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Dr. Hartmut Lück
Klassik heute, March 2016

Zwar hat die in Paris lebende finnische Komponistin Kaija Saariaho (geb. 1952) weit mehr Werke für Flöte geschrieben als die auf dieser CD versammelten, aber die Interpretin Camilla Hoitenga, die seit langem mit Saariaho zusammenarbeitet, hat diesmal die Werke mit Orchester und diejenigen mit Elektronik weggelassen und sich auf Kammermusik beschränkt. Auch so ergibt sich eine faszinierende Palette stimmungsvoller und klangschöner Kompositionen. Camilla Hoitenga zeigt dabei nicht nur eine technisch bravouröse Leistung, sondern verdeutlicht die klangliche Apartheit der Werke vorbildlich und spannungsreich für den Hörer. Zusätzlich muß sie in Dolce tormente und Laconisme de l’aile Texte von Francesco Petrarca bzw. Saint-John Perse rezitieren, teilweise während des Spiels.

Im Zentrum dieser Zusammenstellung steht der Gesangszyklus Sombre nach Worten von Ezra Pound, wofür sich der Bariton Daniel Belcher mit seinem voluminösen, aber stets diskret zurückgehaltenen Bariton einsetzt. Wenn trotz 70 Minuten ununterbrochener Flötenmusik es dem Hörer nie langweilig wird, so spricht dies deutlich für die kompositorische Qualität der Werke, was bei dem Rang von Kaija Saariaho auch nicht verwunderlich ist. Das Booklet bringt im Wesentlichen ein Gespräch mit der Interpretin (englisch, französisch, finnisch); leider werden einige Titel, die nicht für sich selbst sprechen, nicht erläutert, wie z.B. Tocar oder Oi Kuu. Trotzdem: Sehr empfehlenswert! © 2016 Klassik heute





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