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Album Reviews



 
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Salvatore Pichireddu
artistxite, August 2015

Ganz gleich, um welches Genre es sich auch handelt: Die Musik Islands hat einen besonderen, geradezu unverwechselbaren Sound. Intensive Naturerfahrungen, jahrhundertealte Traditionen und eine von Sagen und Mythen geprägte Kultur sind in der isländischen Musik allgegenwärtig, ganz gleich ob man den betörenden Folk von Arstioir, die kunstvollen Pop-Experimente von Bjork, den traumwandelnden Postrock von Sigur Ros oder die cineastische Post-Klassik von Olafur Arnalds anhört. Das Album „Clockworking“ des isländischen Kammerensembles Nordic Affect stellt sechs Kompositionen von fünf zeitgenössischen isländischen Komponistinnen vor: María Huld Markan Sigfúsdóttir (bekannt von der Streichquartett-Band Amiina), Hafdis Bjarnadottir, Thuridur Jónsdóttir, Anna Thorvaldsdottir und Hildur Guonadottir, die schon mit The Kinfe und Hauschka zusammengearbeitet hat. Und da ist sie wieder, diese schlichte, reine und fließende Klangsprache, die gleichsam modern wie zeitlos ist. Stilistisch ist das Spektrum zwischen den Soundscapes des Titelstücks „Clockworking“ von María Sigfúsdóttir und den Klangexperimenten bei „Shades of Silence“ von Anna Thorvaldsdóttir weit gefasst; zu einem homogenen Konzept wird das Album durch den behutsamen, aber eindringlichen Sound des rein weiblichen besetzten Streichquartetts. Kein Album zum nebenbei hören, definitiv eines, bei dem das intensive Zuhören belohnt wird. © 2015 artistxite





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