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Album Reviews



 
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Goldberg Stiftung, October 2016

Diese Cd ist die musikalische Illustration zu einem wissenschaftlichen Projekt zur Musik in Österreich zwischen 1200 und 1500. Wie gewohnt spielen und singen unsere Partner Leones auf hohem Niveau und lassen die Alltagswelt vom Bordell bis zur hohen Minne sehr lebendig werden. Bedauerlich allerdings, dass keine Texte abgedruckt wurden, man kann sie inzwischen allerdings hier herunterladen: http://www.naxos.com/sungtext/pdf/8.573346_sungtext.pdf © 2016 Goldberg Stiftung



NMZ, December 2015

Rasch hat sich herumgesprochen, dass Marc Lewon und sein Ensemble Leones eine Idealbesetzung sind für die ganz, ganz Alte Musik Die vier bereits erschienenen CDs decken ein Repertoire ab. das von einstimmiger Musik aus dem 13. Jahrhundert (des Minnesängers Neidhart) bis zu Instrumentalmusik um 1500 (von Josquin Desprez) reicht. Alle haben von der Presse viel Lob bekommen, drei davon wurden für die International Classical Music Awards (ICMA) nominiert. Nun hat das Ensemble Leones ein neues, spannendes Album vorgelegt: “Argentum et Aurum – Musical Treasures from the Early Habsburg Renaissance” (Naxos 8.573346). Die Einspielung entstand im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Universität Wien und soll eine Epoche europäischer Musikgeschichte erlebbar machen, in der Habsburg zur Weltmacht und Wien zur Musikstadt wurde. Das gelingt!

Musik zu unterschiedlichsten Anlässen—darunter zahlreiche Ersteinspielungen—sind auf der CD zu hören: Geistliche und weltliche Stücke entführen die Hörer in alpenländische Burgen und Kirchen, in Tanzsäle und Bürgerhäuser. Sie spiegeln Wider, was das Leben der Menschen damals bestimmte—ihre Sorgen, Nöte, Freuden. Unter der Leitung von Marc Lewon musiziert das international besetzte Ensemble Leones sachkundig, differenziert und vor allem lebendig, mit klaren Stimmen, auf sorgfältig ausgewählten und souverän beherrschten Instrumenten. © 2015 NMZ




Manuel Ribeiro
Pizzicato, August 2015

‘Argentum et Aurum’, Silber und Gold, ist eine Sammlung von Werken aus der frühen Renaissance und das Resultat eines wissenschaftlichen Forschungsprojekts der Universität Wien unter dem Motto ‘Musikleben des Spätmittelalters in der Region Österreich (ca1350–1520)’. Auf dieser CD sind Lieder von Heinrich Isaac, Oswald von Wolkenstein, Guillaume du Fay und anderen zu finden. Weiter entdecken wir auch viele Lieder, deren Autoren nicht bekannt sind. Es handelt sich dabei um ein textlich ganz abwechslungsreiches Programm, das die Atmosphäre des Spätmittelalters mit geistlichen oder auch irdischen Themen evoziert.

Dem Ensemble Leones ist es sehr gut gelungen, weltliche einoder mehrstimmige Musik wie auch Instrumentalmusik des 14. Jahrhunderts in einem Gesamtkonzept zu vereinigen. Die delikaten Stimmen der beiden Solisten beleben mit viel Feingefühl Texte in alter Sprachweise und alte Melodien. Die Instrumentalisten sind nicht weniger vorzüglich.

Da die Aufnahme in einer Schlosskirche erfolgte, enthalten die Aufnahmen recht viel Hall, und eine etwas trocknere Akustik hätte den Gesang vielleicht noch klarer werden lassen. Nichtsdestoweniger ist die CD rundum als sehr gelungen zu bezeichnen. © 2015 Pizzicato



Reinhard Kreichbaum
Concerto (German music journal for early music), July 2015

Ergebnisse eines musikhistorischen Forschungsprojekts an der Wiener Universität haben Marc Lewon und seine famosen Musiker da praktisch umgesetzt. …Im Ensemble Leones sind enorm stilkundige Musiker vereint.

