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Album Reviews



 
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Salvatore Pichireddu
artistxite, June 2015

“Dies ist ein vielversprechender Auftakt für eine kleine Aufnahmereihe. Weiter so!”, schrieb ich in meiner Rezension zum ersten Teil der Gesamtaufnahme des sinfonischen Œuvres von Camille Saint-Saëns des Malmö Symphony Orchestra. Nun liegt der zweite Teil der Reihe vor und man darf sich freuen: Das skandinavische Spitzenorchester unter der Leitung des Franzosen Marc Soustrot hat sich erneut mit viel Elan und Liebe zum Detail Saint-Saëns’ mitreißenden Orchesterwerken gewidmet. Neben der frühreifen Sinfonie in A-Dur (die der 15-jährige Camille noch als Schüler schrieb) und der sinfonischen Dichtung “Le Rouet D’Omphale“ enthält das Album sein bekanntestes großformatiges Werk: die “Orgelsinfonie” in c-Moll. Soustrot und seinen schwedischen Mitstreitern gelingt eine klug die Kontraste betonende Lesart der “Symphonie Avec Orgue”, die die Orchesterfarben feingliedrig und dennoch kraftvoll herausarbeitet. An der Orgel sitzt Carl Adam Landström, einer der besten schwedischen Organisten der jungen Generation. Für diese Produktion wählte er nicht eine herkömmliche Orgel, sondern ein elektronisches Manual, das, mittels einer komplexen Software, die Cavaillé-Coll-Orgel der Saint-Etienne Abtei in Caen originalgetreu reproduziert. Das Ergebnis lässt sich von einer ’echten’ Orgel nicht unterscheiden, bietet aber aufnahmetechnisch große Vorteile. So homogen eingewoben hört man den Orgelpart in der Sinfonie selten. Überhaupt genügt die Klangqualität, wie schon beim ersten Teil, höchsten audiophilen Ansprüchen. Dieses Album ist ein Fest für alle Liebhaber großer romantischer Orchesterwerke. © 2015 artistxite




Remy Franck
Pizzicato, June 2015

Von weit her kommt, misterioso, das Adagio der 3. Symphonie von Camille Saint-Saëns in dieser Aufnahme unter Marc Soustrot, die das Niveau der rezenten Einspielungen unter Morlot und Nézet-Séguin  erreicht, wenn auch mit anderer Gewichtung. Die ganze Symphonie wird auf die Kontraste zwischen Adagio und Allegro bzw. Presto aufgebaut. Das Allegro im ersten Satz und das Scherzo sind schnell geatmet, drängend, zum Teil fieberhaft erregt, während die Adagio-Teile sehr lyrisch und idyllisch sind.

Marc Soustrot erweist sich auch in diesen beiden Symphonien als dirigentische Zugmaschine mit viel Kraft und Inspiration. Daher zieht sich eine große Spannung durch die dritte Symphonie, wobei die Musik nie pathetisch wird und dank des engagierten Spiels der Symphoniker aus Malmö die Connection zum Zuhörer immer aufrecht hält. Das elektrische Feld ist auch mit genügend Energie versorgt, um die als Komposition schwächere Symphonie in A-Dur des 15-jährigen Komponisten sowie ‘Le rouet d’Omphale’ zur Wirkung zu bringen.

Die zweite Folge der Saint-Saëns-Edition aus Malmö hält also, was die erste versprach. © 2015 Pizzicato





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