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Salvatore Pichireddu
artistxite, March 2015

Auch wenn es sich nicht immer in den Spielplänen der Konzertsäle widerspiegelt: Francis Poulenc ist einer der aufregendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Insbesondere seine Vokalmusik zeichnet sich durch Originalität in der Konzeption, technisches Können im Aufbau und unmittelbare Intensität in der Wirkung aus. Vielleicht ist es kein Zufall, dass seine letzte Oper “La Voix Humaine”, die menschliche Stimme hieß. In dieser menschlichen Stimme fand Poulenc offenbar das ideale Instrument für seine musikalische Vision. Die Elora Festival Singers haben vier Werke aus Poulencs umfangreichem Vokalwerk aufgenommen: die “Sept Chansons” (aus dem Jahre 1936), die Messe in G-Dur (1937), die “Quatre Motets Pour Le Temps De Pénitence” (1938–39) und die “Quatre Motets Pour Le Temps De Noël” (1952). Das kanadische Spitzenensemble überzeugt einmal mehr durch seine klare Intonation und einem vollen, warmen Ensembleklang. Der Gründer und Leiter des Chors, Noel Edison, macht den graduellen Unterschied zwischen den weltlichen “Sept Chansons” und den drei geistlichen Kompositionen hörbar. So lässt er den Chor bei den Sakralwerken eine Spur inniger, eine Spur zurückhaltender und andächtiger agieren, als bei den poetischen und sinnlichen Apollinaire-und Éluard-Vertonungen in den Chansons. Das Ergebnis ist eine exzellente Einführung in das entdeckenswerte Vokalwerk Francis Poulencs. © 2015 artistxite





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