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ouverture - Das Klassik-Blog, February 2016

Ignaz Moscheles (1794 bis 1870) begann seine Ausbildung bei Friedrich Dyonis Weber am Prager Konservatorium, und studierte dann ab 1808 in Wien bei Antonio Salieri und Johann Georg Albrechtsberger. Als reisender Klaviervirtuose wurde er wenig später in allen europäischen Musikmetropolen gefeiert. In Berlin begegnete er 1824 dem 15 jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy. Auf Bitten der Mutter erteilte Moscheles ihm und seiner Schwester Fanny Klavierunterricht; trotz des Alters-unterschiedes waren die beiden Musiker bald eng befreundet. 1825 ging Moscheles dann nach London, wo er als Pianist und Dirigent sehr gefragt war, und von Schülern schier überrannt wurde. Felix Mendelssohn Bartholdy allerdings konnte ihn davon überzeugen, nach Deutschland zurückzukehren und im beschau- lichen Sachsen zu wirken: 1846 übernahm Moscheles die Klavierklasse am Leipziger Konservatorium.

Wie damals üblich, hat Moscheles einen Gutteil der Musik, die er in Konzerten spielte, auch selbst komponiert. Dazu entstanden zahlreiche Werke auf Drängen der Verleger, und für seine Schüler schrieb er Etüden, die noch heute sehr geschätzt sind, weil sie nicht nur simple „technische“ Übungsstücke sind, sondern obendrein sehr gut klingen.

Kammermusik für Flöte und Klavier von Ignaz Moscheles erklingt auf einer CD, die bei Naxos erschienen ist. Kazunori Seo, Flöte, und Makoto Ueno, Klavier, spielen das Divertimento à la savoyarde op. 78, die Sonate concertante in G-Dur op. 79, die Quatre Divertissements op. 82b mit allerlei musikalischen Anspielungen, die Six Variations concertantes op. 21 und die Grande Sonate concertante in A-Dur op. 44. Die beiden Musiker sind exzellent aufeinander eingestellt, ihr Zusammenspiel begeistert. Makoto Ueno bewältigt den oftmals sehr anspruchsvollen Klavierpart locker und hörenswert. Mit dem Flötenspiel von Kazunori Seo hingegen werde ich nicht glücklich; insbesondere in schnellen Passagen gelingt es ihm nicht wirklich, seinen Ton zu formen und zu färben. So klingen die rasanten Läufe oftmals flach und in der Höhe spitz und blechern. Schade! © 2016 ouverture - Das Klassik-Blog





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