Die sprachliche Akkuratesse in dieser Aufnahme sucht ebenfalls ihresgleichen. …Auf den Websites des Ensemble Leones und von Naxos sing nicht nur die Texte samt Übersetzung zu finden, sondern wiederum Links zu wissenschaftlichen Beiträgen. Es gibt also gute Gründe, diese CD nicht bloß in die Wohnzimmer-Stereoanlage einzulegen, sondern—zum Mit- und Nachlesen—auch PC, Laptop oder Smartphone zu aktivieren. © 2015 Concerto (German music journal for early music)



Reinhard Kriechbaum
DrehPunktKultur, June 2015

Ergebnisse eines musikhistorischen Forschungsprojekts an der Wiener Universität haben Marc Lewon und seine famosen Musiker da praktisch umgesetzt. Es geht um die solistische Vortragskunst. Weltliches und geistliches Liedgut steht nebeneinander, in buntem Querfeldein. Die Vokalisten Els Janssens-Vanmunster und Raitis Grigalis werden auf sehr spezifische Art begleitet. Marc Lewon setzt nämlich nicht nur auf instrumentale Abwechslung, sondern auch auf unterschiedliche „Temperaturen“. Die auf mittelalterliche Praxis zurückgehende Lieder und Sätze sind in der Hauptsache Laute, Drehleier und Vielle anvertraut, und die Stimmung ist eine pythagoräische. Streichinstrumente (Viole d’arco) wählt man für die „neue“ Renaissance-Polyphonie und horcht der Mitteltönigkeit nach, die ja da erst notwendig wurde.

Im Ensemble Leones sind enorm stilkundige Musiker vereint. Die sprachliche Akkuratesse in dieser Aufnahme sucht ebenfalls ihresgleichen. © 2015 DrehPunktKultur



Barbara Stühlmeyer
Karfunkel Magazin, April 2015

Das 14. und 15. Jahrhundert verfügt über eine reiche Tradition weltlicher Musikpraxis, repräsentiert durch Namen wie Heinrich Isaak, Neidhart, Oswald von Wolkenstein, den Wiener Domkantor Herman Edlerawer, Paul Hofhaimer oder Pfabinschwanz, deren Werke hier in der ausgezeichneten, musikalisch berührenden wie historisch informierten Interpretation des renommierten “Ensemble Leones” erklingen. […] Die Einspielung steht in Zusammenhang mit einem von Prof. Birgit Lodes von der Universität in Wien geleiteten Forschungsprojekt über das musikalische Leben im Spätmittelalter in der Region Österreich und ist von daher nicht nur ein uneingeschränkter Genuss, sondern auch die klingende Realisierung der Ergebnisse dieses Forschungsprojektes. Das Booklet ist mit kenntnisreihen und informativen englischsprachigen Texten von Reinhard Strohm und Marc Lewon versehen. © 2015 Karfunkel Magazin



Remy Franck
Pizzicato, March 2015

Leones pflegt auch diesmal einen unbefangenen Umgang mit der Musik. Viele der Lieder und Instrumentalstücke sind von äußerst verhaltenem Duktus, innig im Gefühl, und werden ausdrucksstark wiedergegeben. © 2015 Pizzicato



Salvatore Pichireddu
artistxite, February 2015

So historisch fundiert wie praxisorientiert: Das Ensemble Leones vermittelt einen überzeugenden Eindruck der Musik der Renaissance im deutschsprachigen Kulturraum.

Das international besetzte Ensemble Leones aus Basel unter der Leitung des Musikers, Musikwissenschaftlers und Germanisten Marc Lewon legt mit „Argentum Et Aurum“ ein Album vor, das einen klanglichen Eindruck dessen vermittelt, wie vielfältig die Musik in der ersten frühen Blütezeit der Habsburger Herrschaft zwischen spätem Mittelalter und früher Renaissance (ca. 1340-1520) war. Die hier zusammengetragenen Stücke aus den unterschiedlichsten Quellen (und von den unterschiedlichsten Komponisten) wurden im Rahmen eines musikhistorischen Forschungsprojekts der Universität Wien rekonstruiert. Ein vom Ensemble mit Bravour gelöstes Problem war es, die Werke mit ganz unterschiedlichen Stilrichtungen punktgenau umzusetzen und nicht über einen Kamm zu scheren, was über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren in den verschiedensten Winkeln des Reiches entstand. Glücklicherweise hört sich das Ergebnis weitaus weniger akademisch an, als die wissenschaftliche Vorarbeit vermuten lässt. Wer will, kann sich auch ohne germanistische und musikwissenschaftliche Kenntnisse an der Musik des Albums erfreuen. Els Janssens-Vanmunster und Raitis Grigalis erweisen sich als ungekünstelte Sänger, die mit den verschiedenen Idiomen der Vokalkompositionen (Frühneuhochdeutsch, Mittelfranzösisch, Englisch und Latein) sehr natürlich umgehen können. Das behutsam unaufdringliche Instrumentalensemble spielt dazu geschmackvolle, stilsichere Arrangements auf fast vergessenen Instrumenten wie Vielle, Cetra, Viola d’arco und Kuhhorn (!). © 2015 artistxite



