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Album Reviews



 
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Recklinghäuser Zeitung, June 2015

Mehr als 50 teils preisgekrönte Ersteinspielungen, über 60 Uraufführungen namhafter zeitgenössischer Komponisten, Präsidenten-und Vizepräsidentenposten in den internationalen Elgar-und Delius-Gesellschaften: Die Karriere-Bilanz des britischen Cellisten Julian Lloyd Webber liest sich wie ein in Erfüllung gegangener Märchen-Wunschzettel. Vieles in dieser beeindruckenden Solistenkarriere verlief unkonventionell—auch ihr Ende, das Llloyd Webber jüngst eher en-passant verkündete, nur um im gleichen Augenblick seine Geburt als Dirigent zu verkünden. So geschehen im Rahmen der Veröffentlichung seiner aktuellen CD And The Bridge Is Love, auf der Lloyd Webber im schönsten Einklang mit dem renommierten English Chamber Orchestra (ECO) eine ohrschmeichlerische Auswahl melancholisch schattierter englischer Streichermusik präsentiert. Glänzend disponiert, überraschen Lloyd Webber und das ECO mit durchweg zupackenden Lesarten, die verblüffende klangfärberische und strukturelle Details freilegen und eingefahrene Hörgewohnheiten unterlaufen. Höchste Aufmerksamkeit fordert das von Howard Goodall beigesteuerte Titelstück der CD ein. Lloyd Webber entledigt sich des ein komponierten Cello-Parts mit charakteristischem weißglühend intensivem Spiel und führt das Meisterstück damit souverän kitschfrei an die Schmerzgrenzen des Schönen. © 2015 Recklinhäuser Zeitung




Remy Frank
Pizzicato, May 2015

Julian Lloyd Webber, der im vergangenen Jahr (2014) das Cellospiel aus medizinischen Gründen aufgeben musste, ist auf dieser CD in seinen letzten Celloaufnahmen und zugleich in seinen ersten Einspielungen als Dirigent zu hören.

Zusammen mit dem ‘English Chamber Orchestra’ hat er kurze Stücke britischer Komponisten aufgenommen, Musik von Elgar, Delius, Vaughan Williams, Ireland, Walton, Howard Goodall und von seinem Vater William Lloyd Webber. Nicht weniger als vier Kompositionen werden hier als Ersteinspielungen vorgelegt. Andere Stücke gehören zum Repertoire und waren schon oft auf Schallplatten zu hören. Sie zeigen, wie anspruchsvoll Lloyd Webber mit dieser manchmal als ‘leicht’ bezeichneten Musik umgeht, wie gut es ihm gelingt, Stimmungen aus den Farben heraus zu entwickeln und dabei nie sentimental zu werden. Das ‘English Chamber Orchestra’ folgt dem Dirigenten mit größter Aufmerksamkeit und trägt mit viel Raffinement zum Charme dieser Produktion bei. © 2015 Pizzcato





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