Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie spielt regelmäßig mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner Philharmonikern, Gewandhausorchester Leipzig, Münchner Philharmoniker, Royal Concertgebouw Orchestra, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Orchestre de Paris, London Symphony Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic und Helsinki Philharmonic Orchestra. In Amerika tritt sie mit dem New York Philharmonic sowie Boston, Chicago, Baltimore, Houston und Toronto Symphony Orchestra auf. Des Weiteren ist sie häufg zu Gast beim NHK Symphony Orchestra, Shanghai Symphony Orchestra und Hong Kong Philharmonic Orchestra. Zu den Dirigenten, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, zählen Marin Alsop, Christoph Eschenbach, Ed Gardner, Susanna Mälkki, Andris Nelsons, Andres Orozco-Estrada, Santtu-Matias Rouvali, Vasily Petrenko, Yannick Nézet-Séguin, Jukka-Pekka Saraste, Tugan Sokhiev, John Storgårds und Simone Young.
Neben dem Standardrepertoire spielt Baiba Skride regelmäßig auch zeitgenössische Werke und präsentierte bereits Weltpremieren von Werken von Komponisten wie Victoria Borisova-Ollas, Sebastian Currier and Sofia Gubaidulina.
Baiba Skride ist auch als Kammermusikerin in den wichtigsten Spielstätten weltweit zu Gast. Zu ihren Partnern zählen Alban Gerhardt, Brett Dean, Harriet Krijgh, Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta, Bertrand Chamayou, Xavier de Maistre und ihre Schwester Lauma Skride. Ihr 2016 gegründetes Skride Quartett spielte bereits im Musikverein Wien, Concertgebouw Amsterdam, Schubertiade Hohenems, Wigmore Hall London, Louvre Paris, Tanglewood Music Festival, New York Town Hall, und viele weitere.
Baiba Skride wuchs in einer Musikerfamilie in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel. Sie spielt die Stradivari „Yfrah Neaman“, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman auf Vermittlung der Beares International Violin Society.
Das Schwedische Kammerorchester, ein eng verbundenes Ensemble aus 39 Spielern, wurde 1995 gegründet und hielt sein Debüt 2004 bei den BBC Proms in England und im Lincoln Center in New York ab. Über ihren Aufführungsstil schrieb die New York Times: „Lange hat man sich in der Welt der Klassik beklagt, dass die Schrumpfung des Globus in Folge von Musikeinspielungen und Langstreckenreisen per Flugzeug zur Förderung eines internationalen Klangs geführt hat, der alle regionalen Unterschiede bezüglich Klangfarbe und Interpretation herausgefiltert hat … und hin und wieder erscheint ein Orchester, das sowohl überraschend als auch Frisch klingt.“ Martin Fröst ist der Chefdirigent des Orchesters und übernahm dessen Leitung von Thomas Dausgaard, der diesen Posten von 1997 bis 2019 innehielt. Seit 2004 unternimmt das Schwedische Kammerorchester regelmäßig Konzerttourneen durch Europa, hielt sein Debüt in Japan ab und kehrte 2008, 2013 und 2017 zum Lincoln Center in den USA zurück. Zu weiteren Gastauftritten gehörten 2010 die Salzburger Festspiele, 2003, 2014 und 2020 das Schleswig-Holstein Musikfestival, 2010 und 2018 die BBC Proms und 2019 eine Residenz im Wiener Konzerthaus. Das Schwedische Kammerorchester erweitert kontinuierlich sein Repertoire und hat alle Symphoniezyklen von Beethoven, Schubert, Schumann und Brahms eingespielt. Gastkünstler beim Orchester sind z.B. Pierre- Laurent Aimard, Leif Ove Andsnes, Michael Collins, Isabelle Faust, Andrew Manze, Nina Stemme, Jörg Widman, Nikolaj Znaider, Thomas Zehetmair, Tabea Zimmermann und James Ehnes. Mit der Vielfalt seines Repertoires und seiner Stilrichtungen hat das Ensemble seinen unverwechselbaren Sound etabliert, wie die Münchner Abendzeitung bekundet: „Ihre gefeierten Einspielungen von Schumann und Beethoven haben diese drei Dutzend Musiker aus Schweden zu einem absoluten Spitzenorchester gemacht … Im Konzertsaal sind solche Wunder manchmal eine Enttäuschung. Mit dem Schwedischen Kammerorchester war das bei den Salzburger Festspielen nicht der Fall.“
Eivind Aadland ist einer der angesehensten Dirigenten Norwegens. Er war ab 2004 sieben Jahre lang Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Symphonieorchesters Trondheim, und in dieser Zeit dirigierte er alle Symphoniezyklen von Beethoven und Mahler. 2020 wird Aadland Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Tasmanian Symphony Orchestra. Zu seiner intensiven Zusammenarbeit mit skandinavischen Orchestern gehören regelmäßige Gastauftritte mit den Philharmonikern in Oslo und Bergen, dem Symphonieorchester Stavanger, dem Symphonieorchester Göteborg und dem Schwedischen Kammerorchester. Außerdem hat Aadland von der Kritik gefeierte Produktionen von Don Giovanni, Le nozze di Figaro, Die Zauberflote und Die Fledermaus für die Norske Opera Oslo dirigiert. Aadland hat auch regelmäßig in Ostasien und Australien gearbeitet. 2010 unternahm er eine Tournee von Sieben Konzerten nach China und hielt sein Debüt mit dem KBS Symphony Orchestra in Seoul ab. Von 2011 bis 2013 war er Chefgastdirigent beim Queensland Symphony Orchestra in Brisbane. Eivind Aadland ist häufiger Gast beim WDR-Symphonieorchester Köln, dem Nationalorchester Belgiens und dem Iceland Symphony Orchestra. Er hat auch mit dem Orchestre national du Capitole de Toulouse, dem Gürzenich-Orchester Köln, den Strassburger Philharmonikern, den Lausanne und Scottish Chamber Orchestras, den Symphonieorchestern in Melbourne, Tasmanien, Bamberg, dem finnischen Radio-Orchester, der Staatskapelle Weimar, dem SWR Symphonieorchester Stuttgart und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra zusammengearbeitet. In letzter Zeit kehrte er zu den Philharmonikern in Bergen zurück, um Alexander Polzins neue Visualisierung von Griegs Peer Gynt zu dirigieren, mit weiteren Aufführungen mit dem Symphonieorchester Barcelona.