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Norbert Tischer
Pizzicato, August 2016

Der aus Dublin stammende John Field (1782–1837), dessen Spiritus Rector Muzio Clementi war, ist der Vater des Nocturne, ein Musikstück, das Chopin zur höchsten Blüte bringen sollte. Und Chopin hat ihn auch geschätzt. Fields 7. Klavierkonzert wurde am Weihnachtstag 1832 in Paris in Anwesenheit von Liszt und Chopin uraufgeführt

Im Aufbau und in der Handhabung der Konzerttechnik ist Field ein Meister. Er überlässt (wie Chopin) dem Soloinstrument die Oberhand, und verbindet technisches Raffinement mit Sensibilität und Lyrismus. Er mag Chopin vorweggenommen haben, erreichte aber nicht dessen zwingende Rhetorik. Das merkt man vor allem im relativ flachen ‘Irish Concerto’, das vom ‘Royal Scottish National Orchestra’ unter Andrew Mogrelia zudem auch noch uninspiriert heruntergespielt wird.

Da ist David Haslam (mit der ‘Northern Sinfonia’) im 7. Konzert schon ein besserer Anwalt für Fields Musik. Solist Benjamin Frith ist in beiden Konzerten und in der 4. Klaviersonate ein lebendig gestaltender Interpret. © 2016 Pizzicato





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