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Album Reviews



 
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Gramola, August 2017

GLASS, P.: Glassworlds, Vol. 1 - Piano Works and Transcriptions (Horvath) GP677
GLASS, P.: Glassworlds, Vol. 2 - Etudes, Books 1 and 2 (Horvath) GP690
GLASS, P.: Glassworlds, Vol. 3 - Metamorphosis I-V / Trilogy Sonata / The Late, Great Johnny Ace: Coda /A Secret Solo / Sonatina No. 2 (Horvath) GP691
GLASS, P.: Glassworlds, Vol. 4 - Hours (The) / Modern Love Waltz / Notes on a Scandal / Music in Fifths (On Love) (Horvath) GP692
GLASS, P.: Glassworlds, Vol. 5 - Mad Rush / Metamorphosis II / 600 Lines (Enlightenment) (Horvath) GP745

Nicolas Horvath ist unter anderem bekannt für seine viel gelobten Liszt-Einspielungen auf dem Label Editions Hortus. Aber immer wieder realisiert der Monegasse auch Projekte abseits eingetretener Klassikpfade, so etwa ein Album mit einem Soundtrack zu H. P. Lovecraft’s Fantasy-Geschichte »Dreams in the Witch House« in Kollaboration mit einer Dark Ambient-Rockband.

Philip Glass’ Klavierwerke sind bei Horvath also in den besten Händen, denn in seiner Persönlichkeit vereinen sich spieltechnische Könnerschaft und das gewisse Quäntchen Pop-Feeling, das man für Glass’ minimalistische Klanglandschaften eben auch benötigt. © 2017 Gramola



Salvatore Pichireddu
artistxite, February 2016

Der französische Pianist Nicolas Horvath hat sich vorgenommen, Philip Glass’ vollständiges Klavierwerk aufzunehmen. Dabei spielt er—im doppelten Sinne—auf Zeit: Zum einen wird er noch eine Weile beschäftigt sein, die insgesamt neun Alben aufzunehmen (das vorliegende Album ist erst der dritte Teil der Reihe), zum anderen lässt er bei seinen Deutungen den Kompositionen genügend Zeit, sich frei entfalten zu können. Dafür verlangsamt er freilich nicht die uhrwerkhaften Tempi, sondern lässt jeder einzelnen Note genügend Zeit (und Raum), sich frei entfalten zu können. Das Ergebnis klingt, bei aller Schlichtheit der Mittel, auch ohne die übliche opulente elektro-akustische Instrumentierung geradezu überwältigend raumfüllend, vielschichtig, fast schon symphonisch. “Glassworlds, Vol 3” legt den Schwerpunkt auf Glass’ Kompositionen aus den 1980er Jahren: Neben dem fünfteiligen Zyklus “Metamorphosis” (1989) enthält das Album einige (von Paul Barnes angefertigte) Klavierauszüge aus seinen Opern “Einstein On The Beach” (1976), “Satyagraha” (1980) und “Akhnaten” (1983), sowie die Klavierfassung von “The Olympian” (1984), das anlässlich der Olympischen Sommerspiele in Los Angeles komponiert wurde. Als (erfreuliches!) Kuriosum enthält das Album die Coda aus “The Late, Great Johnny Ace”, die Glass fürPaul Simons gleichnamigen Song (auf “Hearts And Bones”, 1983) schrieb. Mit der Weltersteinspielung der frühen “Sonatina No. 2” (aus Glass’ prä-minimalistischen Studienzeit, 1959) beschließt Horvath ein spannendes und erstaunlich abwechslungsreiches Panoptikum, das jetzt schon unbedingt neugierig auf den kommenden Teil macht. © 2016 artistxite





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