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Album Reviews



 
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Salvatore Pichireddu
artistxite, July 2015

Iveta Apkalna verfügt nicht nur über eine makellose Technik, sondern auch über das notwendige Charisma, um sich aus der üblicherweise eher im Hintergrund agierenden Gruppe der Organisten hervor zu tun. Sie hat ein Gespür dafür, wie sie ein Programm zu gestalten hat, um es für das Publikum und den Organisten gleichermaßen spannend zu machen. Auf dem vorliegenden Album kombiniert sie Johann Sebastian Bachs monumentalste und bekannteste Werke für Orgel (natürlich mit der Toccata und Fuge in d-Moll, BWV 565) mit dem vollständigen Orgelwerk der US-amerikanischen Minimal-Music-Ikone Philip Glass. Was auf den ersten Blick ein befremdlicher Kontrast zu sein scheint, erweist sich auf dem Album als schlüssige und aufregende Verknüpfung. Es gibt, bei allen strukturellen Unterschieden zwischen der barocken Kontrapunktik Bachs und der minimalistischen Reduktion Glass’, viele Berührungspunkte zwischen der nahezu mathematischen Regelmäßigkeit der Musik Bachs und den repetitiven, hypnotisierenden Werken Glass’. Iveta Apkalna spielt mal kontemplativ und zurückhaltend, dann wieder ekstatisch und mit prunkvollem Glanz. Dabei trifft sie stets den richtigen Ton und eröffnet so einen Klangkosmos, der noch wirkungsvoller ist, wenn man die Random-Taste seines Players verwendet. Besonders hervorzuheben ist auch der berauschend schöne Klang der Klais-Orgel der Zisterzienserabtei Himmerod in der Eifel, die vom Oehms-Classics-Team in ihrer natürlichen Akustik gekonnt aufgenommen werden konnte. © 2015 artistxite





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