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Album Reviews



 
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Jürgen Schaarwächter
www.klassik.com, December 2018

Auf dem Hammerflügel erhalten die Werke von Ferdinand Ries eine zusätzliche attraktive Farbe.

…die vorliegende Produktion mit Michael Tsalka die erste Veröffentlichung dieser Reihe auf historischen Instrumenten… © 2018 www.klassik.com



Kadja Grönke
Die Tonkunst, April 2017

Im Übrigen kann, wer Paisiello in Vienna schätzt, ohne zu zögern auch nach Michael Tsalkas neuer Solo-Einspielung greifen: Klaviermusik von Ferdinand Ries, also Musik zwischen Wiener Klassik und aufkommender Virtuosenliteratur, entstanden in einer Zeit reger Entwicklungen im Klavierbau. Tsalka nutzt hierfür gleich drei unterschiedliche Instrumente: Nachbauten eines Fortepianos von Johann Schantz um 1800, von Nanette Streicher von etwa 1815 und von Conrad Graf (ca. 1824). Der Ton ist in den Höhen hell und gelegentlich etwas dünn, manchmal fast penetrant trocken, in der Mittellage vollmundig wie ein guter Wein, und in den Tiefen zurückhaltend, aber tragfähig. Tsalka, der sich auf historische Tasteninstrumente spezialisiert hat, aber mit Enthusiasmus auch moderne Musik auf zeitgenössischen Flügeln spielt, ist hier ganz in seinem Element. Neben der Freude, selten gehörtes Repertoire in einem Klanggewand erleben zu können, das der Zeit unmittelbar nach 1800 sehr nahe kommt, ist zugleich ein subtil abgestuftes Musizieren zu erleben, das der lauten Gegenwart einen feinen und bedenkenswerten Kontrapunkt entgegensetzt. © 2017 Die Tonkunst





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