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Album Reviews



 
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Rolf Fath
Opera Lounge, January 2016

Streng ging im August 2014 im Stadtkasino Basel das Sinfonieorchester Basel unter Ivor Bolton zusammen mit Vesselina Kasarova und der Geigerin Soyoung Yoon ihr Of madness and Love-Programm an, welches nur zwei Jahre nach dem Jubiläums-Jahr zu seinem 450. Geburtstag das Shakespeare-Jahr 2016 anlässlich des 400. Todestags des Dichters einleitet. Works by Hector Berlioz inspired by William Shakespeare (SOB 08) beinhaltet—in einer großzügigen Auslegung dieses Titels—neben der „Grande Ouverture du Roi Lear“ und der „Romanze für Violine und Orchester“ die Scène d’amouraus der Symphonie dramatique Roméo et Juliette und die Scène lyrique La mort de Cléopâtre. Bolton erzielt mit dem auf Naturhörnern,—Trompeten und Posaunen spielenden Sinfonieorchester Basel einen wunderbar vitalen und präzisen Klang; trotz nobler Phrasierung hinterlässt dagegen Kassarova als Cléopâtre, wo sie in den Höhen oft harsch, hart und ungenau klingt, keinen ebenso vorteilhaften Eindruck. © 2016 Opera Lounge



Eckhard Weber
Concerti, July 2015

Hector Berlioz war besessen von Shakespeare. Das hatte auch etwas damit zu tun, dass er in die Shakespeare-Mimin Harriet Smithson verliebt war. Oder sah er in ihr die Julia, die sie 1827 bei einem Paris-Gastspiel verkörperte? Wie dem auch sei, Berlioz‘ Kreativität hat sich an mehreren Shakespeare-Stücken entzündet. Bestes Beispiel: Seine Mischung aus Sinfonie und Oper Roméo et Juliette. Das Sinfonieorchester Basel unter Ivor Bolton bringt daraus die Liebesszene. Leider mit gezügelter Erotik, es könnte drängender, verzehrender, rauschhafter, auch zärtlicher sein. Mit wildem Furor kommt dagegen die Lear-Ouvertüre daher. Die Orchesterfarben des Klangfarben-Alchimisten Berlioz glühen. Die dramatische Szene über den Selbstmord der Kleopatra gelingt spannend und wird von Vesselina Kasarova in allen Nuancen gesanglich ausgekostet. Und im kurzen Stück Rêverie et Caprice gibt Soyoung Yoon souverän die subtil verlockende Teufelsgeigerin. © 2015 Concerti





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