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Isabel Fedrizzi
Piano News, September 2016

Der koreanische Pianist Jinsang Lee debütiert bei Naxos mit SchumannWerken, die spät komponiert wurden, sich aber dem Thema Jugend widmen. Schon in den Gesängen der Frühe offenbart sich ein gleichzeitig sehr fließender, natürlicher und analytischedurchdachter Stil des jungen Pianisten. Besonderen Ausdruck haben die zwei choralartigen, fast hymnischen Werke zu Beginn und am Ende des Zyklus. Mit feinem Pianissimo hebt Lee die sanfte Zurückhaltung und morgendliche Stimmung der viel zu selten gespielten Stücke hervor, der viele große Pianisten gern aus dem Weg gehen. Ebenso stilsicher wie vital und frisch geht er an die weniger gespielten 3 Sonaten für die Jugend op. 118, die Schumann seinen drei Töchtern widmete und erst 1853 schrieb. Diesen zur Seite stellt Jinsang Lee den Finalsatz der 3. Sonate op.14 in der Fassung von 1853 in der Bearbeitung von Paul Green und Frederick Moyer—aus deren Feder ist auch die Realisierung eines Fragments der Sonate Nr. 4: Ein technisch anspruchsvolles Feuerwerk zündet der Pianist hier, das ihn nicht im Geringsten vor Schwierigkeiten stellt. Genauso fordernd und musikalisch reizvoll sind die vom däriischen Komponisten Karl Rasmussen 2010 vervollständigten Skizzen des Schlusssatzes jener 4. Sonate—wie schumannesk oder authentisch dieser Satz klingt, möge jeder für sich beurteilen. Aber lohnend und mutig ist es, für eine Debüt-CD solch abgelegene Werke auszuwählen. Applaus für eine so ausgereifte Interpretation. © 2016 Piano News





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