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Remy Frank
Pizzicato, May 2015

Mit dem Erlös aus Benefizkonzerten in seiner Heimatstadt Portland (US-Bundesstaat Maine) hatte John Knowles Paine in Berlin studiert. Drei Jahre blieb er dort, von 1859 bis 1861. Als er in die Heimat zurückkehrte, wurde er Organist und Komponist in Boston und der erste Professor für Musik an der Harvard Universität. Nach einer ersten CD dirigiert JoAnn Falletta drei weitere seiner Kompositionen.

Genau wie die 1. Symphonie klingt auch die Zweite stark nach Mendelssohn und Schumann. Diese mit 48 Minuten recht lange Frühlings-Symphonie ist von unterschiedlich starker Inspiration, generell aber bietet sie angenehmes Hören und überrascht immer wieder mit interessanten Einfällen in den vier Sätzen ‘Departure of Winter—Awakening of Nature’, ‘May-Night Fantasy’, ‘A Romance of Springtime’ und ‘The Glory of Nature’.

Das dramatisch-tragische Vorspiel zu ‘Oedipus Tyrannus’ stammt aus der Bühnenmusik, die Paine für eine Aufführung des Sophokles-Stücks an der Harvard Universität komponierte. Die als ‘Ocean Fantasy’ bezeichnete Komposition ‘Poseidon and Amphitrite’ ist Paines letztes Orchesterwerk, dessen opulente Orchestrierung an die Musik von Liszt erinnert. Auch her kann man eher von solider handwerklicher Arbeit als von Inspiration sprechen.

Die Interpretationen des ‘Ulster Orchestra’ sind von gutem Niveau und die Tonaufnahme ist klanglich ausgewogen. © 2015 Pizzicato





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