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Uwe Krusch
Pizzicato, April 2017

Tshaikovskys in nur drei Jahren entstandenes Gesamtwerk für Violine und Orchester (beim ‘Souvenir d’un lieu cher’ in der Orchestration von Alexander Glazunov) wird hier von Jennifer Koh vorgestellt, mit dem Symphonieorchester aus Odense unter seinem Chefdirigenten Alexander Vedernikov.

Die Werke sind aufsteigend in der Reihenfolge ihrer Opus-Nummern zu hören. Während die ersten beiden, die ‘Sérénade mélancholique’ und das ‘Valse-Scherzo’ äußerst gefühlbetont mit großem Vibrato dargeboten werden, kommt insbesondere das Konzert recht kühl daher. Das ‘Souvenir d’un lieu cher’ geht ebenfalls eher in die neutrale Richtung.

Das Spiel der Solistin Jennifer Koh wurde schon als intensiv und fordernd beschrieben, ihre Virtuosität als überwältigend und ihre unzweifelhafte Technik wurde gelobt. Ihre Fähigkeiten setzt sie zur Darstellung der Musik Tchaikovskys ein. Ihre Darstellung ist technisch beeindruckend und belegt ihre profunde Ausbildung bei Jaime Laredo. Ihr durch und durch amerikanisch geprägtes Leben spiegelt sich auch in der polierten Brillanz ihres Spiels.

Vedernikov hat sich sowohl vielerorts als Gastdirigent als auch als Musikdirektor und Chefdirigent am Bolschoi Theater sowie jetzt beim Odense Symphony Orchestra einen Namen gemacht, insbesondere durch die Pflege und Erweiterung des Programmsektrums dieser Ensemble. Er war der Dirigent der Solistin beim Tchaikovsky-Wettbewerb 1992.

Auch das Orchester spielt für sie eine Rolle, da sie mit ihm ihre erste Aufnahme überhaupt, das Nielsen Konzert, eingespielt hat. Das Orchester als eines der fünf Regionalorchester Dänemarks hat für seine Region eine überragende Bedeutung. © 2017 Pizzicato





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