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ouverture - Das Klassik-Blog, February 2017

Als Mauro Giuliani (1781 bis 1829), ein italienischer Gitarrenvirtuose, erkannte, dass in seiner opernverrück- ten Heimat das Publikum nicht für sein Instrument zu begeistern ist, ging er uns Ausland: 1806 ließ er sich in Wien nieder, wo er mit großem Erfolg Konzerte gab, und bald auch als Gitarrenlehrer und als Komponist sehr gefragt war. Giuliani war mit vielen Musikerkollegen befreundet; allerdings musste er 1819 Wien Hals über Kopf verlassen. Er hinterließ einen Haufen Schulden, und kehrte zurück nach Italien.

Doch weder in Venedig noch in Rom fand er dieselbe Beachtung wie in Wien. Schließlich orientierte er sich nach Neapel, wo die Bourbonen residierten (und wo er sich um seinen schwer erkrankten Vater kümmern musste). Dort starb er, viel zu früh. Er schuf etwa 150 Werke, überwiegend für die Gitarre, darunter drei Gitarrenkonzerte.

Seine Musik kombiniert Wiener Klassik und mediterrane Anmut. Wie stark ihn seine Wahlheimat inspiriert hat, das zeigen Louise Schulman und Bill Zito auf der vorliegenden CD. Zu hören sind das Grand Duo Concertante in A-Dur, op. 85, die Serenade in G-Dur, op. 127, die Grande Sérénade in D-Dur, op. 82 und das Gran Duetto Concertante in A-Dur, op. 52. Diese Werke sind eigentlich für Flöte und Gitarre entstanden. Sie werden hier auf Bratsche und Gitarre vorgetragen, wobei mir diese Variante am besten dort gefällt, wo Louise Schulman nicht versucht, eine Violine zu imitieren, sondern ganz bewusst den tieferen und sonoren Klang ihres Instrumentes einsetzt. Wirklich reizvoll! © 2017 ouverture - Das Klassik-Blog





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