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Album Reviews



 
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Applaus, March 2015

Es könnte ein strenges Exerzitium sein, sechs Solosonaten für Geige aus dem Jahr 1924 hintereinander zu hören, aber Eugene Ysaÿes op. 27 ist so vielgestaltig und farbig, so kontrastreich und virtuos wie die sechs Geiger, deren Porträts es bildet. Darunter sind Joseph Szigeti, Jacques Thibaud, George Enescu (siebeneinhalb Minuten größter Intensität in einem einzigen Satz) und Fritz Kreisler. Tianwa Yangs Spiel ist schlicht perfekt und extrem wechselnd im Ausdruck. © 2015 Applaus



Georg Pepl
Kultur, December 2014

So klang 2014: Unsere Lieblingslieder - Georg Pepl

Mit einer glühenden Expressivität spielt Tianwa Yang die sechs Geigensonaten von Eugène Ysaÿe. Das wirkt mal energisch wie Starkstrom, mal meditativ wie ein Gebet. Die in Kassel lebende Top virtuosin bietet eine phänomenale Technik und eine starke künstlerische Aussage. © 2014 Kultur



Klassik heute, September 2014

Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), hat die Preisträger des diesjährigen ECHO Klassik in der Kategorie „Nachwuchskünstler/in des Jahres 2014“ bekanntgegeben. Geehrt werden der Pianist Daniil Trifonov, der Hornist Felix Klieser, die Sopranistin Sabine Devieilhe und die Violinistin Tianwa Yang. Die weiteren Preisträger, zu denen u.a. Anna Netrebko, Jonas Kaufmann und Diana Damrau gehören, waren bereits am 26. August 2014 bekann gegeben worden.

Die Förderung und Auszeichnung des musikalischen Nachwuchses ist beim ECHO Klassik ein zentrales Thema, und die Liste der ehemaligen Preisträger/Innen im Fach Violine mit Namen wie Hilary Hahn, Vilde Frang, Arabella Steinbacher, Lisa Batiashvili oder Miriam Contzen zeigt, dass diese Künstlerinnen mittlerweile längst zur Weltspitze gehören. Tianwa Yang, die mit ihren zahlreichen und stilistisch vielfältigen Einspielungen Presse und Publikum in den vergangenen Jahren immer wieder begeistert hat, ergänzt dieser Liste nun um einen weiteren Namen, der für die Klassikwelt zukunftsweisenden Künstlerpersönlichkeiten. © 2014 Klassik heute



Norbert Hornig
Fono Forum, August 2014

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Remy Franck
Pizzicato, June 2014

Die Sonaten des belgischen Violinvirtuosen Eugène Ysaÿe, die alle einem großen Geiger gewidmet sind (Szigeti, Thibaud, Enescu, Kreisler, Crickboom, Quiroga), hat man in vielen verschiedenen Interpretationen gehört, atemberaubend akrobatisch, mit gestischem Kontrastspiel oder auch bloss als Formübungen. Die eminent violinistischen Werke müssen jeden guten Geiger herausfordern, aber nur wenige nutzen auch wirklich alle Möglichkeiten der Gestaltung aus, die Ysaÿes Kompositionen anbieten. Meistens steht dabei das Technische im Vordergrund, aber ohne Musikalität.

Tianwa Yang, eine immer noch nicht genügend beachtete Geigerin—meines Erachtens eine der interessantesten unserer Zeit—lässt uns alles Technische vergessen, so sehr konzentriert sie sich aufs Expressive. Sie lässt uns die Musik richtig erleben, mit einem sehr ausgeprägten und sehr persönlichen musikalischen Gestaltungswillen. Dabei verliert sie nie die Kontrolle ihrer Gefühle, und ihren Interpretationen mangelt es nicht an Intelligenz. Magie der Farben, Magie der Nuancen, eine stupende Intonationsreinheit und eine ständig vorhandene spannende Rhetorik, das sind die Charakteristiken dieser herausragenden CD, auf der uns die Solistin mit viel Charisma Ysaÿes Sonaten ‘erzählt’ und dabei gewiss nicht darauf aus ist, durch Technik zu glänzen. © 2014 Pizzicato



Johannes Saltzwedel
Kulturspiegel, June 2014

Gleich drei erstklassige Violinisten haben jetzt Ysaÿes Herausforderung angenommen. Die Chinesin Tianwa Yang glänzt auf ihrem Guarner-Instrument mit makelloser Intonation und Notentreue; genieβerisch, manchmal fast bedächtig lässt sie die Harmonie-Kaskaden funkeln. © 2014 Kulturspiegel





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