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ouverture - Das Klassik-Blog, February 2018

Die Brüder Albert Franz Doppler (1821 bis 1883) und Carl Doppler (1825 bis 1900) waren Flötenvir-tuosen. Franz Doppler begann seine musikalische Ausbildung im Alter von sieben Jahren – und spielte bereits ein Jahr später erstmals als Solist mit einem Orchester. Carl trat als Elfjähriger seine erste Stelle als Flötist in Budapest an. Die Brüder gingen auch auf Konzertreisen.

1858 wurde Franz Doppler Erster Flötist und Kapellmeister an der Wiener Hofoper; in späteren Jahren unterrichtete er zudem als Professor für Flöte am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Carl Doppler wirkte zunächst als Musikdirektor am Theater in Budapest; 1865 wurde er dann Hofkapellmeister in Stuttgart, wo er bis an sein Lebensende blieb.

Wie es damals üblich war, komponierten die Brüder für ihre Auftritte eine Menge Virtuosenmusik. Das Label Capriccio hat nun damit begonnen, diese Werke in einer Zehn-CD-Edition zusammenzutragen. Spiritus rector dieses Projektes ist offenbar der spanische Flötist Claudi Arimany. Er konnte dafür zudem vier spanische Orchester sowie eine Vielzahl von Musikerkollegen aus ganz Europa begeistern.

Die Aufnahmen sind zwischen 2007 und 2016 in Katalonien entstanden. Sie sind auch von ziemlich unterschiedlicher Qualität – aber dafür ist der Repertoire-Wert der Edition enorm; sehr viele Werke sind in Welterst- einspielung zu hören. Wer Flötenmusik mit ungarischen Melodien und französischem Esprit mag, der sollte sich daher diese Neuerscheinungen nicht entgehen lassen. © 2018 ouverture - Das Klassik-Blog



Dr. Ingobert Waltenberger
Online Merker, December 2016

Die Brüder Franz und Carl Doppler, hochbegabte „Selfmade-Musiker“ aus der österreich-ungarischen Monarchie, bereicherten die Flötenliteratur des 19. Jahrhunderts mit Bearbeitungen von Motiven aus Opern und anderen Kompositionen, insbesondere ungarischer Provenienz. Die vorliegende CD ist die erste eines auf zehn Editionen angelegten Aufnahmeprojekts der gesamten Flötenmusik der beiden als Instrumentalisten (Oboe, Flöte), Kapellmeister und Komponisten wirkenden Brüder. Der spanische Flötenvirtuose Claudi Arimany ist der Spiritus Rector des enzyklopädischen Unterfangens, an dem je nach verlangter—überwiegend kammermusikalischer—Besetzung weitere Flötisten, Geiger, Pianisten und bisweilen auch ein Orchester mitwirken.

Die erste CD enthält erste kurzweilig zu hörende Kostproben aus dem reichern Schaffen der Gebrüder Doppler. Sie reichen von einer reizvollen Fantasie über ungarische Motive für zwei Flöten und Klavier, der Fantasie über ein Motiv von Beethoven für Flöte und Klavier, dem Duettino über Amerikanische National-Motive für Flöte, Violine und Klavier, den Morceaux favoris sur „La Muette de Portici“ von D. Auber für Flöte und Klavier bis hin zu den Opernparaphrasen auf „Preciosa“ (C.M von Weber), „Dinorah“ (G. Meyerbeer) und das beschwingte Duo Concertante über Motive aus der Oper Rigoletto von Verdi für zwei Flöten und Orchester.

Neben Claudi Arimany wirken an der hörenswerten CD noch János Bálint, Andrea Griminelli, Shigori Kudo (Flöte), Joan Espina (Violine) sowie Alan Branch, Márta Gulyás und Michael Wagemans (Klavier) mit. Im Duo Concertante begleitet das Orquestra Sinfónica Ciudad de Elche unter Leonardo Martínez. © 2016 Online Merker





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