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Burkhard Schäfer
Piano News, January 2019

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Giselher Schubert
Fono Forum, January 2019

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Christiane Irrgang
NDR Kultur (NDR.de), September 2018

MAYER, E.: Symphony No. 4 / Piano Concerto / String Quartet (Kupiec, Yang Tai, Klenke Quartet, Neubrandenburger Philharmonie, Malzew, Tewinkel) C5339
DE:FINE AMOUR - Tales of Courtly Love (Trobar e Cantar) PR180052

“Wenn sich Damen aufs Componiren legen, so hat es damit zumeist seine eigene Bewandnis, die wir aber wohl nicht näher zu erörtern brauchen. Thatsache ist, daß junge Mädchen, Gattinnen und Mütter auf diesen Irrweg selten gerathen”, ätzte ein Rezensent Mitte des 19. Jahrhunderts. “Uebrigens soll damit durchaus nicht gesagt sein, daß Emilie Mayer nicht zur Abwechslung eine Symphonie oder sonstige derartige Kleinigkeit vom Stapel laufen lassen kann.” Und ein Kollege urteilte nicht minder herablassend: “Was weibliche Kräfte, Kräfte zweiter Ordnung vermögen—das hat Emilie Mayer errungen und wiedergegeben.”

Emilie Mayer, geboren 1812 im mecklenburgischen Feldberg, hatte nicht nur eine, sondern stolze acht Sinfonien “vom Stapel laufen” lassen. Alle wurden sie in Stettin oder im Königlichen Schauspielhaus in Berlin uraufgeführt und dann in anderen europäischen Städten nachgespielt—eine absolute Sensation zu ihrer Zeit!

Die Neubrandenburger Philharmonie hat zwei Werke von Emilie Mayer eingespielt, das einzige Klavierkonzert mit der Solistin Ewa Kupiec, und die vierte Sinfonie. Der ehemalige Generalmusikdirektor Stefan Malzew hat sie aus einem Klavierauszug rekonstruiert: “Musik, die genau in ihrer Zeit sitzt und auch wirklich versucht, eigene und neue Wege zu gehen”, findet er. Und Musik, die unbedingt regelmäßig in den Konzertsaal und in Radioprogramme gehört, finden wir.

Auch das Hamburger Ensemble

Trobar e cantar muss die Stücke, die es aufführen möchte, erst instrumentieren. Denn mittelalterliche Minnelyrik ist, wenn überhaupt, nur in neutralen Melodielinien schriftlich überliefert. Das Album “De:fine amour” vereint Liebes-, Tanz- und Trauerlieder; es gibt Soli, Duette und einen komplizierten Tripelkanon, das Ganze lebendig musiziert von drei Sängerinnen mit Blockflöten, Krummhorn, Dulzian Harfe und Schlaginstrumenten. Wenn das Mittelalter so klingt, ist es weder dunkel noch fern! © 2018 NDR Kultur (NDR.de)





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