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Johan van Veen
Toccata Magazine, January 2015

Bei Giueseppe Tartini setzt sich die neue Asthetik voll durch. Er kritisierte Vivaldi wegen seiner Kapriolen auf der Geige. Das will nicht heissen, dass seine eìgene Musik nicht virtuos ist. Seine Violinkonzerte sind alles andere als einfach, aber Virtuosität war für ihn ein Mittel zum Ziel. Bei der Komposition liess er sich oft von Gedichten leiten. Einige langsame Sätze sind von Zeilen aus Gedichten versehen. Diese werden nicht musikalisch ausgemalt, sondern dienten lediglich dem Komponisten als Inspirationsquelle. Deswegen macht es nichts, dass sie für den heutigen Interpreten nicht identifizierbar sind. Mit der 17. Folge kommt das umfangreiche Projekt des italienischen Ensembles L’Arte dell’Arco, in dem sämtliche Violinkonzerte von Tartini aufgenommen wurden, zu einem Ende. der Anfang war nicht einfach: die ersten folgen waren technisch alles andere als perfekt, vor allem im Bereich der Intonation. Auch in der letzten Folge ist das dann und wann noch etwas problematisch, aber ansonsten ist das Niveau sehr gut. Über die Jahre sind die Interpretationen immer besser geworden, und deswegen kann dieses Projekt als Erfolg gewürdigt werden. Auch diese 17. Folge hat wieder viel schönes zu bieten. Die langsamen Sätze sind immer die kürzeste, aber von grosser Schönheit und Ausdruckskraft, und das kommt hier sehr gut zum Tragen. Es ist zu begrussen, dass jetzt alle Violinkonzerte auf CD zu haben sind. Es ware schon, wenn dieses Projekt andere Geiger und Ensembles inspirieren wurde, sich mit diesen Konzerten zu beschaftigen, damit wir im Jahre 2020—das 250. Todesjahr von Tartini—eine breitere Wahl haben, wenn wir Violinkonzerte von Tartini hören möchten. Bis dahin konnen wir die Interpretationen von L’Arte dell’Arco geniessen. © 2015 Toccata Magazine





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