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Album Reviews



 
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Radio Bremen, September 2015

Er baut Didgeridoos, Quenas, Shakuhachis und andere „exotische“ Holzblasinstrumente—sein bevorzugtes Baumaterial ist Bambus. Ein Besuch in der Werkstatt des Flötenbauers Michael Marahrens.

Der CD-Tipp stellt eine neue Gesamtaufnahme von Rossinis Oper „Die diebische Elster“ vor.

Im Mittelpunkt der zweiten Stunde steht die Messe chor.com in Dortmund, die vom 1. bis 4. Oktober dauern und eine Vielzahl von Workshops, Konzerten und anderen Veranstaltungen bietet. Hierzu ein Gespräch mit Moritz Puschke, dem Geschäftsführer des Deutschen Chorverbandes e.V.

Mit sinfonischer Musik soll es jetzt erst einmal losgehen: sie stammt von einem heute nahezu vergessenen Komponisten, dessen Lebensdaten fast exakt mit denen von Joseph Haydn übereinstimmen. Franz Ignaz Beck lebte von 1734 bis 1809 und hat vor allem durch seine Sinfonien auf sich aufmerksam gemacht. Das Label Naxos widmet sich seit einiger Zeit schon der Einspielung dieser Sinfonien, jüngst erschienen die aus dem Opus 2. Hier ist der erste Satz, Allegro, aus der Sinfonie D-Dur. © 2015 Radio Bremen




Remy Frank
Pizzicato, September 2015

Der aus Mannheim stammende Franz Ignaz Beck (1734–1809) war ein Schüler von Johann Stamitz und ein Vertreter des Sturm und Drang—übrigens nicht nur im Bereich der Musik: Nach einem Duell mit dem fingierten Tod seines Gegners verließ der streitbare Musiker Deutschland und ging nach Italien, das er wegen der Entführung seiner Auserwählten ebenfalls fluchtartig verlassen musste. 1764 wurde er in Bordeaux als Leiter des Opernorchesters ansässig.

In seiner Musik hat Beck eine überaus reiche Gefühlsspanne aufzuweisen. Weil er viele Einflüsse absorbierte, hat er auch einen recht ‘internationalen’ Stil. Seine Symphonien sind gefällig, auch wenn nicht alles einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Von den diversen Ensembles, die bisher für Naxos Werke von Beck aufgenommen haben, scheint mir das kanadische ‘Thirteen Strings Chamber Orchestra’ (hier natürlich durch Bläser erweitert) das beste zu sein. Obwohl moderne Instrumente benutzt werden, ist historisch informiertes Spiel angesagt. Der Klang ist frisch, kräftig in den Farben, transparent und sehr spannungsgeladen. Kevin Mallon dirigiert engagiert und mit großer Sachverständigkeit. © 2015 Pizzicato



MDR.DE, August 2015

Nur Insidern dürfte der Komponist Franz Ignaz Beck bekannt sein. Geboren wurde er am 20. Februar 1734 in Mannheim und starb am 31. Dezember 1809 in Bordeaux. Beck gehörte zur Mannheimer Schule, die von seinem mutmaßlichen Lehrer, Johann Stamitz, begründet wurde.

Doch nach einem dramatischen Zwischenfall musste er seine Heimat verlassen. Vermeintlich erschoss Franz Ignaz Beck soll bei einem Duell seinen Gegner und musste deshalb so schnell wie möglich aus Deutschland fliehen. Jahre später begegnete er allerdings seinem totgeglaubten Widersacher. Alles nur Lug und Trug, Beck war reingelegt worden. Über Italien floh er nach Frankreich, wo er, allen Intrigen zum Trotz, Karriere machte. Die Regeln der Mannheimer Schule hat er mitgenommen.

Becks sechs Sinfonien Opus 2, die das Thirteen Strings Chamber Orchestra mit Kevin Mallon für Naxos aufgenommen hat, sind das beste Beispiel dafür. Das kanadische Kammerensemble ist vor 40 Jahren als Barockensemble gegründet worden, und verfügt über einen ungeheuer beweglichen, leichten Klang. Mit Kevin Mallon, dem irischen Dirigenten und Gardiner-Schüler sind hier sechs Sinfonien zu neuem Leben erweckt worden. Sinnlich, leicht, beweglich, transparent, doch mit genug irdischen Widerhaken. Eine wunderbare Entdeckung abseits des bekannten Repertoires! © 2015 MDR.DE





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