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ouverture - Das Klassik-Blog, March 2017

Die Zwillingsschwestern Ani und Nia Sulkhanishvili haben sich schon in jungen Jahren dem Klavier ver- schrieben. Hört man sie heute als Klavierduo musizieren, dann mag man kaum glauben, dass sie nicht schon als Kinder gemeinsam gespielt haben.

Doch erst in ihrem 13. Lebensjahr entdeckten die Mädchen durch einen Zufall die Petite suite von Claude Debussy—für Klavier zu vier Händen. Und dieses Erlebnis hat sie so begeistert, dass die beiden Georgierinnen ihre Professorin überzeugten, sie fortan nicht nur solistisch, sondern auch als Klavierduo zu unterrichten.

Mittlerweile haben die jungen Damen etliche Wettbewerbe gewonnen. Beim 64. Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2015 in München haben die Schwestern den zweiten Platz belegt—und konnten mit ihrer außergewöhnlichen Darbietung zudem Oehms Classics für eine CD-Produktion gewinnen.

Zu hören sind die Legenden für Klavier zu vier Händen op. 59 von Antonín Dvořák und die Rhapsodie espagnole von Maurice Ravel, ebenfalls in einer Fassung für Klavier zu vier Händen. Die beiden Werke entstammen nicht nur geographisch betrachtet höchst unterschiedlichen Gegenden. So trifft Böhmen auf Spanien, wie es allerdings ein Franzose sah. Auch klanglich sind sie höchst verschieden, und Dvořáks Musik erscheint vom Charakter her lang nicht so orchestral wie Ravels Werk.

Ani und Nia Sulkhanishvili gestalten daher auch ihre Interpretation sehr differenziert. Vom feinsten Pianissimo bis zum knalligen Akzent und mit einer großen Palette an Klangfarben spüren sie den Absichten der beiden Komponisten nach. Von diesem Klavierduo wird in Zukunft ohne Zweifel noch so manches zu hören sein. © 2017 ouverture - Das Klassik-Blog




Isabel Fedrizzi
Piano News, January 2017

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Remy Franck
Pizzicato, October 2016

Beim 64. Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2015 haben die beiden Schwestern Ani & Nia Sulkhanishvili den zweiten Platz belegt. Die georgischen Zwillinge präsentieren sich hier mit einem anspruchsvollen Programm, in dem sie einen sehr hohen Grad an gestalterischer Kohärenz zeigen.

Es gibt ja etliche gute Zwillingsduos, jedoch scheint mir dieses hier besonders einheitlich zu funktionieren.

Die Dvorak-Legenden werden wirklich aus einem Geist heraus sehr stimmungsvoll musiziert. Das Highlight aber ist die Ravel-Rhapsodie, die mit einem spannend-mysteriösen ‘Prélude’ beginnt und via ‘Malaguena’ (rhythmisch sehr flexibel) und der ‘Habanera’ zu einer erregt funkelnden ‘Feria’ führt. © 2016 Pizzicato





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