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ouverture - Das Klassik-Blog, October 2015

Das Label Naxos hat bereits im Jahre 2011 eine CD veröffentlicht, die das Klavierwerk von Arvo Pärt würdigt. Sie startet mit den Zwei Sonatinen für Klavier op. 1, die der Komponist 1958/59 noch während seines Studiums in Tallin geschrieben hat. Mit der Partita op. 2 aus dem Jahre 1959 erfährt der Zuhörer Pärt als einen Suchenden, der althergebrachte Muster erprobt und damit experimentiert. Der Komponist hat sich auch mit mittelalterlicher Musik tiefgründig beschäftigt; das ist in Für Alina aus dem Jahre 1976 sowie in den Variationen zur Gesundung von Arinuschka (1977) nicht zu überhören. Dabei hat er erkannt, dass der sparsamen Verwendung musikalischer Mittel und vor allem auch dem Schweigen eine große Kraft innewohnt. Seine Kompositionen in den späteren Jahren erscheinen oftmals quasi als eine Form der Kontemplation mit musikalischen Mitteln.

Die vorliegende CD endet mit Pärts Lamentate für Klavier und Orchester aus dem Jahre 2006. Es ist ein eindrucksvolles monumentales Werk, das Pärt selbst einmal als Klagegesang „für die Lebenden und nicht für die Toten“ beschrieben hat. Zu hören ist der niederländische Pianist Ralph van Raat, bei diesem Werk gemeinsam mit dem Netherlands Radio Chamber Philharmonic unter Leitung von JoAnn Falletta. © 2015 ouverture - Das Klassik-Blog





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