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Album Reviews



 
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Ingobert Waltenberger
Online Merker, March 2017

Ein spannendes Programm, die Gegenüberstellung der von Strauss selbst arrangierten Suite aus dem „Bürger als Edelmann“ mit der Bearbeitung von Hauptmotiven der Oper „Ariadne auf Naxos“ durch D. Wilson Ochoa in sieben Teilen für Orchester. Leider fehlt dem Buffalo Philharmonic Orchestra unter der idiomatisch über weite Strecken kaum überzeugenden Stabführung durch JoAnn Falletta so ziemlich alles, was einen zugegebenermaßen durch den Klang der Wiener Philharmoniker verwöhnten Liebhaber der Musik von Richard Strauss begeistern könnte: silbriger Streicherklang, Ironie und artikulatorische Erzählkunst in Holz und Blech, kecke Doppeldeutigkeiten und große Emphase, lange Spannungsbögen und tänzerischer Urinstinkt. Ein stumpfes Klangbild fügt noch das Seinige hinzu, dass diese Publikation keine Freude macht. Vertane Chance in einem hochinteressanten Repertoire. © 2017 Online Merker



Rolf Fath
Opera Lounge, February 2017

Eine perfekte Ergänzung bietet eine Naxos-Aufnahme aus der Kleinhaus Music Hall in Buffalo, wo das dort beheimatete Philharmonic Orchestra Strauss nicht als den exzessiv und gewaltig tönenden Salome und Elektra -Komponisten zeigte, sondern als den raffinierten Orchesterverführer und gekonnten Anverwandler, der sich virtuos in die Klangwelt Lullys einfühlt und sie geistreich schattiert: Die Musik zu Le Bourgeois Gentilhomme zog er, nachdem sich Aufführungen mit Molières Stück nicht durchzusetzen vermochten, zu einer 1920 mit den Wiener Philharmonikern erstmals aufgeführten neunteiligen Suite aus Vorspiel, Tanznummern und Tafelmusik zusammen. Ein graziles, klangsinnliches Stück mit parodistischen Anmerkungen und feinsinnigen Illustrationen. Interessant aber vor allem die World Première Recording in Form der in gleicher Manier entworfenen Orchesterfassung der Ariadne auf Naxos, aus der D. Wilson Ochoa unter Beibehaltung der originalen Instrumentation—mit Ausnahme eines Englischhorns anstelle des zweiten Oboe—eine siebenteilige Symphony-Suite destillierte, die zentrale Momente der Oper so gekonnt einfängt, dass Kenner entzückt sein dürften: Prolog, das Duett Zerbinetta/ Komponist „Ein Augenblick ist wenig“, Der Walzer „Eine Störrische zu trösten“, „Ein Schönes war“, „Es gibt ein Reich“, das Zwischenspiel und „Gibt es kein Hinüber“. Das sollte doch auch etwas für andere Orchester sein, die sicherlich noch geschmeidiger als das Buffalo Philharmonic Orchestra unter der vielseitigen JoAnn Falletta diese Musik zum Funkeln bringen. © 2017 Opera Lounge





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