem Element. Auch in den langsameren Stücken kommt es zu sehr schönen und weichen Klängen, woran der für eben solche Klänge bekannte Steinway der amerikanischen Eliteserie CD 299 mitverantwortlich sein könnte. Dennoch nimmt Mayer manchmal so langsame Tempi, dass die melodische Linie darunter leidet. Im Großen und Ganzen ist dies aber eine weitgehend gelungene CD, die einen guten Einblick in Moreaus Schaffen gibt. © 2015 Pizzicato





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