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Album Reviews



 
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Gerhard Eckels
Opera Lounge, July 2020

Zum Schluss noch etwas ganz Spezielles, das deutlich aus dem Rahmen unserer sonst üblichen Besprechungen fällt: Unter dem Titel Tuath (gälisch, bedeutet so viel wie Volk) Songs of the Northlands präsentieren die Gesangssolisten Brian Ó hEadhra (schreibt man im Gälischen wirklich so) und Fiona Mackenzie mit Keyboard-, Gitarren- und Mandolinen-Begleitung sowie mit einem vokalen Background-Ensemble gälische Volksmusik verschiedener Zeiten aus nordischen Ländern wie Irland, Schottland, Dänemark, Norwegen oder Island. Die verschiedenen Lieder, sämtlich in schottisch-gälischer Sprache gesungen, haben ganz unterschiedliche Inhalte; sie handeln z. B. von Seeleuten und Jägern, beschreiben das Nordlicht, beten zu Gott oder preisen die Rose als Königin der Blumen. Zum Kennenlernen dieser spezifischen Volksmusik eignet sich die CD allemal (NAXOS NXW76116-2). © 2020 Opera Lounge



Mike Kamp
Folker, May 2020

„Never change a winning team“, sagt man im Sport – und warum sollte das in der Musik anders sein? Die siegreiche schottische Mannschaft: Das Ehepaar Brian Ó hEadrha (Gesang, Bodhrán) und Fiona Mackenzie (Gesang) sowie der Multiinstrumentalist, Sounddesigner und Produzent Mike Vass. Letzterer ist (neben seiner Mitgliedschaft in der Band Malinky) die moderne Ausgabe eines anderen Mikes, des Oldfields nämlich. Beide türmen größere und kleinere Soundgebirge auf, hier jedoch nie als Selbstzweck, immer im spannenden und fantasievollen Dienst der mit zwei Ausnahmen gälischen Songs, die Ó hEadhra und Mackenzie ausgesucht oder selbst geschrieben haben (in fünf Fällen). Zu diesem Team stoßen noch Innes White (Saiteninstrumente), Tom Gibbs (Tasteninstrumente) sowie die Künstlertöchter Órla und Róise (Backing Vocals). Die Lieder folgen wie das Vorgängeralbum Tir – Highland Life And Lore (siehe Folker 1/2019, S. 70) locker einer Titelthematik, meist sind es nördliche Songs aus Schottland, Irland, Dänemark und Norwegen, aber auch ein Ausreißer aus Galicien ist dabei. So sollte Folkmusik dieser Tage klingen, modern, innovativ, unerschrocken, aber immer hörbar den Wurzeln verpflichtet. © 2020 Folker





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