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Bernd Hoppe
Opera Lounge, October 2018

Eine besondere, weil hybride Form weist das Ballett Elizabeth auf, das die Elemente von Tanz, Gesang und Schauspiel vereint. Entstanden für eine Privataufführung in der Painted Hall des Old Royal Naval Collage in Greenwich, hatte es dort am 27. November 2013 seine Premiere. In London wurde es am 8. Januar 2016 im Linbury Studio Theatre des Royal Opera House zum ersten Mal gezeigt und für die DVD-Veröffentlichung bei OPUS ARTE aufgezeichnet (OA 1214 D). Regisseur und Choreograf ist Will Tuckett, dem Alasdair Middleton assistiert, der auch die Textauswahl verantwortet. Martin Yates ließ sich bei seiner Komposition von der Musik des Elisabethanischen Zeitalters inspirieren (vor allem Dowland, Morley, Talllis u.a.) und schrieb sie für eine kleine Besetzung, den Bariton David Kempster und den Cello-Virtuosen Raphael Wallfisch. Ein Glücksfall für die Produktion war, dass mit Zenaida Yanowsky (unvergessen als The Queen of Hearts in Alices Adventures in Wonderland) und Carlos Acosta zwei Tänzerstars der Sonderklasse zur Verfügung standen. Die Russin in der Titelrolle besticht mit expressiver hoheitsvoller Gebärde und faszinierendem mimischem Ausdruck in einem eindrucksvollen Charakterporträt, der Kubaner als Roberto Devereux mit Vitalität und tänzerischem Raffinement. © 2018 Opera Lounge





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