André Sittner
MDR.DE, February 2015

Argentum et Aureum—Silber und Gold—so heißt ein spannendes Projekt, das am musikwissenschaftlichen Institut der Universität Wien durchgeführt wurde und dessen Anspruch es war, Musik des späten Mittelalters und der frühen Renaissance im Habsburger Herrschaftsraum wieder hörbar zu machen. Dabei reicht der Bogen von Heinrich Isaac über den Minnesänger Neidhart von Reuental, der mit seiner “dörperlichen Dichtung” eine ganz neue Qualität des Minnesangs begründete, bis hin zum Nikolaus-Leopold-Codex aus dem späten 15. Jahrhundert.

Ein Album, das zeigt, welch erstaunliche Vielfalt auch in dieser frühen Zeit der europäischen Musikkultur schon vorherrschte. Die Schwierigkeit des Projektes bestand allerdings darin, den alten Aufzeichnungen soviel Substanz zu entnehmen, dass sie aussagekräftig genug war, um das Ganze dann tatsächlich hörbar zu machen. Denn während die Texte recht gut erschlossen sind, bleibt es vor allem bei den mittelalterlichen Musikaufzeichnungen oft nur bei Andeutungen. Daraus nun ein stilechtes Gesamtkunstwerk herzustellen, war Aufgabe des Alte-Musik-Ensembles “Leones”.

Und es ist ihm tatsächlich gelungen, den Hörer mitzunehmen in diese uns immer noch fremde und merkwürdige Welt des Mittelalters und seiner Musik. Dazu tragen die Vokalisten Els Janssens-Vanmunster und Raitis Grigalis bei, die Deklamation und musikalische Linien reizvoll zusammenbringen und darüber hinaus auch stilecht mit dem Mittel-und Frühneuhochdeutschen der Texte umzugehen wissen. Anteil haben am gelingen dieses Unternehmens aber nicht minder die Instrumentalisten, die Drehleier, Renaissance-Geige oder die mittelalterlichen Querpfeifen ebenso unakademisch und lebensfroh zum Klingen bringen, wie Exotisches, wie das Kuhhorn. © 2015 MDR.DE



Dr. Lothar Jahn
Minnesang.com, February 2015

Mit „Der sunnen glanst“, „Urlaub hab der wintter“ und vor allem „Do man den gumpel gampel sanc“ gibt es markante Beispiele dieser späten Neidhart-Rezeption. Letzteres ist mit allen 14 Strophen in einer von Marc Lewon hervorragend gesungenen 8-Minuten-Version zu hören […] Spannend ist für den Minne-Liebhaber auch Hugo von Montfort „Ich fragt ain wachter“ – hier wird die Form des Tageliedes ins Geistliche gewendet, der Wächter mahnt zur Umkehr vom gottlosen Leben, was die Leones musikalisch großartig unterstreichen, hier kann sich der zum Sakralen drängende Gesang von Els Janssens-Vanmunster über flächigem Klang entfalten. © 2015 Minnesang.com Link zur vollständigen Rezension



Goldberg Stiftung, February 2015

Diese Cd ist die musikalische Illustration zu einem wissenschaftlichen Projekt zur Musik in Österreich zwischen 1200 und 1500. Wie gewohnt spielen und singen unsere Partner Leones auf hohem Niveau und lassen die Alltagswelt vom Bordell bis zur hohen Minne sehr lebendig werden. © 2015 Goldberg Stiftung Link zur vollständigen Rezension





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