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Marco Frei
Ensemble Magazin für Kammermusik, October 2013

Repertoirewert
Klang
Interpretation

Für Naxos hat Adrian Butterfield bereits die drei Folgen der Violinsonaten op. 1 von Jean-Marie Ledair realisiert. Nun liegen von dem Spezialisten der historisehen Aufführungspraxis die Violinsonaten Nr. 1 bis 5 und Nr. 8 aus op. 2 vor, in Kürze folgen die Sonaten Nr. 6 und 7 sowie Nr. 9 bis 12 aus op. 2. Und auch hier nimmt das Spiel der Musiker mit einer authentischen, historisch informierten Artikulation und Phrasierung für sich ein. Es ist eine Freude zu hören, wie kunstvoll diese Werke reflektiert werden. Damit legen Butterfield, Jonathan Manson und Laurence Cummings zugleich den musikhistorischen Wert der Sonaten des 1697 geborenen französischen Meisters frei, der 1764 ermordet aufgefunden wurde. Denn einerseits sind Leclairs Sonaten bis heute grundlegende Beiträge der Violin-Literatur: Mit ihnen wurde die französische Geigentradition maßgeblich begründet. wobei Ledair viele Techniken aus Italien übernahm und das aRRordische Spiel ausbaute. Andererseits knüpfte er kompositorisch an die französische ClavecinMusik Couperins an, um sie auf die Streicher zu übertragen - womit Leclair der französischen Kammer - und Orchestermusik lang nachwirkende Impulse schenkte. Butterfield und seine Partner nehmen die Violinsonaten Leclairs ernst. aber ohne Strenge. Vielmehr nutzen sie die historische Aufführungspraxis, um den Musiken eine reiche Palette an Farben und Ausdrücken zu entlocken. © Ensemble Magazine für Kammermusik





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